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24. November 2011

Mitgestalten: Grüne Bildungspolitik!

Gruene-SchuleDie Resonanz war bislang sehr erfreulich: Viele haben unsere Einladung zur Mitgestaltung der Grünen Bildungspolitik schon wahrgenommen. Leider hat der Link wegen technischer Probleme eine Zeitlang nicht funktioniert. Entschuldigung!
Daher an alle Bildungsinteressierten nochmals die Einladung zur Stellungnahme. Es dauert nur etwa fünf Minuten. Die Umfrage soll als Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Bildungspolitik in Form und Inhalt dienen. Dabei wollen wir möglichst viele Menschen einbinden. Mit dem Thema „Grüne Schule“ haben wir uns einen Schwerpunkt gesetzt: Wie soll die Schule der Zukunft ausschauen? Welche Schwerpunkte sollen gesetzt werden?
Ich bitte Sie daher, den Fragebogen auszufüllen: Hier geht's zum Fragebogen
Technische Erläuterung:
Die Umfrage erfolgt über ein Onlinebefragungssystem in anonymer Form. Die Datenverarbeitung läuft auf dem Server der Firma Questback, die dieses System entwickelt hat. Im Fall einer anonymen Befragung wie dieser ist das System so ausgestaltet, dass eine Verknüpfung der Daten nicht möglich ist. Ihr Angaben bleiben daher völlig anonym.
Für Rückmeldungen zum Fragebogen steht Ihnen Christine Neuwirth als Projektverantwortliche für Onlinebefragungen gerne zur Verfügung (christine.neuwirth@gruene.at, 01/40110/6548).
Für uns gilt in der Bildungspolitik: „Kein Kind zurücklassen!“
23. November 2011

25 Jahre Grüne im Parlament - eine Erfolgsstory!

KretschmannWas Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg geschafft hat, motiviert angesichts unseres Jubiläums „25 Jahre Grüne im Parlament“ auch in Österreich. Bei aller Grünen Liebe zu selbstkritischer Reflexion: In diesen 25 Jahren wurde aus der Opposition heraus vieles erreicht. Inzwischen ist Grün die Modefarbe auch für alle anderen Parteien, die sich zumindest ein grünes Mäntelchen umhängen wollen. Gut so - wenn dem auch Taten folgen!
Wie würde Österreich ausschauen ohne uns? Wer hätte Widerstand geleistet gegen den unverantwortlichen Umgang mit unserer Umwelt? Wer kämpft entschieden für eine vorwärts gerichtete Bildungspolitik? Welchen Eindruck hätte unser Land gemacht, als ein Martin Graf von SPÖVP in eines der höchsten Ämter der Republik gewählt worden ist, wenn es unseren Widerstand nicht gegeben hätte? Wer steht vor den AsylwerberInnen-Heimen, um einer unmenschlichen Abschiebepolitik Widerstand entgegen zu setzen? Wer würde Widerstand leisten gegen den ausufernden Überwachungsstaat? Welche Partei tritt konsequent für eine menschliche und rechtsstaatliche AusländerInnen-Politik auf?
Auf uns war und ist in solchen Fragen Verlass! Wo sich aufrechte Rote ducken und überzeugte Christlichsoziale in Deckung gehen, stehen die Grünen ihre Frau und ihren Mann.
Landesrat Rudi Anschober hat in Oberösterreich für 36.000 „Green Jobs“ gesorgt, Maria Vassilakou in Wien – in Zeiten wie diesen – die Jahreskarte für den Öffentlichen Verkehr um ein Viertel gesenkt, unsere Vizebürgermeisterin Lisa Rücker leistet in Graz ebenso hervorragende Arbeit wie Vizebürgermeister Gernot Kiermayr in Bregenz und und und …
Nach 25 Jahren können wir stolz sagen: Ohne uns wäre Österreich heute ein erhebliches Stück provinzieller, die AusländerInnenpolitik vollends unerträglich, das Bewusstsein um die Notwendigkeiten im ökologischen Bereich nicht vorhanden, Österreich hätte keine starke Stimme für eine moderne Bildungspolitik, keine Stimme für eine gerechte Steuer- und Sozialpolitik.
Unsere Kinderkrankheiten – sie werden heute interessanterweise von der konservativen Presse bejubelt - haben wir abgelegt. Aber wir wissen: Wir müssen weiter hart an uns arbeiten und in den nächsten 25 Jahren noch konsequenter arbeiten.
Und für den Bildungsbereich gilt: „Kein Kind zurücklassen!“
21. November 2011

Immer mehr in der ÖVP für Gemeinsame Schule!

Langsam verliert man die Übersicht angesichts der Vielzahl von ÖVP-Bürgermeistern in Vorarlberg, die eine Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen fordern.
Nun sorgt einer, der bislang eher blockiert hat („Bürgermeister reagieren vorsichtig auf Vorstoß Fischers“), für Aufsehen: Der designierte neue Landeshauptmann und ÖVP-Obmann Markus Wallner hat am Samstag - offensichtlich nach massiver parteiinterner Kritik an seiner bislang sturen Haltung - „präzisiert“, dass eine Gemeinsame Schule für ihn kein Tabuthema sei („Gemeinsame Schule sorgt weiter für Diskussionen“)!
Weg von der schwarzen, hin zur weniger sprunghafte Grünen Bildungspolitik. Wer sie beeinflussen möchte, hat hier - natürlich völlig anonym - die Möglichkeit dazu. Der Zeitaufwand beträgt etwa fünf Minuten. Ich bitte Sie daher, den Fragebogen auszufüllen: Hier geht's zum Fragebogen
Die Umfrage soll als Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Bildungspolitik in Form und Inhalt dienen. Immerhin wird der Bildungspolitik bei uns Grünen höchste Priorität eingeräumt. Mit dem Thema „Grüne Schule“ haben wir uns einen Schwerpunkt gesetzt: Wie soll die Schule der Zukunft ausschauen?
Und dazu passt mein bildungspolitisches Motto: „Kein Kind zurücklassen!“
18. November 2011

Grüne Bildungspolitik mitgestalten!

Gruene-SchuleDie Debatte rund um das Bildungsvolksbegehren hat viele Herausforderungen und Probleme im Bildungsbereich aufgezeigt. Für uns ist das ein guter Zeitpunkt, nach einer ersten Umfrage im Herbst letzten Jahres erneut eine Standortbestimmung im Bereich Bildung durchzuführen.
Das ist eine Einladung zur Stellungnahme und die Bitte fünf Minuten zu investieren. Die Umfrage soll als Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Bildungspolitik in Form und Inhalt dienen. Dabei wollen wir möglichst viele Menschen einbinden.
Ich bitte Sie daher, den Fragebogen auszufüllen: Hier geht's zum Fragebogen
Immerhin wird dem Thema bei uns Grünen höchste Priorität eingeräumt. Mit dem Thema „Grüne Schule“ haben wir uns einen Schwerpunkt gesetzt: Wie soll die Schule der Zukunft ausschauen? Welche Schwerpunkte sollen gesetzt werden?
Technische Erläuterung:
Die Umfrage erfolgt über ein Onlinebefragungssystem in anonymer Form. Die Datenverarbeitung läuft auf dem Server der Firma Questback, die dieses System entwickelt hat. Im Fall einer anonymen Befragung wie dieser ist das System so ausgestaltet, dass eine Verknüpfung der Daten nicht möglich ist. Ihr Angaben bleiben daher völlig anonym.
Für Rückmeldungen zum Fragebogen steht Ihnen Christine Neuwirth als Projektverantwortliche für Onlinebefragungen gerne zur Verfügung (christine.neuwirth@gruene.at, 01/40110/6548).
Für uns gilt in der Bildungspolitik: „Kein Kind zurücklassen!“
17. November 2011

Bildung: CDU bewegt sich, ÖVP steht still!

AlarmglockeIn Deutschland hat es in der Bildungspolitik jetzt auch bei den Konservativen Bewegung gegeben („Der lange Weg in die Realität“). Das bedeutet konkret: Auch die Schwarzen sind für die Abschaffung von Hauptschule und Realschule und die Zusammenführung in der Oberschule. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat hart dafür gekämpft, denn in Deutschland ist die Zergliederung des Schulsystems ja noch ärger (gewesen) als in Österreich.
Vielen in der CDU geht das aber nicht weit genug: Sie wollen die „Gemeinschaftsschule“ - so nennt man dort jene Schule, die wir als „Gemeinsame Schule“ bezeichnen und die unser Grünes Ziel ist. Und diese Bürgermeister werden offensiv. Besser als einer von ihnen es im „Spiegel“ („CDU-Bürgermeister rebellieren gegen Parteispitze“) formuliert, kann man es nicht begründen. Er meint zur viel zu frühen Trennung der Kinder mit zehn Jahren: „Das widerspricht allen wissenschaftlichen Ansätzen, dass es homogene Lerngruppen niemals wieder geben wird.“
Meine Aussage in der Überschrift bezieht sich übrigens nur auf die Unbeweglichkeit der ÖVP-Spitze. Auch bei uns bewegt sich an der schwarzen Basis einiges - ich erinnere etwa an die ÖVP-Bürgermeister in Vorarlberg, die das wollen, was alle vernünftigen Kräfte in Österreich auch wollen: eine leistungsfähige gemeinsame Schule für alle Kinder und Jugendlichen bis zum 14. Lebensjahr. Vielleicht läutet ja doch beim einen oder anderen schwarzen Entscheidungsträger die Alarmglocke!
Für uns gilt deshalb das bildungspolitische Motto: „Kein Kind zurücklassen!“
16. November 2011

Sieht so wirklich unsere Zukunft aus?

GOeD_Kongress_Neugebauer_FaymannNeugebauer und Faymann karikieren die Zukunft. Immerhin müssen sie ziemlich viel Humor haben. Und - angesichts der Realität in unseren Bildungseinrichhtungen - auch viel Mut!
380.000 Menschen haben das Bildungsvolksbegehren unterschrieben. Das ist ein Auftrag an das Parlament und in weiterer Folge an die Regierung.
Wenn gestern die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller in der ZiB 2 eingemahnt hat, dass wir im Bildungsbereich den Reformstau beenden und die „Bildungsreform endlich angehen“ müssen, steht das doch in deutlichem Widerspruch zu ihrer Parteikollegin Claudia Schmied, die ständig verkündet, die Reformen seien schon eingeleitet.
Was haben wir? Alte Strukturen, alte Probleme, die viel zu frühe Trennung von Kindern mit neuneinhalb Jahren, einen noch immer vernachlässigten Kindergartenbeich, ausgehungerte Universitäten ...
Quer durch alle Parteien haben heute 140 BürgermeisterInnen quer durch die politischen Lager von Absdorf bis Zwentendorf eine Hilferuf an die Regierung gerichtet und fordern eine „gerechte und ausreichende Finanzierung von Kindergärten, Schulen, Pflege“ etc.
Merkwürdig, dass sie alle von den angeblichen Reformen der Regierung im Bildungsbereich nichts mitbekommen haben.
Dann feiern sich die Betonierer halt selbst: „Wir sind die Zukunft!“ verkündeten letzte Woche auf dem GÖD-Bundeskongress jene, die seit Jahren für Stillstand und Blockade stehen, für ein Bildungssystem des 19. Jahrhunderts, für das Kaputtsparen von Kindergärten, Schulen und Universitäten.
Eines ist beruhigend: Zukunft hat ein anderes Gesicht! Es ist das gesicht von 380.000 Menschen, die das Volksbegehren unterschrieben haben - nicht jenes von Neugebauer und Faymann. Die Zukunft ist die Grüne Schule.
Für alle diese wirklich zukunftsorientierten Menschen gilt im Bildungsbereich: „Kein Kind zurücklassen!“
15. November 2011

Kompetenz gegen Elfenbeinturm!

DenkerDa wendet sich der Philosoph mit Grausen ab. Der Bildungsexperte Karl Heinz Gruber bringt die Kritik von Konrad Paul Liessmann am Volksbegehren und dessen Initiator heute in einem Standard-Kommentar („Das hat sich der Androsch wirklich nicht verdient“) auf den Punkt: unberechtigter Spott, mangelnde Einsicht!
Die polemischen Ausfälle von Liessmann gegen das Bildungsvolksbegehren und seinen Initiator Hannes Androsch habe ich ja schon gestern kurz behandelt („Liessmann ruft aus dem Bildungs-Elfenbeinturm!“). Was mir am Gruber-Kommentar besonders gut gefällt: „Liessmann hätte gut daran getan, einen Rat von Albert Einstein zu beherzigen: Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher.“
Und auch diesen Satz sollten wir bedenken: „Für die schweigende ländlichen Akzeptanz der Hauptschule gilt der Ausspruch John Steinbecks: Wenn man Fesseln lange genug trägt, dann hält man sie für Flügel.“
Philosoph hin oder her, für mich gilt im Bildungsbereich: „Kein Kind zurücklassen!“
14. November 2011

Liessmann ruft aus dem Bildungs-Elfenbeinturm!

DenkerKonrad Paul Liessmann hat am Samstag in einem „Standard“-Kommentar über das Bildungsvolksbegehren nachgedacht. Das ist das Ergebnis: „Die Irrtümer der Bildungspharisäer
Er lästert darüber, dass das Bildungsvolksbegehren ein „Indikator für den fortschreitenden Realitätsverlust der Initiatoren“ sei.
Einige schlichte Fakten aus der realen Bildungswelt seien dem Philosophen anempfohlen. Etwa, dass
• die obersten 20% der SchülerInnen mit einem „Genügend“ in der 2. Leistungsgruppe der Hauptschule gleich gut oder besser (!!!) sind als die untersten 20% der „Sehr gut“-SchülerInnen in den AHS (Letztere mit allen Chancen dieser Welt, Erstere ohne jede weitere Bildungschance, weil sie keine weiterführende Schule besuchen können),
• die PISA-Sieger in den skandinavischen Ländern ohne Noten in den ersten acht Jahren auskommen,
• unsere angeblich „homogene AHS“ Leistungsunterschiede von etwa drei Lernjahren hat (es gibt also 15-Jährige in einer AHS, die statt dem Leistungsstand der 5. jenen der 2. Klasse aufweisen!) – die Noten aber sind gleich!
Leidet der an „Realitätsverlust“, der diese Fakten ignioriert oder der, der sie anprangert?
Liessmann: „Alle wirklichen Konfliktzonen im Bildungsbereich hat das Volksbegehren … systematisch ausgeblendet.“ Und dann nennt er die Volksschule.
Text des Bildungsvolksbegehrens: „Die Volksschule selbst ist organisatorisch, pädagogisch und finanziell in die Lage zu versetzen, die Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben, Rechnen und freie Rede wieder so zu vermitteln, dass die gegenwärtigen Defizite abgebaut werden.“
Philosoph hin oder her, für mich gilt im Bildungsbereich: „Kein Kind zurücklassen!“

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