Kommentare
M. Brunner, Höchst (Gast) - 16. Sep, 23:19
Nochmals zu "interkulturell"
Sehr geehrter Herr Dr. Walser!
Komme leider erst jetzt dazu, nochmals auf das angeblich "Interkulturelle" an dem Fest vom Samstag (Dornbirn) einzugehen. Denken Sie doch bitte gründlicher nach (Sie sind doch wissenschaftlich gebildet): Sie u.a. beteiligte Christen/Nichtgläubige haben zu dem Fest keinerlei eigenständigen kulturellen Beitrag geleistet, somit war das Fest eben nicht INTERkulturell (ZWISCHEN den Kulturen), sondern Islam PUR mit Duldung/Anteilnahme im kulturellen Verhalten "angepasster" (assimilierter) Christen/Nichtgläubiger!!!
Komme leider erst jetzt dazu, nochmals auf das angeblich "Interkulturelle" an dem Fest vom Samstag (Dornbirn) einzugehen. Denken Sie doch bitte gründlicher nach (Sie sind doch wissenschaftlich gebildet): Sie u.a. beteiligte Christen/Nichtgläubige haben zu dem Fest keinerlei eigenständigen kulturellen Beitrag geleistet, somit war das Fest eben nicht INTERkulturell (ZWISCHEN den Kulturen), sondern Islam PUR mit Duldung/Anteilnahme im kulturellen Verhalten "angepasster" (assimilierter) Christen/Nichtgläubiger!!!
harald.walser - 17. Sep, 08:59
Sehr geehrte Frau Brunner!
Das wird ein Streit um Worte: Für mich sind Begegnungen bei Festen, Kulturveranstaltungen etc. eben "interkulturell". Für Sie nicht. Das akzeptiere ich als Ihre Meinung.
anton (Gast) - 18. Sep, 16:12
Frage
Wieso müssen eigentlich unsere Lehrlinge, die Kosten für die Berufsschule selber tragen (600€/Jahr).
Wieso gibt es dort keinen Vorstoß, seitens der Politik, die Bildung ja für Jedermann leistbar machen will.
Wieso gibt es dort keinen Vorstoß, seitens der Politik, die Bildung ja für Jedermann leistbar machen will.
harald.walser - 18. Sep, 17:01
Lehrlinge bekommen eine Entschädigung,
es kann/muss aber sicher darüber geredet werden, wie man mit unserem dualen System der Ausbildung weitermacht.
Eine Entwicklungsmöglichkeit ist die Schaffung von Lehrverbünden. Die Mittel dafür sollten aus einem neu zu schaffenden Lastenausgleich zwischen ausbildenden und nichtausbildenden Betrieben kommen. Ein Schwerpunkt ist die höhere Qualität (und wohl auch Dauer) der Berufsschule, damit der Lehrabschluss nicht in eine Bildungssackgasse führt, sondern ein Weiterstudium möglich macht.
Eine Entwicklungsmöglichkeit ist die Schaffung von Lehrverbünden. Die Mittel dafür sollten aus einem neu zu schaffenden Lastenausgleich zwischen ausbildenden und nichtausbildenden Betrieben kommen. Ein Schwerpunkt ist die höhere Qualität (und wohl auch Dauer) der Berufsschule, damit der Lehrabschluss nicht in eine Bildungssackgasse führt, sondern ein Weiterstudium möglich macht.
anton (Gast) - 18. Sep, 18:13
Was verstehen Sie unter Lehrverbünden?
Eigentlich kommen wir (Betrieb, Unternehmen) freiwillig, für die Kosten der Berufsschule auf. Ich finde es nur komisch, dass nie ein Wort darüber verloren wird oder wurde, wieso Studierende ohne Studiengebühren auskommen können, und Azubis Ihre Berufschule von der mageren Entschädigung selber bezahlen müssen.
Ob eine höhere Dauer und Qualität der Berufsschule von nöten ist , wage ich nicht zu hinterfragen, dazu fehlt mir der nötige Pädagogische Fachverstand.
mfg anton
Eigentlich kommen wir (Betrieb, Unternehmen) freiwillig, für die Kosten der Berufsschule auf. Ich finde es nur komisch, dass nie ein Wort darüber verloren wird oder wurde, wieso Studierende ohne Studiengebühren auskommen können, und Azubis Ihre Berufschule von der mageren Entschädigung selber bezahlen müssen.
Ob eine höhere Dauer und Qualität der Berufsschule von nöten ist , wage ich nicht zu hinterfragen, dazu fehlt mir der nötige Pädagogische Fachverstand.
mfg anton
harald.walser - 18. Sep, 18:45
Lehrlingsausbildung
Derzeit - so sagen Fachleute - liegen die Probleme in zu wenig "guten" Ausbildungsplätzen, gerade bei wenig nachgefragten Berufen. Lehrverbünde könnten Abhilfe schaffen. Warum sollten nicht Betriebe gemeinsam ausbilden, warum sollte nicht ein Ausgleich geschaffen werden zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben. Schon jetzt können Lehrlinge ja teilweise in fremden Betrieben "schnuppern", einen Teil der Ausbildung machen. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Reden, Anträge und Ausschussarbeit
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