Kommentare
arnobraendle.com - 25. Okt, 09:37
ad These #21 Statt „einstürzende Neubauten“ muss die neue Schule ...
Nach der Lektüre dieser These wurde mir auf einen Schlag wieder klar, weshalb ich mir mit den Grünen gelegentlich recht schwer tue.
Die Idee, die Schulen zu kreativen Lernzentren zu machen ist natürlich gut. Es ist auch höchst vernünftig, wenn eine gemeinschaftlich getätigte Investition mehr genutzt wird.
Das Beispiel mit der Betreuungslücke gefällt mir deutlich weniger. Die Grünen sitzen hier, wie eigentlich alle Parteien dem Irrtum auf, dass die Doppelerwerbstätigkeit ein erstrebenswerter Zustand ist, der unter allen Umständen gefördert gehört. Dem möchte ich klar widersprechen. Aus erzieherischer, ökologischer und ökonomischer Sicht müsste man ein Umfeld schaffen, das es einem Elternteil ermöglicht bis zum Ende der Pubertät der Kinder für ein warmes zuhause zu sorgen. Die erzieherischen Vorteile brauche ich wohl nicht zu erklären. Die beiden öko-Vorteile liegen doch auch auf der Hand. Die neu geschaffenen Arbeitsplätze sind in den Familien. Ja, die Betreuung von Familien ist Arbeit und sie soll als solche anerkannt und von der Gesellschaft, der die Kinder zugutekommen, mit Pensionsanspruch und „Lohn“ honoriert werden.
Nicht weil die Schule Aufbewahrungsort für Kinder ist, sondern weil sie ein Ort des Lernens und Entdeckens sein soll, muss sie weiter geöffnet werden. Dass dabei vielen Alleinerziehenden und Doppelerwerbstätigen geholfen wird, ist schön, aber nicht der Grund.
Die frei wählbaren Ferien für Schüler/innen und Lehrer/innen ist wohl nicht das dringendste aller Probleme. Wenn es stimmt, dass Anfang und Ende maßgeblich den Eindruck bestimmen, dann ist der Schluss der These verheerend …Sie(Lehrer/innen) sind also nicht mehr darauf angewiesen in der Hochsaison zu verreisen…das ist nämlich wirklich jedem „wurscht“… und aus grüner Sicht betrachtet kann man auch in der Hochsaison wandern und Rad fahren. Die Hochsaison wirkt sich nämlich nur bei „unökologischen“ Reisen stark aus.
Die Idee, die Schulen zu kreativen Lernzentren zu machen ist natürlich gut. Es ist auch höchst vernünftig, wenn eine gemeinschaftlich getätigte Investition mehr genutzt wird.
Das Beispiel mit der Betreuungslücke gefällt mir deutlich weniger. Die Grünen sitzen hier, wie eigentlich alle Parteien dem Irrtum auf, dass die Doppelerwerbstätigkeit ein erstrebenswerter Zustand ist, der unter allen Umständen gefördert gehört. Dem möchte ich klar widersprechen. Aus erzieherischer, ökologischer und ökonomischer Sicht müsste man ein Umfeld schaffen, das es einem Elternteil ermöglicht bis zum Ende der Pubertät der Kinder für ein warmes zuhause zu sorgen. Die erzieherischen Vorteile brauche ich wohl nicht zu erklären. Die beiden öko-Vorteile liegen doch auch auf der Hand. Die neu geschaffenen Arbeitsplätze sind in den Familien. Ja, die Betreuung von Familien ist Arbeit und sie soll als solche anerkannt und von der Gesellschaft, der die Kinder zugutekommen, mit Pensionsanspruch und „Lohn“ honoriert werden.
Nicht weil die Schule Aufbewahrungsort für Kinder ist, sondern weil sie ein Ort des Lernens und Entdeckens sein soll, muss sie weiter geöffnet werden. Dass dabei vielen Alleinerziehenden und Doppelerwerbstätigen geholfen wird, ist schön, aber nicht der Grund.
Die frei wählbaren Ferien für Schüler/innen und Lehrer/innen ist wohl nicht das dringendste aller Probleme. Wenn es stimmt, dass Anfang und Ende maßgeblich den Eindruck bestimmen, dann ist der Schluss der These verheerend …Sie(Lehrer/innen) sind also nicht mehr darauf angewiesen in der Hochsaison zu verreisen…das ist nämlich wirklich jedem „wurscht“… und aus grüner Sicht betrachtet kann man auch in der Hochsaison wandern und Rad fahren. Die Hochsaison wirkt sich nämlich nur bei „unökologischen“ Reisen stark aus.
j (Gast) - 25. Okt, 14:14
als "einzelkind" möchte ich dem widersprechen, dass die erziehung zu hause das beste für die entwicklung ist. gerade der frühe umgang mit gleichaltrigen, aber auch mit sonstigen 'nicht-eltern'-personen finde ich sehr wichtig. was nicht in früher kindheit an sozialer kompetenz gelernt wird, wird umso intensiver in der pubertät erlebt.
Kurt Greussing (Gast) - 28. Okt, 20:52
Also, zwischen "Frau-zu-Hause" und Vollerwerbstätigkeit übers Wochenende ...
... könnte man sich schon noch ein paar andere Varianten vorstellen. Aber auch ich finde ich die Vorstellung, man solle den Samstag zum Schultag machen - warum eigentliuch nicht auch noch den Sonntag? -, damit die Eltern problemlos übers Wochenende ackern können, ziemlich dreist. Flexibilisierung total also. Ist ja schön, und die Industrie ist sicher dafür (die Chinesen bringen's ja schließlich auch) - aber wie verträgt sich das mit der Forderung nach "neuem Wirtschaften" und Neuverteilung der Arbeit, folglich Arbeitszeitverkürzung?
arnobraendle.com - 25. Okt, 09:44
ad These #22: Das Schulsystem in seiner heutigen Form hat ausgedient…
Jawohl…hier wurde der Nagel auf den Kopf getroffen (außer: das Beispiel … naja… Thema verfehlt).
Die Schule gehört von Grund auf reformiert.
Die Schule gehört von Grund auf reformiert.
Plumps! (Gast) - 27. Okt, 09:46
Lieber Herr Walser!
An anderer Stelle haben die Grünen mir wiedermal gezeigt, warum ich sie nicht mehr wählen kann.
Da stellt Frau Fekter - die mir zutiefst zuwider ist - zurecht fest, dass viele Jugendliche mit türkischem Hintergrund bei ihrer Ausbildung von integrationsverweigernden Eltern behindert werden, und schlägt vor, diese Grundlage der Zukunft und der Integration der Jugendlichen mit finanziellem Nachdruck einzufordern.
Und was machen die Grünen bzw ihre "Integrations"-Sprecherin? Der Vorschlag wird empört abgelehnt!
Was kann man daraus anderes schließen, als dass es den Grünen überhaupt nicht um Integration geht, sondern nur darum, es Integrationsverweigerern möglichst bequem zu machen?
Wie passt das alles im Weltbild der Grünen zusammen?
Hysterischer Feminismus mit Forderungen nach Sanktionen bei ungleicher Bezahlung einerseits, aber ablehnen von Sanktionen beim Abhalten türkischer Mädchen bei der Bildung andererseits.
Wütende Diskussionen über Leute, die vor 65 Jahren Nazis waren und die Behandlung von Deserteuren einerseits, aber Schweigen über Islamisten, die hier nach der Scharia leben wollen, dafür sorgen, dass Integration verhindert wird und dass Mädchen verschleiert herumlaufen müssen.
usw usw usw
Die an sich netten Papiere der Grünen sind genau so viel wert, wie die Papiere der BZÖ über liberale Gesinnung: In dem Moment, wo ein konkreter Punkt zur Sprache kommt bleibt alles beim Alten.
Die Grünen sind und bleiben eine NGO von allem, was seinen Migrarier-Nachweis vorzeigen kann. Obs die Mädchen mit 15 ausschulen, mit Kopftüchern stigmatisieren und dafür sorgen, dass ihr einzig mögliches Leben das Werfen von Söhnen ist oder nicht, ist wurscht.
Bevor man auch nur in einer Silbe türkische Einwanderer kritisiert, schmeißt man lieber Frauenrechte, Demokratie und Menschenrechte über Bord. Sonst wären wir ja auch Nazis.
Tragisch ist das.
Da stellt Frau Fekter - die mir zutiefst zuwider ist - zurecht fest, dass viele Jugendliche mit türkischem Hintergrund bei ihrer Ausbildung von integrationsverweigernden Eltern behindert werden, und schlägt vor, diese Grundlage der Zukunft und der Integration der Jugendlichen mit finanziellem Nachdruck einzufordern.
Und was machen die Grünen bzw ihre "Integrations"-Sprecherin? Der Vorschlag wird empört abgelehnt!
Was kann man daraus anderes schließen, als dass es den Grünen überhaupt nicht um Integration geht, sondern nur darum, es Integrationsverweigerern möglichst bequem zu machen?
Wie passt das alles im Weltbild der Grünen zusammen?
Hysterischer Feminismus mit Forderungen nach Sanktionen bei ungleicher Bezahlung einerseits, aber ablehnen von Sanktionen beim Abhalten türkischer Mädchen bei der Bildung andererseits.
Wütende Diskussionen über Leute, die vor 65 Jahren Nazis waren und die Behandlung von Deserteuren einerseits, aber Schweigen über Islamisten, die hier nach der Scharia leben wollen, dafür sorgen, dass Integration verhindert wird und dass Mädchen verschleiert herumlaufen müssen.
usw usw usw
Die an sich netten Papiere der Grünen sind genau so viel wert, wie die Papiere der BZÖ über liberale Gesinnung: In dem Moment, wo ein konkreter Punkt zur Sprache kommt bleibt alles beim Alten.
Die Grünen sind und bleiben eine NGO von allem, was seinen Migrarier-Nachweis vorzeigen kann. Obs die Mädchen mit 15 ausschulen, mit Kopftüchern stigmatisieren und dafür sorgen, dass ihr einzig mögliches Leben das Werfen von Söhnen ist oder nicht, ist wurscht.
Bevor man auch nur in einer Silbe türkische Einwanderer kritisiert, schmeißt man lieber Frauenrechte, Demokratie und Menschenrechte über Bord. Sonst wären wir ja auch Nazis.
Tragisch ist das.
tiroler gsi (Gast) - 27. Okt, 16:19
quelle?
wo haben sie das denn nun schon wieder her?
Plumps! (Gast) - 27. Okt, 20:32
In jeder Zeitung.
tiroler gsi (Gast) - 28. Okt, 18:32
ein fall für pisa?
in ihrem link steht nun wirklich ganz was andres:
Grüne: Vorschlag ist ein „Hohn“
Die Grünen wiederum warfen Fekter vor, unter Integration ausschließlich Sanktionspolitik zu verstehen. „Ihr Vorschlag, Familienbeihilfe nur auszuzahlen, wenn Migranten einen Lehrplatz nachweisen, ist ein Hohn“, meinte die grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun. Fekter wolle offenbar der ohnedies angespannten Arbeitsmarktlage für ausländische Jugendliche noch eines draufsetzen, indem sie Leuten ohne Lehrplatz auch noch die Familienbeihilfe streicht. „Sollte so ein Vorschlag überhaupt denkbar sein, dann nur, wenn es auf der anderen Seite auch eine Lehrplatzgarantie für alle Jugendlichen gibt“, so Korun.
Grüne: Vorschlag ist ein „Hohn“
Die Grünen wiederum warfen Fekter vor, unter Integration ausschließlich Sanktionspolitik zu verstehen. „Ihr Vorschlag, Familienbeihilfe nur auszuzahlen, wenn Migranten einen Lehrplatz nachweisen, ist ein Hohn“, meinte die grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun. Fekter wolle offenbar der ohnedies angespannten Arbeitsmarktlage für ausländische Jugendliche noch eines draufsetzen, indem sie Leuten ohne Lehrplatz auch noch die Familienbeihilfe streicht. „Sollte so ein Vorschlag überhaupt denkbar sein, dann nur, wenn es auf der anderen Seite auch eine Lehrplatzgarantie für alle Jugendlichen gibt“, so Korun.
Kurt Greussing (Gast) - 28. Okt, 19:35
Der Beißreflex gegen Fekter hilft nicht weiter ...
... sondern nur die Zurkenntnisnahme eines grundlegenden Sachverhalts:
Obwohl wir nur 9 Pflichtschuljahre haben, ist die Schulpflichtzeit de facto auf 12 bis 13 Jahre angestiegen. Denn wer lediglich 9 Schuljahre (und maximal einen positiven HS-Abschluss) hat, gilt als "Mensch mit akutem Qualifikationsbedarf" oder in Normaldeutsch: als unqualifiziert. Zu einer vollen Bildungskarriere gehört entweder eine erfolgreiche Lehre oder die Absolvierung einer weiterführenden Schule, also ein Abschluss auf Sekundarstufe II.
Daraus folgt: Wer seinem Kind die zusätzliche Ausbildung auf Sekundarstufe II verweigert - weil man z.B. ein Mädchen besser zu Hause für Familienarbeiten brauchen kann -, der handelt genauso sträflich (wenn auch derzeit nicht strafbar) wie jemand, der das Kind der Pflichtschule entzieht.
Insofern ist es konsequent, staatliche Unterstützungsleistungen an die Absolvierung eines vollen Ausbildungsweges zu binden - selbstverständlich für Inländer und Ausländer gleichermaßen, das ist ja überhaupt keine Frage. Und diese Selbstverständlichkeit muss auch LAUTHALS kommuniziert werden, finde ich.
Das Problem ist nur: Unser Bildungssystem stellt für eine ALLGEMEIN VERPFLICHTENDE Ausbildung zum Abschluss der Sekundarstufe II keine reguläre Struktur zur Verfügung: Im Lehrstellenbereich funktioniert die duale Ausbildung im wesentlichen nur für Hauptschüler/innen der Leistungsgruppen 1 und 2. Die andern kriegen entweder keine Lehrstelle oder eine wenig qualifizierte, bei der sie sich bald fragen, warum sie nicht einfach als Hilfsarbeiter weiterhackeln und mehr verdienen. Befördert wird dieser Gedanke spätestens bei der Lehrabschlussprüfung, bei der jährlich fast 20 % scheitern (Statistiken zu Vorarlberg und Österreich: https://tinyurl.com/yg2yx4c , S. 29-30.). Auch Lehrstellenversprechen von Landeshauptleuten zaubern per se keine Ausbildungsplätze her und sind jedenfalls kein Ersatz für eine - österreichweit - flächendeckende reguläre Struktur der beruflichen Bildung auf Sekundarstufe II.
Und überhaupt nicht geregelt ist das Problem jener, die ihre 9 Schuljahre ohne positiven Abschluss verbringen, weil sie entweder sprachlich nicht gerüstet waren oder bei denen eben eine Entwicklungsverzögerung vorlag (normalsprachlich: bei denen der Knopf erst später aufgeganen ist): Für diese Spätkommer gibt es lediglich einen wilden Flickenteppich von AMS- und sonstigen Projekten, über deren Wirkung niemand etwas weiß und die jedenfalls kein Ersatz für eine reguläre Ausbildung sind.
FAZIT: schleunigst ausreichende Ausbildungsstrukturen schaffen UND entsprechende Transferleistungen an deren Nutzung binden.
Obwohl wir nur 9 Pflichtschuljahre haben, ist die Schulpflichtzeit de facto auf 12 bis 13 Jahre angestiegen. Denn wer lediglich 9 Schuljahre (und maximal einen positiven HS-Abschluss) hat, gilt als "Mensch mit akutem Qualifikationsbedarf" oder in Normaldeutsch: als unqualifiziert. Zu einer vollen Bildungskarriere gehört entweder eine erfolgreiche Lehre oder die Absolvierung einer weiterführenden Schule, also ein Abschluss auf Sekundarstufe II.
Daraus folgt: Wer seinem Kind die zusätzliche Ausbildung auf Sekundarstufe II verweigert - weil man z.B. ein Mädchen besser zu Hause für Familienarbeiten brauchen kann -, der handelt genauso sträflich (wenn auch derzeit nicht strafbar) wie jemand, der das Kind der Pflichtschule entzieht.
Insofern ist es konsequent, staatliche Unterstützungsleistungen an die Absolvierung eines vollen Ausbildungsweges zu binden - selbstverständlich für Inländer und Ausländer gleichermaßen, das ist ja überhaupt keine Frage. Und diese Selbstverständlichkeit muss auch LAUTHALS kommuniziert werden, finde ich.
Das Problem ist nur: Unser Bildungssystem stellt für eine ALLGEMEIN VERPFLICHTENDE Ausbildung zum Abschluss der Sekundarstufe II keine reguläre Struktur zur Verfügung: Im Lehrstellenbereich funktioniert die duale Ausbildung im wesentlichen nur für Hauptschüler/innen der Leistungsgruppen 1 und 2. Die andern kriegen entweder keine Lehrstelle oder eine wenig qualifizierte, bei der sie sich bald fragen, warum sie nicht einfach als Hilfsarbeiter weiterhackeln und mehr verdienen. Befördert wird dieser Gedanke spätestens bei der Lehrabschlussprüfung, bei der jährlich fast 20 % scheitern (Statistiken zu Vorarlberg und Österreich: https://tinyurl.com/yg2yx4c , S. 29-30.). Auch Lehrstellenversprechen von Landeshauptleuten zaubern per se keine Ausbildungsplätze her und sind jedenfalls kein Ersatz für eine - österreichweit - flächendeckende reguläre Struktur der beruflichen Bildung auf Sekundarstufe II.
Und überhaupt nicht geregelt ist das Problem jener, die ihre 9 Schuljahre ohne positiven Abschluss verbringen, weil sie entweder sprachlich nicht gerüstet waren oder bei denen eben eine Entwicklungsverzögerung vorlag (normalsprachlich: bei denen der Knopf erst später aufgeganen ist): Für diese Spätkommer gibt es lediglich einen wilden Flickenteppich von AMS- und sonstigen Projekten, über deren Wirkung niemand etwas weiß und die jedenfalls kein Ersatz für eine reguläre Ausbildung sind.
FAZIT: schleunigst ausreichende Ausbildungsstrukturen schaffen UND entsprechende Transferleistungen an deren Nutzung binden.
Plumps! (Gast) - 28. Okt, 19:39
Wollen Sie den Zusammenhang nicht sehen...
..oder schaffen Sies nicht?
Es geht exakt um die Problematik, die ich angesprochen habe.
Und was fällt Frau Korun dazu ein? Dass es keine Saktion geben darf, sondern ausschließlich "Anreize", sprich Streicheleinheiten. Sind ja türkische Einwanderer, also sakrosankt und die Guten in diesem Konflikt, der für die Grünen - wie auch für die BZFPÖ - nur in schwarz-weiß existiert.
DAS ist das Problem mit den Grünen. Dieses Problem darf einfach nicht angesprochen, und schon garnicht ernsthaft bekämpft werden. Nebenbei ist die Arbeitsmarktlage für ausländische Jugendliche vor allem deshalb angespannt, weil sie oft nicht vernünftig deutsch sprechen, und sich oft weigern, Kolleginnen und weiblichen Vorgesetzten mit entsprechendem Respekt zu begegnen. (Ich habe das selbst oft erlebt.)
Die grüne Denkweise übersetzt in andere Problembereiche zeigen, wie lächerlich das ist:
Wie wärs Alko-Lenker zu verteidigen und Anreize fürs nüchtern Fahren zu fordern? Oder die Regierung zu kritisieren, weil sie Raser härter bestrafen will? Wir müssen die Raser doch integrieren und ihnen mit Toleranz begegnen! Wie wärs damit, sich jedesmal vor Skinheads zu stellen, wenn jemand darauf hinweist, dass Neonazis ein Problem darstellen?
(Und ersparen Sie sich den Vorwurf, das wäre ein Unterschied. Ich bin weder Rassist noch ausländerfeindlich. Mir ist völlig egal, wo jemand herkommt, wie jemand aussieht oder welche Gottheit er anbetet. Mir geht es allein um das Verhalten und die Einstellungen zu unserer Kultur und Demokratie. Das aber ohne Extrawürschteln. Islamisten und Nazis sind gleich zu behandlen. Und wer Mädchen und Frauen unterdrückt und in ihren Chancen massiv schädigt, der bekommt kein Extra-Verständnis, nur weil er Muslim ist. Und genau das schaffen die Grünen und die Chef-Toleriererin Korun - die sich seltsamerweise auch noch Feministin nennt - nicht.)
Es geht exakt um die Problematik, die ich angesprochen habe.
Und was fällt Frau Korun dazu ein? Dass es keine Saktion geben darf, sondern ausschließlich "Anreize", sprich Streicheleinheiten. Sind ja türkische Einwanderer, also sakrosankt und die Guten in diesem Konflikt, der für die Grünen - wie auch für die BZFPÖ - nur in schwarz-weiß existiert.
DAS ist das Problem mit den Grünen. Dieses Problem darf einfach nicht angesprochen, und schon garnicht ernsthaft bekämpft werden. Nebenbei ist die Arbeitsmarktlage für ausländische Jugendliche vor allem deshalb angespannt, weil sie oft nicht vernünftig deutsch sprechen, und sich oft weigern, Kolleginnen und weiblichen Vorgesetzten mit entsprechendem Respekt zu begegnen. (Ich habe das selbst oft erlebt.)
Die grüne Denkweise übersetzt in andere Problembereiche zeigen, wie lächerlich das ist:
Wie wärs Alko-Lenker zu verteidigen und Anreize fürs nüchtern Fahren zu fordern? Oder die Regierung zu kritisieren, weil sie Raser härter bestrafen will? Wir müssen die Raser doch integrieren und ihnen mit Toleranz begegnen! Wie wärs damit, sich jedesmal vor Skinheads zu stellen, wenn jemand darauf hinweist, dass Neonazis ein Problem darstellen?
(Und ersparen Sie sich den Vorwurf, das wäre ein Unterschied. Ich bin weder Rassist noch ausländerfeindlich. Mir ist völlig egal, wo jemand herkommt, wie jemand aussieht oder welche Gottheit er anbetet. Mir geht es allein um das Verhalten und die Einstellungen zu unserer Kultur und Demokratie. Das aber ohne Extrawürschteln. Islamisten und Nazis sind gleich zu behandlen. Und wer Mädchen und Frauen unterdrückt und in ihren Chancen massiv schädigt, der bekommt kein Extra-Verständnis, nur weil er Muslim ist. Und genau das schaffen die Grünen und die Chef-Toleriererin Korun - die sich seltsamerweise auch noch Feministin nennt - nicht.)
Kurt Greussing (Gast) - 28. Okt, 20:25
Sehr geehrter Herr,
Sie bellen mit dieser Erwiderung den falschen Baum an. Das Problem ist hier nicht die Blauäugigkeit gegenüber islamischen Fundamentalisten (da rennen Sie bei mir sperrangelweit geöffnete Türen ein), sondern dass Fekters Forderung zwar in die richtige Richtung geht, aber geflissentlich zwei Dinge außer Acht lässt:
a) dass eine solche Bindung von Transferleistungen an eine Ausbildung auf Sekundarstufe II FÜR ALLE zu gelten hätte, und nicht nur für "die Türken", nur weil sich Letztere halt gut als Sündenbock für unsere Hauptschul- und Lehrmisere vorführen lassen; und
,
b) dass ausreichende Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen werden müssten, damit eine de-facto-Pflichtbildungszeit bis zum Ende der Sekundarstufe II eingefordert werden kann. Wenn man bestimmte Sozialleistungen an Ausbildung binden will, dann muss man auch genügend AusbildungsMÖGLICHKEITEN schaffen. Am besten wäre sowieso die gesetzliche Ausweitung der Pflichtausbildungszeit auf 12 bis 13 Jahre, weil dann auch die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden müsste - und man sich die vorliegende Debatte ersparen könnte.
a) dass eine solche Bindung von Transferleistungen an eine Ausbildung auf Sekundarstufe II FÜR ALLE zu gelten hätte, und nicht nur für "die Türken", nur weil sich Letztere halt gut als Sündenbock für unsere Hauptschul- und Lehrmisere vorführen lassen; und
,
b) dass ausreichende Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen werden müssten, damit eine de-facto-Pflichtbildungszeit bis zum Ende der Sekundarstufe II eingefordert werden kann. Wenn man bestimmte Sozialleistungen an Ausbildung binden will, dann muss man auch genügend AusbildungsMÖGLICHKEITEN schaffen. Am besten wäre sowieso die gesetzliche Ausweitung der Pflichtausbildungszeit auf 12 bis 13 Jahre, weil dann auch die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden müsste - und man sich die vorliegende Debatte ersparen könnte.
Plumps! (Gast) - 28. Okt, 21:45
@ Kurt Greussing
Mit Verlaub, mein posting bezog sich noch auf Herrn tiroler gsi oberhalb. Ihrem posting widerspreche ich nicht.
Es ist richtig, dass derartiges für alle gelten muss. Nichtsdestotrotz halte ich es für ein Kernproblem der Integrationspolitik, dass die Wahrheit von der linken Reichshälfte nie ausgesprochen wird, und von der Rechten nur für völlig andere Ziele missbraucht wird.
Selbstverständlich gibt es auch bei Einheimischen Bildungsprobleme, wie es sie nunmal in jeder Bevölkerungsgruppe gibt.
Nur gibt es darüberhinaus bei vielen türkischen MigrantInnen ein Problem, das es bei Menschen aus dem europäischen Kulturkreis praktisch nicht gibt: Die Bildungsprobleme entstehen nicht nur aus Vernachlässigung oder Unwissen. Sie sind GEWOLLT. Das Mädchen SOLL überhaupt keine Bildung bekommen. Sie soll möglichst bald einen Türken heiraten und Söhne werfen.
Es wird nicht gelingen, dieses Problem zu lösen, wenn man es nicht beim Namen nennen darf, und es unter allgemeine Bildungsprobleme und fehlende Lehrstellen packen muss, um eh ordentlich politisch korrekt zu bleiben.
Damit sind wir wieder bei den Grünen und ihrer Unfähigkeit, die Realität wahrzunehmen.
Dieses Land braucht eine Partei, die WIRKLICH eine Integration will (also keine rechte Partei), und die sich nicht permanent in den Sack lügt, wenns unter den PC-Fanatikern unbequem wird. Leider sind die Grünen dazu derzeit nicht in der Lage.
Es ist richtig, dass derartiges für alle gelten muss. Nichtsdestotrotz halte ich es für ein Kernproblem der Integrationspolitik, dass die Wahrheit von der linken Reichshälfte nie ausgesprochen wird, und von der Rechten nur für völlig andere Ziele missbraucht wird.
Selbstverständlich gibt es auch bei Einheimischen Bildungsprobleme, wie es sie nunmal in jeder Bevölkerungsgruppe gibt.
Nur gibt es darüberhinaus bei vielen türkischen MigrantInnen ein Problem, das es bei Menschen aus dem europäischen Kulturkreis praktisch nicht gibt: Die Bildungsprobleme entstehen nicht nur aus Vernachlässigung oder Unwissen. Sie sind GEWOLLT. Das Mädchen SOLL überhaupt keine Bildung bekommen. Sie soll möglichst bald einen Türken heiraten und Söhne werfen.
Es wird nicht gelingen, dieses Problem zu lösen, wenn man es nicht beim Namen nennen darf, und es unter allgemeine Bildungsprobleme und fehlende Lehrstellen packen muss, um eh ordentlich politisch korrekt zu bleiben.
Damit sind wir wieder bei den Grünen und ihrer Unfähigkeit, die Realität wahrzunehmen.
Dieses Land braucht eine Partei, die WIRKLICH eine Integration will (also keine rechte Partei), und die sich nicht permanent in den Sack lügt, wenns unter den PC-Fanatikern unbequem wird. Leider sind die Grünen dazu derzeit nicht in der Lage.
Reden, Anträge und Ausschussarbeit
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