Kommentare
Andy (Gast) - 31. Mär, 01:14
So sehr ich Sie auch schätze, aber wenn Sie schreiben...
Dass derartige Zustände, wie von der FPÖ verbreitet, nicht immer und überall vorherrschen, ist dem mündigen Bürger durchaus klar, die immer häuger werdenden Ausreisser aber zu ignorieren, ist trotzdem falsch, Statistiken hin- oder her!
Man muss sich die Statistik aber genau anschauen....würde ich es doch begrüssen, nicht Ihre Schule in Vbg mit einer Schule in Ottakring zu vergleichen, und schon gar nicht über Statistiken. Besuchen sie lieber Problemschulen und machen Sie sich ein Bild davon - als Gründer wird Ihnen ja kaum eine Gefahr drohen, beim Betreten der jeweiligen Klassen. Sie könnten es auch einfacher haben, indem sie Polytechnische Schulen besuchen in Städten mit hohem Ausländeranteil, und dann vor allem mit Lehrern reden, die schon länger "Krankheitsbedingt" nicht mehr erscheinen (wollen) oder zumindest resignieren....
Dass derartige Zustände, wie von der FPÖ verbreitet, nicht immer und überall vorherrschen, ist dem mündigen Bürger durchaus klar, die immer häuger werdenden Ausreisser aber zu ignorieren, ist trotzdem falsch, Statistiken hin- oder her!
harald.walser - 31. Mär, 08:13
Vorarlberg und Ottakring?
Sie werden es nicht glauben, es gibt auch in Vorarlberg Schulen mit einem ähnlichen Anteil an SchülerInnen nichtdeutscher Muttersprache wie in Wiener Problembezirken. Und genau Ihre Forderung, Probleme nicht zu ignorieren, ist auch meine: NUr bin ich für das Problemlösen durch staatliche Maßnahmen (FörderlehrerInnen etc.) und nicht für das Auseinanderdividieren der Menschen.
Felkel (Gast) - 31. Mär, 04:27
Unglaubliche Naivität
Dass ein erwachsener Mensch so einen Unsinn schreibt, ist schon schlimm genug, dass Sie allerdings ein Politiker sind, macht die Sache noch weit schlimmer. Nein, diese Studie ist leider keine Erfolgsgeschochte. Ist Österreich ein Einwanderungsland? Schnurzegal, solange die Menschen die Chance erhalten, sich hier zu etablieren. Doch genau das Gegenteil besagt diese Studie und als Wiener zeige ich mich über die Ergebnisse keineswegs überrascht. In Volksschulen, Hauptschulen, Polytechniken und Sonderschulen landen überdurschnittlich viele junge Menschen mit Migrationshintergrund, vielfach ohne Kenntnisse der Sprache ihrer neuen Heimat und leider auch nicht in Kenntnis ihrer Muttersprache. Den Heranwachsenden mit einem stark patriachalischen Hintergrund bleibt immerhin die Erkenntnis, dass sie Männer sind, aber eine Erfolgsgeschichte lässt sich dennoch daraus nicht basteln. Die braunen Rechtsproleten sind mühsam genug, aber Ihre dumme, naive Einstellung ist mindestens genauso gefährlich. Fördern, aber auch fordern der MUTTERSPRACHE und von Deutschkenntnissen darf kein Widerspruch sein.
MdAvH
Christian Felkel
MdAvH
Christian Felkel
harald.walser - 31. Mär, 08:23
Sehr geehrter Herr Felkel!
Und was sollen wir jetzt Ihrer Meinung nach tun? Vom Stil Ihres Beitrags einmal abgesehen, im letzten Satz bringen Sie unsere Forderungen ja auf den Punkt: Es geht darum, Kinder migrantischer Herkunft zu fördern (und natürlich), aber bitte in einem positiven Klima und nicht gleich mit unterschwelligen Drohungen verbunden!
Andy (Gast) - 31. Mär, 10:37
Weiss man bei den Schulen in Vorarlberg, welcher Nationalität die "Nichtdeutschsprachigen" sind? Diese Wort ist mir einfach zu schwammig, denn es könnten ja, geschichtlich bedingt, Portugiesen, Italiener, Franzosen usw. sein, während Wien doch sehr vom Osten geprägt ist, und zusätzlich auch noch vom Islam "bedroht". Auch derartige Dinge machen Statistiken, die nicht vollständig sind, wertlos.
harald.walser - 31. Mär, 12:27
Vorarlberg ist ein klassisches ...
Zuwanderungsland - und zwar seit eineinhalb Jahhunderten. 21% haben Migrationshintergrund, 76.200 Personen gehören der ersten, 24.400 der zweiten Generation an. Ähnlich wie in Wien: Die stärkste Zuwanderungsgruppe stammt aus Ex-Jugoslawien, gefolgt von der Türkei und Deutschland.
Kurt Greussing (Gast) - 2. Apr, 12:21
JA, die Schulstatistik weist für VS und HS die Kinder mit nichtdeutschen Muttersprachen aus.
Es wird in der Schulstatistik neben der Staatsbürgerschaft der Kinder auch zwischen deutscher und nichtdeutscher Muttersprache (dort allerdings ohne weitere Aufschlüsselung) unterschieden:
https://www.vorarlberg.at/vorarlberg/geschichte_statistik/statistik/landesstatistik/weitereinformationen/schulstatistik.htm
Zur Schulstatistik 2007/08 zum Beispiel siehe Kap. 2.14 und 3.9.
https://www.vorarlberg.at/vorarlberg/geschichte_statistik/statistik/landesstatistik/weitereinformationen/schulstatistik.htm
Zur Schulstatistik 2007/08 zum Beispiel siehe Kap. 2.14 und 3.9.
Andy (Gast) - 1. Apr, 11:33
Ok, das muss ich jetzt eben so glauben, war seit einer Ewigkeit nicht mehr in Vbg. Aber danke, es hätte ja auch so sein können wie bei den Schwabenkindern seinerzeit, die wurden damals ja auch als Ausländer angesehn, in Zeiten der EU aber nicht mehr.
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