Kommentare
KFWB (Gast) - 19. Nov, 08:23
Wer vergleichen kann, sollte auch sicher sein
In Deutschland gibt es in einigen Bundesländern die Gesamtschule schon lange. Weshalb sind dann die Leistungen der Schüler in Bayern immer noch besser, obwohl es dort die Gesamtschule nicht gibt?
https://www.pitwohlmann.de/oberstu/themen/Thema3.pd
https://www.pitwohlmann.de/oberstu/themen/Thema3.pd
KFWB (Gast) - 19. Nov, 08:59
Manchmal funktioniert ein Link nicht
Professor Gerhard Waschler:
„Die Gesamtschule ist gescheitert"
„Die Gesamtschule ist gescheitert", bilanzierte der Vorsitzende des Bildungsausschusses, Professor Dr. Gerhard
Waschler, das Fachgespräch der CSU-Fraktion zum Thema „Jedes Talent fördern Perspektiven des gegliederten
Schulwesens" im Landtag. „Auch wenn SPD und Grüne sie Einheits- oder Regionalschule nennen, wird sie nicht
besser", betonte Waschler. Mehr als 170 Experten aus dem Bereich Schule und Bildung diskutierten mit Ministerprä-
sident Dr. Günther Beckstein und Professor Dr. Fritz-Dietrich Neumann vom Institut für Pädagogik der Universität
Lüneburg. Neumann belegte mit Fakten, warum das gegliederte Schulsystem der Gesamtschule überlegen ist. „Wir sind
nicht alle gleich, deshalb brauchen wir unterschiedliche Angebote für alle Begabungen und Interessen", sagte er. Die
Vermittlung von Tugenden und Werten sei in Bayern schon immer in der ganzen schulischen Erziehung
ausschlaggebend gewesen. Disziplin sei nicht Ziel, sondern Voraussetzung für guten Unterricht. Die Zerstörung des
gegliederten Bildungswesens wäre töricht, so Neumann. Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein stellte die Leistungen
der bayerischen Schulen heraus. „Bildungspolitik ist die Wirtschaftsund Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts", so
Beckstein. Erfolgreiche
Bildungspolitik baue auf klaren und verlässlichen Strukturen auf. Der Freistaat habe die besten Schulen in Deutschland,
die auch international in der Spitzengruppe mithalten könnten. Beckstein: „Die PISA-Studie bescheinigt uns, dass Bayerns
Schulen nicht nur sehr gut sind, sondern es gleichzeitig besser als in anderen Ländern gelingt, Kinder aus bildungsfernen
Schichten zu guten schulischen Leistungen zu führen."
Bayern ruhe sich nicht auf seinem Spitzenplatz aus, sondern verbessere ständig die Rahmenbedingungen für die beste
schulische Ausbildung der Kinder. Als Beispiel nannte der Ministerpräsident die Verkleinerung der Klassengrößen.
Beckstein sprach auch die gute Durchlässigkeit des bayerischen Schulsystems an, die aber noch weiter verbessert
werden soll. Es gebe keine Sackgasse in der bayerischen Bildungslandschaft.
Hubert Schöffmann von der IHK München und Oberbayern stelltefest, dass die bayerische Wirtschaft die Absolventen der
Hauptschulen brauche. Die bayerischen Hauptschüler hätten hervorragende Berufsaussichten. Er forderte die Verbände
dazu auf, die Hauptschulen nicht künstlich schlecht zu reden
„Die Gesamtschule ist gescheitert"
„Die Gesamtschule ist gescheitert", bilanzierte der Vorsitzende des Bildungsausschusses, Professor Dr. Gerhard
Waschler, das Fachgespräch der CSU-Fraktion zum Thema „Jedes Talent fördern Perspektiven des gegliederten
Schulwesens" im Landtag. „Auch wenn SPD und Grüne sie Einheits- oder Regionalschule nennen, wird sie nicht
besser", betonte Waschler. Mehr als 170 Experten aus dem Bereich Schule und Bildung diskutierten mit Ministerprä-
sident Dr. Günther Beckstein und Professor Dr. Fritz-Dietrich Neumann vom Institut für Pädagogik der Universität
Lüneburg. Neumann belegte mit Fakten, warum das gegliederte Schulsystem der Gesamtschule überlegen ist. „Wir sind
nicht alle gleich, deshalb brauchen wir unterschiedliche Angebote für alle Begabungen und Interessen", sagte er. Die
Vermittlung von Tugenden und Werten sei in Bayern schon immer in der ganzen schulischen Erziehung
ausschlaggebend gewesen. Disziplin sei nicht Ziel, sondern Voraussetzung für guten Unterricht. Die Zerstörung des
gegliederten Bildungswesens wäre töricht, so Neumann. Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein stellte die Leistungen
der bayerischen Schulen heraus. „Bildungspolitik ist die Wirtschaftsund Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts", so
Beckstein. Erfolgreiche
Bildungspolitik baue auf klaren und verlässlichen Strukturen auf. Der Freistaat habe die besten Schulen in Deutschland,
die auch international in der Spitzengruppe mithalten könnten. Beckstein: „Die PISA-Studie bescheinigt uns, dass Bayerns
Schulen nicht nur sehr gut sind, sondern es gleichzeitig besser als in anderen Ländern gelingt, Kinder aus bildungsfernen
Schichten zu guten schulischen Leistungen zu führen."
Bayern ruhe sich nicht auf seinem Spitzenplatz aus, sondern verbessere ständig die Rahmenbedingungen für die beste
schulische Ausbildung der Kinder. Als Beispiel nannte der Ministerpräsident die Verkleinerung der Klassengrößen.
Beckstein sprach auch die gute Durchlässigkeit des bayerischen Schulsystems an, die aber noch weiter verbessert
werden soll. Es gebe keine Sackgasse in der bayerischen Bildungslandschaft.
Hubert Schöffmann von der IHK München und Oberbayern stelltefest, dass die bayerische Wirtschaft die Absolventen der
Hauptschulen brauche. Die bayerischen Hauptschüler hätten hervorragende Berufsaussichten. Er forderte die Verbände
dazu auf, die Hauptschulen nicht künstlich schlecht zu reden
xxx (Gast) - 19. Nov, 09:13
Deutschland
In Deutschland gibt es keine einzige Gesamtschule. Vielmehr gibt es in vielen Bundesländern ein fünf(!!)-gliederiges Schulsystem: Hauptschule-Realschule-Gymnasium + "Gesamtschule" + Privatschulen
In einem solchen System ist der Titel "Gesamtschule" lediglich Etikett und ein Widerspruch. Sie wird von Schülern besucht, die's nicht ins Gymnasium geschafft haben, deren Eltern die Kinder aber nicht in die Hauptschule oder in die Realschule geben wollen. Das Konzept der Gesamtschule zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es keine anderen Schultypen daneben gibt.
Im Übrigen müssen die deutschen Hauptschulen nicht künstlich schlecht gerdet werden, sind sind es mehrheitlich. Ich empfehle jedem, der das nicht glaubt, sich das mal anzuschauen!
In einem solchen System ist der Titel "Gesamtschule" lediglich Etikett und ein Widerspruch. Sie wird von Schülern besucht, die's nicht ins Gymnasium geschafft haben, deren Eltern die Kinder aber nicht in die Hauptschule oder in die Realschule geben wollen. Das Konzept der Gesamtschule zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es keine anderen Schultypen daneben gibt.
Im Übrigen müssen die deutschen Hauptschulen nicht künstlich schlecht gerdet werden, sind sind es mehrheitlich. Ich empfehle jedem, der das nicht glaubt, sich das mal anzuschauen!
harald.walser - 19. Nov, 09:25
In Deutschland gibt es keine Gesamtschule, ...
darauf hat "xxx" auch hingewiesen. Es gibt nur Schulen, die sich so bezeichnen. Gesamtschule bedingt, dass alle SchülerInnen erfasst sind.
KFWB (Gast) - 19. Nov, 09:46
In Deutschland keine Gesamtschule, das ist wirklich ein Witz!
Das ist ja gerade Das Problem. Die Grünen wollen, dass wirklich alle erfasst sind. Das nennt man Zwangsbeglückung. Darauf können wir verzichten. Das hatten wir schon einmal...
https://www.gesamtschule-hamburg.de/zahlder.htm
https://www.gesamtschule-hamburg.de/zahlder.htm
KFWB (Gast) - 19. Nov, 09:54
Abstimmung auf Vorarlberg.orf.at
Plumps! (Gast) - 19. Nov, 12:04
Die Gymnasien durch Gesamtschulen zu ersetzen...
...heisst derzeit nur, dass alle in Privatschulen abwandern, die es sich leisten können. Damit ist die Verbindung von Vermögen und Bildung, die in Österreich noch relativ gering ist, entgültig besiegelt.
Ob das nur die typisch grüne Realitätsverweigerung ist, oder ob es den Grünen einfach wurscht ist, weil sie ihre Kinder ohnehin in Montessori-, Waldorf- oder sonstige Privatschulen schicken? (selbstverständlich NUR wegen der Pädagogik!)
Jedenfalls wird keiner seine Kinder freiwillig in eine wiener Hauptschule mit Pickerl "Gesamtschule" schicken, in der das Niveau an die Bedürfnisse der "Bildungsfernen" angepasst wird.
Übrigens ist es immer wieder erstaunlich, dass von den Grünen Vorwürfe bzgl der Versäumnisse in der Integration kommen. Es sind die GRÜNEN, die jede Stimme gegen weitere Einwanderung von schwer integrierbaren verurteilt haben, die die Entstehung von Parallelgesellschaften unterstützen (etwa durch die Errichtung von Islam- und Kultur-Zenten) und jede Form von Druck auf Eltern, die die Zukunft ihrer Kinder zerstören (zB durch Ausschulen, Landessprache ablehnen etc), ablehnen. Zumindest wenn sie einen Migrarier-Nachweis haben.
Ob das nur die typisch grüne Realitätsverweigerung ist, oder ob es den Grünen einfach wurscht ist, weil sie ihre Kinder ohnehin in Montessori-, Waldorf- oder sonstige Privatschulen schicken? (selbstverständlich NUR wegen der Pädagogik!)
Jedenfalls wird keiner seine Kinder freiwillig in eine wiener Hauptschule mit Pickerl "Gesamtschule" schicken, in der das Niveau an die Bedürfnisse der "Bildungsfernen" angepasst wird.
Übrigens ist es immer wieder erstaunlich, dass von den Grünen Vorwürfe bzgl der Versäumnisse in der Integration kommen. Es sind die GRÜNEN, die jede Stimme gegen weitere Einwanderung von schwer integrierbaren verurteilt haben, die die Entstehung von Parallelgesellschaften unterstützen (etwa durch die Errichtung von Islam- und Kultur-Zenten) und jede Form von Druck auf Eltern, die die Zukunft ihrer Kinder zerstören (zB durch Ausschulen, Landessprache ablehnen etc), ablehnen. Zumindest wenn sie einen Migrarier-Nachweis haben.
harald.walser - 19. Nov, 12:21
Viel Falsches in wenigen Sätzen!
Wir sind für Integration, aber gegen Assimilationsdruck. Integriert sind oder können auch islamische ZuwandererInnen sein, die ihrer Religion treu bleiben.
Zur Gesamtschule: Warum funktioniert sie in Finland, wo wir in den Zentren ebenfalls sehr viele MigrantInnen haben? Weil ein Konzept da ist, weil es Förderungsmöglichkeiten gibt etc.
Zur Gesamtschule: Warum funktioniert sie in Finland, wo wir in den Zentren ebenfalls sehr viele MigrantInnen haben? Weil ein Konzept da ist, weil es Förderungsmöglichkeiten gibt etc.
Plumps! (Gast) - 19. Nov, 16:57
Es gibt keinen Unterschied zwischen Integration und Assimilation.
Zumindest nicht in dem Bereich, der für die Allgemeinheit relevant ist.
Ob jemand andere Speisen bevorzugt, seine Feste anders feiert oder bei der Fußball-WM zu wem anderen hält ist Privatsache.
Es gibt aber ein Grundmodell der Gesellschaft, das alle tragen müssen. Sonst zerfällt die Gesellschaft in Parallelwelten. HIER basiert die Gesellschaft auf Elementen wie Aufklärung, Menschenrechten, Frauenrechten und dem historischen Erbe von der griechischen Antike über dem Christentum bis zur gesellschaftlichen Revolution der 1970ern.
Das ist kein Widerpruch zur formalen Religion, was schon allein daran sichtbar ist, dass diese Kultur auch stark vom Judentum beeinflusst wurde. Auch die Welle der Immigration von Muslimen wird diese Kultur beeinflussen. Aber AUF DER EUROPÄISCHEN BASIS. Solange die Basis nicht übernommen wird, und nicht eine gewisse Assimilation stattfindet, wird es keine Integration geben. Das ist keine Forderung, das ist eine Feststellung. Die Unfähigkeit zur Integration findet genau dort statt, wo keinerlei Bereitschaft zur Übernahme der Basis besteht.
Die Hauptträger der Parallelgesellschaften sind die "Kulturvereine" und die Moscheen, in denen dafür gesorgt wird, dass es nur ja keine Assimilation und keine Übernahme der europäischen Basis gibt. Es ist mir unverständlich, dass die Grünen das nicht verstehen wollen. Es ist ein Unterschied, ob man MigrantInnen ihre Religion ausüben lässt (das steht ohnehin in der Verfassung), oder ob man Gesellschaftsschädliches auch noch fördert.
Wobei ich wieder bei einem ceterum censeo bin:
Wer die grünen Prinzipien ernst nimmt, und sich auch nur ein bisschen über den Islam informiert hat, kann NIEMALS den Islam unterstützen oder verteidigen. (Und ich meine jetzt nicht die Geschichte oder Extremisten.) Demnach sind die derzeitigen Grünen einfach verlogen oder feig.
Bzgl. Finnland fehlen mir leider die Details, um das ausdiskutieren zu können. Etwa wie hoch ist der Anteil von MigrantInnen in den Schulen und wo kommen sie her? Es ist nunmal der muslimische Hintergrund, der die gesellschaftliche Integration verhindert und für den geringen Stellenwert der Bildung - ins besondere bei Frauen, aber nicht nur - verantwortlich ist.
Ob jemand andere Speisen bevorzugt, seine Feste anders feiert oder bei der Fußball-WM zu wem anderen hält ist Privatsache.
Es gibt aber ein Grundmodell der Gesellschaft, das alle tragen müssen. Sonst zerfällt die Gesellschaft in Parallelwelten. HIER basiert die Gesellschaft auf Elementen wie Aufklärung, Menschenrechten, Frauenrechten und dem historischen Erbe von der griechischen Antike über dem Christentum bis zur gesellschaftlichen Revolution der 1970ern.
Das ist kein Widerpruch zur formalen Religion, was schon allein daran sichtbar ist, dass diese Kultur auch stark vom Judentum beeinflusst wurde. Auch die Welle der Immigration von Muslimen wird diese Kultur beeinflussen. Aber AUF DER EUROPÄISCHEN BASIS. Solange die Basis nicht übernommen wird, und nicht eine gewisse Assimilation stattfindet, wird es keine Integration geben. Das ist keine Forderung, das ist eine Feststellung. Die Unfähigkeit zur Integration findet genau dort statt, wo keinerlei Bereitschaft zur Übernahme der Basis besteht.
Die Hauptträger der Parallelgesellschaften sind die "Kulturvereine" und die Moscheen, in denen dafür gesorgt wird, dass es nur ja keine Assimilation und keine Übernahme der europäischen Basis gibt. Es ist mir unverständlich, dass die Grünen das nicht verstehen wollen. Es ist ein Unterschied, ob man MigrantInnen ihre Religion ausüben lässt (das steht ohnehin in der Verfassung), oder ob man Gesellschaftsschädliches auch noch fördert.
Wobei ich wieder bei einem ceterum censeo bin:
Wer die grünen Prinzipien ernst nimmt, und sich auch nur ein bisschen über den Islam informiert hat, kann NIEMALS den Islam unterstützen oder verteidigen. (Und ich meine jetzt nicht die Geschichte oder Extremisten.) Demnach sind die derzeitigen Grünen einfach verlogen oder feig.
Bzgl. Finnland fehlen mir leider die Details, um das ausdiskutieren zu können. Etwa wie hoch ist der Anteil von MigrantInnen in den Schulen und wo kommen sie her? Es ist nunmal der muslimische Hintergrund, der die gesellschaftliche Integration verhindert und für den geringen Stellenwert der Bildung - ins besondere bei Frauen, aber nicht nur - verantwortlich ist.
Reden, Anträge und Ausschussarbeit
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