Kommentare
Plumps! (Gast) - 22. Mai, 18:09
Lieber Herr Walser!
Ohne Ihnen hier zu widersprechen und auf die Gefahr hin, Sie durch meine Wiederholungen zu nerven:
Nichts zementiert die Benachteiligung der Kinder sozialschwacher Eltern stärker, als die Flucht "bürgerlicher" Eltern aus öffentlichen Schulen, in denen ein erheblicher Teil der Kinder keine ausreichenden Sprachkenntnisse hat. (Wobei diese "bürgerlichen" Eltern oft das Schulgeld mühsam zusammenkratzen müssen. Also keine Rede von bürgerlich!)
Nachdem gerade die Grünen das grundvernünftige Prinzip "Sprache erlernen vor Regelschulsystem" ablehnen, arbeiten die Grünen ganz fleißig mit daran, das Bildungsland wieder in Bürgerhand zu bringen.
Gerade weil heute viele wissen, dass in der Bildungsgesellschaft die Zukunft ihrer Kinder von der Qualität ihrer Ausbildung abhängt, ist kaum jemand bereit, seine Kinder als Integrationswerkzeug missbrauchen zu lassen. Wenn die Qualität in der öffentlichen Schule nicht passt, zahlt man lieber für eine Privatschule; auch wenns finanziell wehtut. Herzige Konzepte mit zusätzlichen Stützlehrern können auch nichts daran ändern, dass Schüler in solchen Schulen benachteiligt gegenüber anderen sind, in deren Schulen es solche Probleme nicht gibt.
Die soziale Selektion beginnt zunehmend schon lange vor dem Gymnasium. Dazu braucht es auch keine ÖVP. Da reicht schon die Schulrealität in bestimmten Bezirken. Vielleicht wäre es auch für die Grünen an der Zeit, die Realität zur Kenntnis zu nehmen, und sich an ihr zu orientieren, anstatt an einer Friede-Freude-Eierkuchen-Welt, in der das größte Problem ist, dass Kinder ohne Sprachkenntnisse sich "selektiert" fühlen, wenn sie erst einmal ein Jahr Deutsch lernen müssen, bevor sie ins Regelschulsystem kommen.
Nichts zementiert die Benachteiligung der Kinder sozialschwacher Eltern stärker, als die Flucht "bürgerlicher" Eltern aus öffentlichen Schulen, in denen ein erheblicher Teil der Kinder keine ausreichenden Sprachkenntnisse hat. (Wobei diese "bürgerlichen" Eltern oft das Schulgeld mühsam zusammenkratzen müssen. Also keine Rede von bürgerlich!)
Nachdem gerade die Grünen das grundvernünftige Prinzip "Sprache erlernen vor Regelschulsystem" ablehnen, arbeiten die Grünen ganz fleißig mit daran, das Bildungsland wieder in Bürgerhand zu bringen.
Gerade weil heute viele wissen, dass in der Bildungsgesellschaft die Zukunft ihrer Kinder von der Qualität ihrer Ausbildung abhängt, ist kaum jemand bereit, seine Kinder als Integrationswerkzeug missbrauchen zu lassen. Wenn die Qualität in der öffentlichen Schule nicht passt, zahlt man lieber für eine Privatschule; auch wenns finanziell wehtut. Herzige Konzepte mit zusätzlichen Stützlehrern können auch nichts daran ändern, dass Schüler in solchen Schulen benachteiligt gegenüber anderen sind, in deren Schulen es solche Probleme nicht gibt.
Die soziale Selektion beginnt zunehmend schon lange vor dem Gymnasium. Dazu braucht es auch keine ÖVP. Da reicht schon die Schulrealität in bestimmten Bezirken. Vielleicht wäre es auch für die Grünen an der Zeit, die Realität zur Kenntnis zu nehmen, und sich an ihr zu orientieren, anstatt an einer Friede-Freude-Eierkuchen-Welt, in der das größte Problem ist, dass Kinder ohne Sprachkenntnisse sich "selektiert" fühlen, wenn sie erst einmal ein Jahr Deutsch lernen müssen, bevor sie ins Regelschulsystem kommen.
Reden, Anträge und Ausschussarbeit
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