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22. Mai 2013
Gegen Reformstau im Bildungsbereich: „Kein Kind zurücklassen!“
harald.walser | 22. Mai, 15:08
Einige Zitate aus dem nationalen Bildungsbericht:
• Internationale Studien bringen „… keine Nachweise, dass sich eine frühe Selektion positiv auf das durchschnittliche Leistungsniveau auswirkt.“ (Wößmann 2008) NBB 2012, Band 1, S. 66
• „Aus Bildungspolitischer Sicht stellt sich die Frage, ob es sinnvoller wäre, Laufbahnentscheidungen für Schüler/innen und Eltern auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, anstatt die Lernenden früh in verschiedene Bildungs- und Berufsbahnen zu lenken.“ (Stefan Vogtenhuber, Lorenz Lassnig e.a., NBB 2012, Band 1, S. 62)
• In Österreich besteht „ein systematischer Zusammenhang zwischen Schulwegsentscheidungen und dem sozialen Hintergrund der Kinder“, das ist ein „Zeichen für soziale Bildungsungleichheit“. NBB 2012, Band 1, S.68
• Die Eltern der Kinder in der AHS-Unterstufe haben zu 70% zumindest Matura, in der HS/NMS sind es nur etwa 30 bis 35 %. „Beim Übergang von der Volksschule zur Sekundarstufe 1 sind die sozialen Ungleichheiten hinsichtlich des Besuchs der AHS-Unterstufe zu 70% durch die Wahlentscheidung erklärbar und nur zu 30% durch Leistungsunterschiede.“ (NBB 2012 Band 2, Kapitel 5, Tabelle 4)
Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“
Reden, Anträge und Ausschussarbeit
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