Kommentare
AHS-Direktor (Gast) - 16. Feb, 15:08
An den grünen Bildungssprecher
Sg. Hr. Dr. Walser!
Wachen Sie auf aus Ihren linkslinken Träumereien und beschäftigen Sie sich doch tiefergehend mit dem Thema, bevor Sie sich hier und anderswo unqualifiziert äussern. Ich habe dazu bereits vor Jahren ein Themenpapier erstellt und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:
- Strategien des direkten Zugriffs über zentrale Steuerungsverfahren erweisen sich als unterkomplex gegenüber einem nicht-trivialem System wie das der Schule.
- Durch eine Zentralmatura und durch Standards werden die Leistungen nicht besser. Sie sind von vielen anderen Variablen abhängig: von den Fähigkeiten der Lehrenden, den Schülerinnen und Schülern beim Lernen zu helfen, von den individuellen Lernvoraussetzungen etc.
- Da die Zentralmatura auf kanonisierte Fachinhalte nicht verzichten kann, droht eine Uniformierung des schulinternen Lehrplans, in dem nicht nur die individuellen Unterschiede der Lernenden, sondern auch die institutionellen Profile der einzelnen Schulen nicht ausgeprägt werden können.
- Die Analysen von PISA zeigen, dass zentrale Abschlussprüfungen nicht generell zu höheren Leistungen oder zu einer geringeren Leistungsstreuung führen.
- Es ist fraglich, ob sich die Qualität des Unterrichts durch eine zentrale Abschlussprüfung wie die Zentralmatura tatsächlich steuern lässt. Trotz aller Autonomie-Beteuerungen bleiben zentralistische Steuerungsmodelle innovationsstrategisch und organisationssoziolgisch naiv. So stimmten bei einer Befragung von LehrerInnen 70% der Aussage zu: „Mein Unterricht wird sich nicht ändern“. Eine Koppelung mit konkreten Maßnahmen zu einer systematischen Unterrichtsentwicklung findet in der Regel nicht statt.
- Trotz der Zentralmatura bestehen – so Erkenntnisse aus Studien – Leistungsvarianzen zwischen verschiedenen Schulen.
- Die Zentralmatura wirkt mit Blick auf die festgelegten Prüfungsinhalte normierend auf den Unterrichtsprozess. Das Testverfahren der Zentralmatura entscheidet darüber, was tatsächlich gelernt wird und führt zu einer deutlichen Engführung („teaching to the test“ ) und zu einer Konzentration auf leicht abprüfbare Unterrichtsgegenstände.
- Die Zentralmatura fördert eher Formen des reproduktiven Lernens und vernachlässigt kreative und problemlösende Arbeitsformen und nachhaltiges Deutungs- und Ordnungswissen, da bestimmte Themen nicht in der notwendigen Tiefe und abstrakten und kategorialen Durchdringung behandelt werden können.
- Auch wird die Zentralmatura nicht den unterschiedlichen Voraussetzungen der Schulen in der Behandlung einzelner Unterrichtsinhalte gerecht, so dass es durchaus möglich ist, dass das in der Zentralmatura geprüft wird, was in der einen Schule intensiv und ausgiebig behandelt wurde, während es an der anderen Schule nur in marginaler Weise thematisiert werden konnte.
- Die Zentralmatura stärkt die Qualifikationsfunktion der Schule und vernachlässigt die bildungstheoretische Substantiierung schulischer Aneignungsprozesse, die darauf abzielt, dass eine Haltung, ein internalisierter Habitus eine Einstellung und ein begründeter Standpunkt zum Orientierungswissen hinzukommen muss.
- Die Einführung neuer und alternativer Formen von Leistungsnachweisen wird durch die Zentralmatura nicht gefördert, sondern eher behindert.
Wachen Sie auf aus Ihren linkslinken Träumereien und beschäftigen Sie sich doch tiefergehend mit dem Thema, bevor Sie sich hier und anderswo unqualifiziert äussern. Ich habe dazu bereits vor Jahren ein Themenpapier erstellt und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:
- Strategien des direkten Zugriffs über zentrale Steuerungsverfahren erweisen sich als unterkomplex gegenüber einem nicht-trivialem System wie das der Schule.
- Durch eine Zentralmatura und durch Standards werden die Leistungen nicht besser. Sie sind von vielen anderen Variablen abhängig: von den Fähigkeiten der Lehrenden, den Schülerinnen und Schülern beim Lernen zu helfen, von den individuellen Lernvoraussetzungen etc.
- Da die Zentralmatura auf kanonisierte Fachinhalte nicht verzichten kann, droht eine Uniformierung des schulinternen Lehrplans, in dem nicht nur die individuellen Unterschiede der Lernenden, sondern auch die institutionellen Profile der einzelnen Schulen nicht ausgeprägt werden können.
- Die Analysen von PISA zeigen, dass zentrale Abschlussprüfungen nicht generell zu höheren Leistungen oder zu einer geringeren Leistungsstreuung führen.
- Es ist fraglich, ob sich die Qualität des Unterrichts durch eine zentrale Abschlussprüfung wie die Zentralmatura tatsächlich steuern lässt. Trotz aller Autonomie-Beteuerungen bleiben zentralistische Steuerungsmodelle innovationsstrategisch und organisationssoziolgisch naiv. So stimmten bei einer Befragung von LehrerInnen 70% der Aussage zu: „Mein Unterricht wird sich nicht ändern“. Eine Koppelung mit konkreten Maßnahmen zu einer systematischen Unterrichtsentwicklung findet in der Regel nicht statt.
- Trotz der Zentralmatura bestehen – so Erkenntnisse aus Studien – Leistungsvarianzen zwischen verschiedenen Schulen.
- Die Zentralmatura wirkt mit Blick auf die festgelegten Prüfungsinhalte normierend auf den Unterrichtsprozess. Das Testverfahren der Zentralmatura entscheidet darüber, was tatsächlich gelernt wird und führt zu einer deutlichen Engführung („teaching to the test“ ) und zu einer Konzentration auf leicht abprüfbare Unterrichtsgegenstände.
- Die Zentralmatura fördert eher Formen des reproduktiven Lernens und vernachlässigt kreative und problemlösende Arbeitsformen und nachhaltiges Deutungs- und Ordnungswissen, da bestimmte Themen nicht in der notwendigen Tiefe und abstrakten und kategorialen Durchdringung behandelt werden können.
- Auch wird die Zentralmatura nicht den unterschiedlichen Voraussetzungen der Schulen in der Behandlung einzelner Unterrichtsinhalte gerecht, so dass es durchaus möglich ist, dass das in der Zentralmatura geprüft wird, was in der einen Schule intensiv und ausgiebig behandelt wurde, während es an der anderen Schule nur in marginaler Weise thematisiert werden konnte.
- Die Zentralmatura stärkt die Qualifikationsfunktion der Schule und vernachlässigt die bildungstheoretische Substantiierung schulischer Aneignungsprozesse, die darauf abzielt, dass eine Haltung, ein internalisierter Habitus eine Einstellung und ein begründeter Standpunkt zum Orientierungswissen hinzukommen muss.
- Die Einführung neuer und alternativer Formen von Leistungsnachweisen wird durch die Zentralmatura nicht gefördert, sondern eher behindert.
@walser (Gast) - 16. Feb, 15:52
Na Herr Oberlehrer Walser fordern wir wieder etwas was sonst keinen vernünftigen Menschen interessiert um unere Existenz zu erklären??
Hardcore-Demokrat (Gast) - 16. Feb, 16:10
Zur Kenntnisnahme
Ich mag diesen linksfaschistoiden (stellt seine Positionen nie zur Diskussion sondern hält sie immer für absolut gültig und über jeden Zweifel erhaben), unbelehrbaren, uneinsichtigen Walser auch nicht, aber - sorry! - wenn ich mir Ihr Gestammel so ansehe, überkommt mich das Gefühl, dass man Ihnen weit mehr als nur Ihre Existenz(berechtigung) erklären müsste und dass Sie mit Themen wie "Matura" (egal ob nun zentral oder dezentral) tatsächlich nie etwas zu tun gehabt haben dürften ...
@walser (Gast) - 16. Feb, 21:41
zur Kenntnisnahme:
Ich mag diesen sogenannten NR Walser nicht nur nicht sondern ich verachte diese Person. Da dieser Mensch gegen jegliche Kritik immun zu sein scheint und anscheinend auch nicht vor hat darauf einzugehen erspare ich mir jeden vernünftigen Kommentar zu einer seiner Forderungen bzw. einem seiner sog. Weisheiten...
m (Gast) - 17. Feb, 15:39
Was ihr beide dann auf dem Blog macht, versteht auch niemand!
Reden, Anträge und Ausschussarbeit
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