KHG ist supersauber!
harald.walser | 13. Feb, 13:56 | 0 Kommentare
Ich möchte festhalten: KHG ist supersauber. Und die „parteipolitisch motivierte grüne Jagdgesellschaft“ (© Grasser, ORF-Im Zentrum) treibt es langsam wirklich zu bunt. Immerhin kann er nichts dafür, dass er laut unabhängiger und von ihm „Im Zentrum“ verlesener Quellen schlicht „zu schön, zu jung und zu intelligent“ ist. Dem ehemaligen FPÖ- und ÖVP-Strahlemann wird von den Grünen jetzt sogar eine eigene Homepage gewidmet. Der böse Name: „Karl-Heinz Kassa“.Unfair! KHG hat ganz sicher eine weiße Weste, er ist superunschuldig.Und eines ist klar: Für ihn gilt die Schönheitsvermutung. Was kann Grasser dafür, dass ihm die Industriellenvereinigung einst sogar eine Homepage geschenkt mit süßen Jugendfotos und so geschenkt hat („Grasser: Homepage über 220.000 Euro wert - Gerichtsverfahren möglich“)? Steuern wollte er dafür daher nicht zahlen. Es war ja ein Geschenk. Naja, ich gebe schon zu: Vielleicht hat er a bissl Steuern verkürzt. Aber mit einer Selbstanzeige hat er ja seine Schuld einbekannt.
Alles Nähere über die Aktivitäten der bitterbösen grünen KHG-Jaggesellschaft unter dem angegebenen Link: „Karl-Heinz Kassa“
Wem beim Namen Karl-Heinz Grasser zurecht die Zornesröte ins Gesicht steigt, der kann sich - ebenfalls zurecht - auch einmal ein bisschen entspannen. Auf facebook hat sich eine tolle Seite einen Namen gemacht und diverse Plakate zur „Kriminal Causa prima“ veröffentlicht. Es gilt natürlich wie immer die Unschuldsvermutung. Was denn sonst.
Weitere Hits waren das Plakat „Catch me, if you can“ (siehe links) mit „The true story of a real fake“. Weit vorne in der Liste auch „Die supernakte Kanone“ und „The Big Swarovski“. Vom Titel her gefällt mir natürlich auch „Der gebuwogte Mann“ oder „Pirates of the Carinthian“. Nicht zu vergessen „Grassablanka“!
Es ist nicht wahr, was inzwischen vielfach kolportiert wird. Trotz der offenkundigen Ähnlichkeiten unterscheidet sich die beiden Duos gewaltig: Die Herren oben haben den Menschen Freude bereitet, die Herren unten ... aber lassen wir das.
Zum Wohl! Mit Terezija Stoisits, unserer engagierten Volksanwältin, und dem renommierten „Bierpapst“ Conrad Seidl habe ich bei der Weihnachtsfeier des Grünen Parlamentsklubs mit einem Ländle-Bier angestoßen. Bei dieser Feier gab es heuer nämlich einen „Vorarlberg Schwerpunkt“. „Bierpapst“ Seidl präsentierte ausgewählte Biere aus ganz Europa. Eindeutiger Höhepunkt und Abschluss der Verkostung war aber ein vom Rankweiler Sternbräu-Wirt Gunther Wetzel - er ist Mitglied der Grünen Wirtschaft Vorarlberg - zur Verfügung gestelltes dunkles „Sternbräu“, das auf große Begeisterung stieß. Detail am Rande: Das Fass wurde von einem prominenten Vorarlberger Staatsanwalt im Zug nach Wien transportiert!
Hat die Schweizer Dame jetzt doch Appetit auf Vorarlberg bekommen? Die Karikatur stammt aus dem „Nebelspalter“ und ist 1919 erschienen, als es Bestrebungen gab, Vorarlberg als Kanton in die Schweiz aufzunehmen. Auf dem Tablett ist das „Kuchenstück Vorarlberg“, das bei der jungen und hübschen Helvetia aber kein Wohlgefallen auslöst. Der Titel „Pariser und andere Torten“ bezieht sich auf die damaligen Friedensverhandlungen in Paris, bei denen die Landkarte Europas neu geordnet wurde. Die Schweizer wollten damals den „Kanton übrig“ nicht, und auch die Großmächte waren gegen diesbezügliche Pläne. Nun scheint das - bei einigen Schweizern - anders zu sein.
Reden, Anträge und Ausschussarbeit