Kommentare
Andy (Gast) - 7. Mär, 19:30
70% Zustimmung
Ich kann Ihnen voll und ganz zustimmen, bis auf Ihre Tips, leider....denn:
Ich bin gegen die Ganztagsschule, gegen gemeinsamen Unterricht der 6-14 jährigen, im Grunde genommen sogar gegen die Koedukation in den meisten Bereichen und Altersgruppen. Und obendrauf bin ich dagegen, die "Bedürfnisse der Schüler" noch weiter zu fördern, denn die Lehrer sind zumindest in der Hauptschule und im Poly eh schon zu machtlos!
Ich bin gegen die Ganztagsschule, gegen gemeinsamen Unterricht der 6-14 jährigen, im Grunde genommen sogar gegen die Koedukation in den meisten Bereichen und Altersgruppen. Und obendrauf bin ich dagegen, die "Bedürfnisse der Schüler" noch weiter zu fördern, denn die Lehrer sind zumindest in der Hauptschule und im Poly eh schon zu machtlos!
Sara (Gast) - 8. Mär, 10:46
Reform ja, Lehrer als Buhfrauen/männer nein!
Tja, Lehrer (so die ersten Worte der Headline in einer der letzten HEUTE Ausgaben, die ich in der Früh auf meinem Weg zur Schule in der U-Bahn aufschnappen musste und über die ich mich sehr geärgert habe): wohin mit all den Vorwürfen, der gewünschten Mehrarbeit...
Ich bin in meinem ersten Unterrichtsjahr und mache den Beruf gerne, auch wenn die Arbeit mit den Kindern, der Aufwand für Stundenvorbereitungen und Korrekturen oft sehr viel Energie kosten (ganz zu schweigen von Fortbildungen, der Vorbereitung neuer Lehrmaterialien für alternative Lehrmethoden, Konferenzen, Elterngespräche etc.)...ich tus gern, ja, es ist schön Ferien zu haben, so gleiche ich den Mehraufwand unter dem Schuljahr aus und komme auch auf meine 40 Stunden Woche...
Genug der Rechtfertigungen (aber das brauchte ich erstmal!).
Ich stimme Herrn Walser völlig zu, wenn er sagt es braucht Reformen im Schulsystem. Nur denke ich, dass diese erst dann möglich sind, wenn das Image der LehrerInnen verbessert wird und sie nicht (so wich ich) in ständigem Rechtfertigungszwang - weil immer als Buhfrau/mann der Nation benutzt - sind. Ich denke, dass mit verbessertem Image auch die Bereitschaft zur Reform kommen kann, weil die Fronten weniger verhärtet sein könnten und so die Gesprächsbereitschaft steigen könnte.
Durch die Pensionswelle bei den LehrerInnen verjüngen sich die Kollegien immer mehr und gerade wir Jungen sind an Reformen des Systems interessiert...nur wollen wir nicht ständig als Zielscheibe der Bevölkerung herhalten und lassen unsere Zukunft nicht mit Füßen treten. 2 Stunden mehr heißt weniger Jobs für uns Junge, heißt, dass die alten ausgelaugten KollegInnen noch stärker belastet werden und hat nichts mit qualitativem Unterricht zu tun. Die Reform muss am System ansetzen, braucht noch geringere Schülerzahlen, mehr Lehrer für Teamteaching-Sequenzen, neue Lehrmaterialien, etc. Sicher brauchen wir Reformen, aber keine, die die Qualität des Unterrichts so stark vermindern würden, wie die von Frau Schmied geforderte Mehrarbeit!
Ich bin in meinem ersten Unterrichtsjahr und mache den Beruf gerne, auch wenn die Arbeit mit den Kindern, der Aufwand für Stundenvorbereitungen und Korrekturen oft sehr viel Energie kosten (ganz zu schweigen von Fortbildungen, der Vorbereitung neuer Lehrmaterialien für alternative Lehrmethoden, Konferenzen, Elterngespräche etc.)...ich tus gern, ja, es ist schön Ferien zu haben, so gleiche ich den Mehraufwand unter dem Schuljahr aus und komme auch auf meine 40 Stunden Woche...
Genug der Rechtfertigungen (aber das brauchte ich erstmal!).
Ich stimme Herrn Walser völlig zu, wenn er sagt es braucht Reformen im Schulsystem. Nur denke ich, dass diese erst dann möglich sind, wenn das Image der LehrerInnen verbessert wird und sie nicht (so wich ich) in ständigem Rechtfertigungszwang - weil immer als Buhfrau/mann der Nation benutzt - sind. Ich denke, dass mit verbessertem Image auch die Bereitschaft zur Reform kommen kann, weil die Fronten weniger verhärtet sein könnten und so die Gesprächsbereitschaft steigen könnte.
Durch die Pensionswelle bei den LehrerInnen verjüngen sich die Kollegien immer mehr und gerade wir Jungen sind an Reformen des Systems interessiert...nur wollen wir nicht ständig als Zielscheibe der Bevölkerung herhalten und lassen unsere Zukunft nicht mit Füßen treten. 2 Stunden mehr heißt weniger Jobs für uns Junge, heißt, dass die alten ausgelaugten KollegInnen noch stärker belastet werden und hat nichts mit qualitativem Unterricht zu tun. Die Reform muss am System ansetzen, braucht noch geringere Schülerzahlen, mehr Lehrer für Teamteaching-Sequenzen, neue Lehrmaterialien, etc. Sicher brauchen wir Reformen, aber keine, die die Qualität des Unterrichts so stark vermindern würden, wie die von Frau Schmied geforderte Mehrarbeit!
Reden, Anträge und Ausschussarbeit
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