Kommentare
7. November 2008
Spielt Bildung bei den SPÖVP-Verhandlungen eine Rolle?
harald.walser | 7. Nov, 14:38
Was in vielen europäischen Ländern bereits Standard ist, muss in Österreich endlich Realität werden.Der muttersprachliche Unterricht für Kinder mit Migrationshintergrund ist bei uns aber leider noch fast völlig unbekannt.
Es ist längst erwiesen, dass muttersprachlicher Unterricht die Sprachkompetenz noch erhöht, da die Kenntnisse in der Muttersprache die Grundlage für den Erwerb weiterer Sprachen darstellt. Muttersprachlicher Unterricht fördert also das Erlernen der Unterrichtssprache. Verweisen möchte ich diesbezüglich etwa auf eine Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes.
Österreichs Schulsystem lässt das mehrsprachige Potential der Kinder verkümmerns. Anstatt die vorhandenen Sprachtalente gezielt zu fördern und Kindern so ein positives Selbstbild zu vermitteln, den Schuleintritt zu erleichtern und die Sprachbeherrschung nachhaltig zu verbessern, werden Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache bei der Schulwahl diskriminiert und mit finanziellen Konsequenzen bedroht. Das stellt für viele Familien ein nicht unbeträchtliches Problem dar.
Allein im laufenden Jahr haben sich Bildungspolitiker von SPÖ und ÖVP zweimal für einen muttersprachlichen Unterricht ausgesprochen. Wir dürfen also wohl erwarten, dass sich diese Forderung im Regierungsprogramm wiederfindet und die Umsetzung raschest in Angriff genommen wird - wenn man optimistisch ist!
Es ist längst erwiesen, dass muttersprachlicher Unterricht die Sprachkompetenz noch erhöht, da die Kenntnisse in der Muttersprache die Grundlage für den Erwerb weiterer Sprachen darstellt. Muttersprachlicher Unterricht fördert also das Erlernen der Unterrichtssprache. Verweisen möchte ich diesbezüglich etwa auf eine Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes.
Österreichs Schulsystem lässt das mehrsprachige Potential der Kinder verkümmerns. Anstatt die vorhandenen Sprachtalente gezielt zu fördern und Kindern so ein positives Selbstbild zu vermitteln, den Schuleintritt zu erleichtern und die Sprachbeherrschung nachhaltig zu verbessern, werden Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache bei der Schulwahl diskriminiert und mit finanziellen Konsequenzen bedroht. Das stellt für viele Familien ein nicht unbeträchtliches Problem dar.
Allein im laufenden Jahr haben sich Bildungspolitiker von SPÖ und ÖVP zweimal für einen muttersprachlichen Unterricht ausgesprochen. Wir dürfen also wohl erwarten, dass sich diese Forderung im Regierungsprogramm wiederfindet und die Umsetzung raschest in Angriff genommen wird - wenn man optimistisch ist!
Reden, Anträge und Ausschussarbeit
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