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7. Oktober 2009

ÖVP spielt „Haltet den Dieb“

Die ÖVP handelt in der Bildungspolitik nach dem Motto „Haltet den Dieb“. Seit Jahren verhindert sie eine richtungsweisende Reform des Schulsystems mit wechselnden Argumenten und jetzt fordert gerade die ÖVP-Bildungspolitikerin Katharina Cortolezis-Schlager Unterrichtsministerin Schmied dazu auf, zuerst ein Konzept für die „Schule 2020“ vorzulegen, bevor man über eine Reform der Lehrverpflichtung redet. Man darf gespannt sein, ob die ÖVP dann auch wirklich Bereitschaft zu konstruktiven Weiterentwicklungen zeigt, wenn es darauf ankommt, ein zukunftsweisendes Schulkonzept zu erarbeiten. Angesichts der ÖVP-internen Zwistigkeiten im Bildungsbereich ist das allerdings zu bezweifeln.
Alle Bildungsexperten sind sich einig darüber, dass die Trennung der Kinder mit neuneinhalb Jahren viel zu früh kommt und das eine der Ursachen ist, warum Österreich in den internationalen Rankings bestenfalls im Mittelfeld liegt. Alle Kinder verdienen eine faire Chance. Das ist in unserem Bildungssystem derzeit nicht gewährleistet.

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Kommentare
Bürger (Gast) - 7. Okt, 22:42

Die ÖVP wieder einmal eingebrochen - skandalös, aber nicht weiter verwunderlich!

Was es - außer in Deutschland, das an der selben masochistischen Psychose leidet - in KEINEM Land der Welt gibt: Nunmehr haben es Rot, Schwarz und Grün politisch besiegelt: Deserteure aus WK II werden vollumfänglich rehabilitiert (!!), d.h. SIE waren im Recht und IHRE "Leistung" und IHR "Mut" wird von der "offiziellen" Republik anerkannt und geehrt. Der Umkehrschluß und die politische Message sind eindeutig: Alle die (mit welcher Motivation immer) in der Wehrmacht Dienst geleistet haben (und nicht desertiert sind) waren VERBRECHER und IM UNRECHT! So weit ist es schon in dieser verachtenswerten Bananenrepublik, in der es nicht einmal eine unabhängige Justiz gibt (siehe U-Ausschuss, "vergessene" Anzeigen etc.). Die FPÖ ist nicht nur bei diesem Thema die einzige Partei, die noch alle Tassen im Schrank hat!

Plumps! (Gast) - 8. Okt, 12:52

Geh bitte!

Lebt doch eh kaum einer mehr.
Rechts wie links suhlen sich da in ihrer polit-folkloristischen Empörung und versuchen zwanghaft, irgendwelche Legitimationen aus der Vergangenheit für heute abzuleiten.
Es täte der Politik und der Zukunft im Allgemeinen sehr gut, würde man mehr über die Probleme der Zukunft diskutieren als über einen Krieg, der seit 64 Jahren vorbei ist. Weder die lächerliche "Soldaten-Ehre" alter Männer, die ihre Jugend im Krieg verbringen mussten, noch das mühsame Umlegen von Verbrechen der Vergangenheit auf jeden Andersdenkenden zwecks Niederkeulens jeder Diskussion wird ein einziges Problem lösen.

Vorschlag:
Ignorieren wir doch die heute bis zur Lächerlichkeit heroisierten Jugenderlebnisse der 40er mit ihren Heldentaten und der 68er mit ihren bis zur Lächerlichkeit heroisierten Heldentaten der Vergangenheitsbewältigung der Heldentaten der 40er, und am besten auch die lächerlichen Ersatzerlebnisse der heute Jüngeren, die die Heldentaten - je nach Farbe - der 40er und 68er zur Polit-Folklore verkitschen, und REDEN WIR ÜBER ECHTE PROBLEME!
Plumps! (Gast) - 8. Okt, 14:19

Die Trennung der Kinder mit 9 oder 10 ist Schwachsinn.

Aber das Einschulen von Kindern ohne ausreichende Kenntnisse ist ebenso Schwachsinn.
Es mag sinnvoll sein, wenn unter 25 Kindern 3 nicht Deutsch sprechen, weil die 3 dann schnell nachlernen, und die 22 wohl kaum gestört werden. 3 Kinder, die gut Deutsch sprechen unter 22 setzen, die nicht Deutsch sprechen, bringt aber den 22 nichts und verhindert den Lernerfolg der 3. SO ist es immer noch besser, sie wenigstens mit 10 da herauszuholen. Wobei von den 3 eh schon bald 2 in eine Privatschule geschickt werden, wenn sich nichts ändert.

Ich bin überzeugt, eine Mehrheit für Gesamt- und Ganztagsschule wäre eher zu erreichen, würde man den Eltern garantieren, dass die Schule primär der Bildung dient, und nicht der Vermittlung der primitivsten Sprachkenntnisse.
Deshalb mein ceterum censeo: Erst sie Sprache, dann die Regelschule. Die aber dann dafür als Gesamtschule.

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