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Bea L. (Gast) - 4. Nov, 17:19
Die Sache mit den individuellen Bildungsinteressen...
Ich zitiere aus obigem Text:
".....die das Studium „in erster Linie den Verwertungsinteressen der Wirtschaft unterordnet und auf die persönlichen Bildungsinteressen und Bildungsziele des Einzelnen“ vergesse...."
SO IST ES! Diese glorreiche Idee wurde als tolle Neuerung gefeiert, unwidersprochen, führte dazu, seitdem wunderschöne Schlagworte von "Bildung" und "Sozialkompetenz" zu strapazieren ohne gebührend mit einzubeziehen, dass nachhaltige Wirtschaft Menschen braucht, die fähig sind, sich selbst zu reflektieren und zu verstehen, praktische und fundierte Erfahrung mit Konfliktlösung und Selbstmanagement haben... lauter Dinge, die durch den ungesundem Stress und die Überlastung, wie sie im heutigen öffentlichen Schulsystem, bei Lehrern und Professoren, ebenso wie bei SchülerInnen und Studenten Gang und Gäbe sind, nicht gerade gefördert werden.
Das eigene (Bildungs-) Interesse und als Wegweiser für die eigene (heute notwendige!) Spezialisierung zu sehen - dieses Element hat in jenen schulpolitischen Abhandlungen gefehlt, die ich vor einigen Monaten mühsam durchgeackert habe: Sie sind um die Jahrtausendwende entstanden, gelten seit damals als letzter Schrei, und dienen doch nur der Aufrechterhaltung eines überkommenen Systems, das mit zukünftiger Wirtschaft nur wenig zu tun hat.
".....die das Studium „in erster Linie den Verwertungsinteressen der Wirtschaft unterordnet und auf die persönlichen Bildungsinteressen und Bildungsziele des Einzelnen“ vergesse...."
SO IST ES! Diese glorreiche Idee wurde als tolle Neuerung gefeiert, unwidersprochen, führte dazu, seitdem wunderschöne Schlagworte von "Bildung" und "Sozialkompetenz" zu strapazieren ohne gebührend mit einzubeziehen, dass nachhaltige Wirtschaft Menschen braucht, die fähig sind, sich selbst zu reflektieren und zu verstehen, praktische und fundierte Erfahrung mit Konfliktlösung und Selbstmanagement haben... lauter Dinge, die durch den ungesundem Stress und die Überlastung, wie sie im heutigen öffentlichen Schulsystem, bei Lehrern und Professoren, ebenso wie bei SchülerInnen und Studenten Gang und Gäbe sind, nicht gerade gefördert werden.
Das eigene (Bildungs-) Interesse und als Wegweiser für die eigene (heute notwendige!) Spezialisierung zu sehen - dieses Element hat in jenen schulpolitischen Abhandlungen gefehlt, die ich vor einigen Monaten mühsam durchgeackert habe: Sie sind um die Jahrtausendwende entstanden, gelten seit damals als letzter Schrei, und dienen doch nur der Aufrechterhaltung eines überkommenen Systems, das mit zukünftiger Wirtschaft nur wenig zu tun hat.
Reden, Anträge und Ausschussarbeit
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