Kommentare
Jakob Kimbik (Gast) - 3. Mär, 21:13
Radetzky-Marsch
Sehr geehrter Herr Walser,
Der Radetzky-Marsch ist ein historisches Stück mit dem Johann Strauß Vater wohl dem Feldmarschall seine Eherbietung zeigen wollte. Ich sehe darin aber kein NS-Problem. Radetzky wurde für sein militärisches Können bewundert. Das ist problematisch, aber das würde auch für Napoleon gelten. Meinen Sie nicht auch? Nahezu alle berühmten Feldherren haben neben ihren militärischen Erfolgen auch moralische Fehlbarkeiten zu Buche stehen. Denn wenn wir schon den Radetzky-Marsch anprangern, dann müssten wir auch sämtliche Denkmäler Plätze anderer Feldherren und Politiker anprangern. Genauso gut könnte man sich über den "Triumpfbogen" in Paris aufgregen, der Napoleons militärische Erfolge anpreist, aber weder seine Niederlagen noch die Opfer seiner Kriege erwähnt.
Desweiteren könnte man sich dann ja auch, aus östereichischer Sicht über die italienische Nationalhymne "Fratelli D' Italia" aufregen, in deren dritter Strophe Österreich auch sein Fett abbekommt. Auch wenn der Text historische Tatsachen widerspiegelt. Inwieweit diese Strophe heute noch zur eigentlichen Nationalhymne zählt weiß ich nicht, denn bei sportlichen Anlässen hört man nur die erste strophe. Ob es daran liegt, dass die 3. offiziell kein Teil der Nationalhymne ist, oder ob es zeitliche (die Länge des Stücks) Gründe hat, weiß ich nicht.
Was mich persölich betrifft ich liebe "Fratelli D' Italia", da ich nebst österreichischen, auch italienisch, sowie serbische Wurzeln habe.
Findes es sehr schade, dass es ach wie vor der Brauch ist, dass man Österreicher bzw. Deutsche gg. Italiener ausspielt, wie es Politiker ala Berlusconi, FPÖler usw. gerne tun. Schade dass Sie scheinbar zu dieser Riege aufschließen wollen.
Zu de Philharmoiker selbst sage ich, dass es sehrwohl noch einiger Aufklärung der NS-Zeit bedarf.
Der Radetzky-Marsch ist ein historisches Stück mit dem Johann Strauß Vater wohl dem Feldmarschall seine Eherbietung zeigen wollte. Ich sehe darin aber kein NS-Problem. Radetzky wurde für sein militärisches Können bewundert. Das ist problematisch, aber das würde auch für Napoleon gelten. Meinen Sie nicht auch? Nahezu alle berühmten Feldherren haben neben ihren militärischen Erfolgen auch moralische Fehlbarkeiten zu Buche stehen. Denn wenn wir schon den Radetzky-Marsch anprangern, dann müssten wir auch sämtliche Denkmäler Plätze anderer Feldherren und Politiker anprangern. Genauso gut könnte man sich über den "Triumpfbogen" in Paris aufgregen, der Napoleons militärische Erfolge anpreist, aber weder seine Niederlagen noch die Opfer seiner Kriege erwähnt.
Desweiteren könnte man sich dann ja auch, aus östereichischer Sicht über die italienische Nationalhymne "Fratelli D' Italia" aufregen, in deren dritter Strophe Österreich auch sein Fett abbekommt. Auch wenn der Text historische Tatsachen widerspiegelt. Inwieweit diese Strophe heute noch zur eigentlichen Nationalhymne zählt weiß ich nicht, denn bei sportlichen Anlässen hört man nur die erste strophe. Ob es daran liegt, dass die 3. offiziell kein Teil der Nationalhymne ist, oder ob es zeitliche (die Länge des Stücks) Gründe hat, weiß ich nicht.
Was mich persölich betrifft ich liebe "Fratelli D' Italia", da ich nebst österreichischen, auch italienisch, sowie serbische Wurzeln habe.
Findes es sehr schade, dass es ach wie vor der Brauch ist, dass man Österreicher bzw. Deutsche gg. Italiener ausspielt, wie es Politiker ala Berlusconi, FPÖler usw. gerne tun. Schade dass Sie scheinbar zu dieser Riege aufschließen wollen.
Zu de Philharmoiker selbst sage ich, dass es sehrwohl noch einiger Aufklärung der NS-Zeit bedarf.
Das wird nun vielleicht doch einigen etwas zu denken geben: Der ehemalige Staatsoperndirektor Ioan Holender stärkt meine Position in einem Gastkommentar für die „Presse“. Schon der Titel sagt alles aus: „
Reden, Anträge und Ausschussarbeit
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