AHS-Matura: unnötige Geldverschwendung!
harald.walser | 4. Jan, 10:43 | 0 Kommentare
Eines der Ziele der „standardisierten Reifeprüfung“ („Zentralmatura“) ist es, dass möglichst alle österreichischen MaturantInnen zur selben Stunde die selbe Aufgabenstellung bekommen, damit man die Ergebnisse auch wirklich vergleichen kann. Dort, wo die Bundesländer dieses Ziel torpedieren können, machen sie es. Die Kosten für diese Wichtigtuereien müssen die Steuerzahlerinnen aufbringen. Ich habe dazu eine Anfrage an die Unterrichtsministerin eingebracht: Anfrage_Reifepruefung (doc, 28 KB). Während das nämlich beim Haupttermin - jährlich nehmen daran etwa 40.000 Schülerinnen teil - funktioniert, nutzen die Länder ausgerechnet beim 2. Nebentermin im Februar eine unklare Formulierung in der Verordnung, um ihre „Wichtigkeit“ unter Beweis zu stellen: für etwa 200 SchülerInnen gibt es drei „Nebentermine“. Das bedeutet: Pro Nebentermin werden jedenfalls gebraucht
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und
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Das ist der „Föderalismus“ á la Erwin Pröll, so eine Geldvernichtung blüht uns, wenn er und die anderen Landesfürsten das Sagen im Bildungsbereich haben. „Die Presse“ und „Der Standard“ berichten heute darüber: „Teure AHS-Matura: Grüne kritisieren Länder“
Und schließlich sollte man die hohen Herren (und Damen) daran erinnern, worum es im Schulbereich überhaupt geht: „Kein Kind darf zurückbleiben!“
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Das ist der „Föderalismus“ á la Erwin Pröll, so eine Geldvernichtung blüht uns, wenn er und die anderen Landesfürsten das Sagen im Bildungsbereich haben. „Die Presse“ und „Der Standard“ berichten heute darüber: „Teure AHS-Matura: Grüne kritisieren Länder“
Und schließlich sollte man die hohen Herren (und Damen) daran erinnern, worum es im Schulbereich überhaupt geht: „Kein Kind darf zurückbleiben!“
Es ist nicht wahr, was inzwischen vielfach kolportiert wird. Trotz der offenkundigen Ähnlichkeiten unterscheidet sich die beiden Duos gewaltig: Die Herren oben haben den Menschen Freude bereitet, die Herren unten ... aber lassen wir das.
Zum Wohl! Mit Terezija Stoisits, unserer engagierten Volksanwältin, und dem renommierten „Bierpapst“ Conrad Seidl habe ich bei der Weihnachtsfeier des Grünen Parlamentsklubs mit einem Ländle-Bier angestoßen. Bei dieser Feier gab es heuer nämlich einen „Vorarlberg Schwerpunkt“. „Bierpapst“ Seidl präsentierte ausgewählte Biere aus ganz Europa. Eindeutiger Höhepunkt und Abschluss der Verkostung war aber ein vom Rankweiler Sternbräu-Wirt Gunther Wetzel - er ist Mitglied der Grünen Wirtschaft Vorarlberg - zur Verfügung gestelltes dunkles „Sternbräu“, das auf große Begeisterung stieß. Detail am Rande: Das Fass wurde von einem prominenten Vorarlberger Staatsanwalt im Zug nach Wien transportiert!
Soeben gab es eine Abstimmungspanne: Der überwiegende Teil der Abgeordneten von SPÖVP hat GEGEN einen Paragrafen des eigenen Budgets gestimmt (siehe Bild)! Es handelt sich um den § 95 (Heeresforstverwaltung). Es ist nicht die einzige Panne am heutigen Tag. Etwas mehr Konzentration, meine Damen und Herren!
Reden, Anträge und Ausschussarbeit