21. Oktober 2008
Zum Brüllen!
harald.walser | 21. Okt, 00:05
Es gibt Dinge, die glaubt man nicht. Die Lustenauer Jugendzeitschrift „Brüll mit“ - gestaltet von MitarbeiterInnen des Lustenauer SchülerInnen- und Jugendtreffs Full House - bringt in ihrer letzten Ausgabe ein Interview mit dem Postenkommandanten Wilfried Keckeis und dem Präventionsbeamten Gerhard Mayer. Thema ist die wachsende Jugendkriminalität. Auf die Frage, was die Beamten von Strafcamps halten, antworten sie: „Ich fände Arbeitslager, in denen z.B. Autobahnen gebaut werden, sinnvoller. Und zwar von Hand, mit Pickel und Schaufel. Weiterbildung müsste möglich sein. Diese Menschen wären versorgt, würden ´arbeitssüchtig`, hätten einen geregelten Tagesablauf und würden verlässlicher. Nach der Entlassung hätten sie gelernt, was Arbeiten und Integrieren heißt.“
Wir hatten schon einmal jemanden, der Autobahnen bauen ließ. Auch damals waren viele mit Pickel und Schaufel dabei. Nur eine Entlassung war meist nicht vorgesehen. Man muss annehmen, dass die beiden Beamten nicht an dieses Vorbild gedacht haben. Die Wortwahl aber ist beängstigend!
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