Gewalttätige Neonazis bleiben unbehelligt!
harald.walser | 10. Sep, 18:21 | 13 Kommentare
Heute habe ich mit etwa 50 friedlichen Demonstranten in Diepoldsau im Kanton St. Gallen an einer von unserer Grünen Jugend organisierten Mahnwache gegen ein internationales Neonazi-Treffen in der Schweiz teilgenommen („Nein zur rechten Hetze!“). Man hat sich leider recht schnell gefühlt wie in einem Bürgerkrieg. Wir haben unsere Mahnwache abgehalten, als ein linksautonomer Block aus der Schweiz an uns vorbei Richtung Ortsmitte zog. Obwohl auch dieser Marsch meiner Wahrnehmung nach völlig friedlich verlief, kam es ohne jeden Anlass zum Einsatz von 150-200 Einsatzpolizisten, die diesen Block aus unerfindlichen Gründen eingekesselt hat. Die Autonomen wurden zurück zu unserem Standort getrieben und mit einigen unserer Leute wieder eingekesselt.
Als die Polizei unseren Argumenten folgen konnte und unsere Fahrrad-DemonstrantInnen friegelassen hat, haben wir die Kundgebung beendet und sind zusammen wieder Richtung Grenze gefahren. Von einer Tankstelle (wie sich später herausstellte, war das der eigentliche Treffpunkt der Neonazis) aus wurde unsere ganze Gruppe zuerst angepöbelt und dann attackiert, dabei wurde auch ich leicht verletzt („Rechtsextremen- Treffen in der Schweiz: Harald Walser verletzt“).
Die Polizei griff nicht ein, obwohl in ca. 200 m Entfernung vier Polizisten standen. Unsere Aufforderung zum Eingreifen lehnten sie ab: „Wir sind nur für den Verkehr zuständig.“ Die Neonazis konnten somit friedlich abziehen.
Morgen Samstag, am 10.09.2011, soll im unteren schweizerischen Rheintal ein Vernetzungstreffen von europäischen Rassisten, Faschisten und Antisemiten stattfinden. Initiiert wurde das Treffen von der „Europäischen Aktion“, die der Schweizer Holocaust-Leugner und Rechtsextremisten Bernhard Schaub gegründet hat. Die Organisatoren erwarten 100-200 führende Rechtsextreme aus ganz Europa. Ziel ist es, sich künftig noch besser zu vernetzen.
Also sprach Heinrich Strache: „Meine heutige FPÖ hat nicht das Geringste mit diesen Machenschaften zu tun.“ Diese Machenschaften? Gemeint ist natürlich der Korruptionssumpf, in den die schwarz-blauen Herrschaften unser Land in den letzten Jahren geführt haben.
Schmied redet die Realität der „Ganztagsschulen“ schön. In einer pädagogisch sinnvollen Form existieren diese in Wirklichkeit in Österreich kaum. Was es gibt, ist reine Nachmittagsbetreuung. Diese wird von den Kindern oft eher als Bestrafung empfunden, weil die anderen SchülerInnen ja frei haben. Die Vorteile des von mir geforderten verschränkten Unterrichts mit einer Abfolge von Lern- und Erholungsphasen mit einem deutlich besseren Lernerfolg als in der traditionellen österreichischen Schule sind hier zudem nicht vorhanden. In einer Kernzeit von 9.00 bis 15.00 Uhr sollten alle SchülerInnen in der Schule sein. Über eine diesbezügliche Initiative von mir berichten heute einige Medien („
Und jeden Tag was Neues aus der schwarz-blauen Korruptionskiste: Diesmal berichtet das „profil“ über „
Die Initiative „Wir LehrerInnen fürs Bildungsvolksbegehren“ hat heute gefordert, den Grundsatz „Kein Kind darf beschämt werden“ im Zielparagraphen des Schulorganisationsgesetzes zu implementieren. Daniel Landau, der Sprecher der LehrerInnen-Initiative für das Bildungsvolksbegehren, bringt auch gleich einige konkrete Beispiele („
Reden, Anträge und Ausschussarbeit