Landau-Kommentar zu Bildung in „News“!
harald.walser | 2. Jun, 11:04 | 0 Kommentare
In einem sehr bemerkenswerten Kommentar plädiert Michael Landau, Direktor der Caritas Wien, für Gesamt- und Ganztagsschule: „Jedes Kind ist gleich wichtig – außer derzeit in unseren Schulen“.
Zurecht will Landau nicht akzeptieren, dass jedes Jahr 10.000 junge Menschen maximal einen Pflichtschulabschluss erreichen, dass es in Österreich etwa 300.000 funktionelle Analphabeten gibt, dass nur ein Drittel der 15- bis 34-Jährigen einen Bildungsabschluss hat, der über dem der Eltern liegt etc.
Seine Schlussfolgerung ist ebenso klar wie eindeutig - wir brauchen „eine echte Bildungsreform“: „Die frühe Aufteilung der Kinder auf unterschiedliche Schulformen erweist sich als nachteilig. Kinder haben individuelle Stärken und Defizite. Kinder defizitorientiert in einer Schulform zusammenzufassen, heißt, sie in der Entfaltung ihrer Stärken zu behindern.“
Und noch eine Passage gefällt mir besonders gut: „Schule muss mehr als ein Ort sein, wo sich Kinder gern und angstfrei aufhalten. Zum wichtigen Erhalt der Neugier braucht es etwa die Etablierung einer positiven Fehlerkultur.“
Ich kann mich Landau nur vollinhaltlich anschließen. Für uns gilt: „Kein Kind zurücklassen!“
Zurecht will Landau nicht akzeptieren, dass jedes Jahr 10.000 junge Menschen maximal einen Pflichtschulabschluss erreichen, dass es in Österreich etwa 300.000 funktionelle Analphabeten gibt, dass nur ein Drittel der 15- bis 34-Jährigen einen Bildungsabschluss hat, der über dem der Eltern liegt etc.
Seine Schlussfolgerung ist ebenso klar wie eindeutig - wir brauchen „eine echte Bildungsreform“: „Die frühe Aufteilung der Kinder auf unterschiedliche Schulformen erweist sich als nachteilig. Kinder haben individuelle Stärken und Defizite. Kinder defizitorientiert in einer Schulform zusammenzufassen, heißt, sie in der Entfaltung ihrer Stärken zu behindern.“
Und noch eine Passage gefällt mir besonders gut: „Schule muss mehr als ein Ort sein, wo sich Kinder gern und angstfrei aufhalten. Zum wichtigen Erhalt der Neugier braucht es etwa die Etablierung einer positiven Fehlerkultur.“
Ich kann mich Landau nur vollinhaltlich anschließen. Für uns gilt: „Kein Kind zurücklassen!“
Mit der Forderung „Sitzenbleiben abschaffen“ hat Ministerin Claudia Schmied viel Hoffnung geweckt. Am Ende des Schuljahres bleibt wohl nur Enttäuschung.
Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat die Komunalwahlen am Sonntag zur Abstimmung über seine Regierung gemacht und mit entsprechend harten Bandagen gekämpft: „Wer links wählt, hat kein Hirn!“ Die ItalienerInnen haben eine deutliche Antwort gegeben, sogar die traditionell konservative Stadt Mailand wird künftig einen linken Bürgermeister haben. Es scheint Vernunft einzukehren bei unserem südlichen Nachbarn. Die Alleinherrschaft des neuen Cäsaren geht zuende.
Man glaubt es nicht. Man will es nicht glauben. Dass ewiggestrige Freiheitliche wie die Amstettner FPÖ-Frontfrau Brigitte Kashofer dagegen sind, Adolf Hitler von der Liste der Ehrenbürger ihrer Stadt zu streichen, ist für Beobachter des politischen Geschehens in Österreich leider schon fast logisch.
Über die „Testamentaffäre“ habe ich auf diesem Blog schon mehrfach berichtet und im Parlament auch einige Initiativen gestartet. Nachzulesen etwa unter
Reden, Anträge und Ausschussarbeit