Studienreise nach Finnland!
harald.walser | 3. Nov, 14:39 | 1 Kommentar
Die Einladung gilt: die Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG) organisiert für das Frühjahr erneute eine Bildungsreise in die finnische Stadt Jyväskylä.„Finnland-Studienreise für PädagogInnen“ vom 10.3. bis 15.3.2014.
Die Zielgruppe sind ElementarpädagogInnen und LehrerInnen aller Schultypen, die Zahl ist mit 20 beschränkt. Die Leitung hat Dr. Michael Gutownig von der PH Kärnten.
Anmeldungen direkt an Mag. Gerhard Rüdisser von der Vorarlberger LehrerInnen-Initiative (VLI) bzw. der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG): Anmeldung
Ich selbst habe vor zwei Jahren an so einer Reise teilgenommen und kann sie nur weiterempfehlen! Meine Erfahrungen von der Studienreise in Kürze („Eindrücke vom finnischen Schulsystem“ und hier Bemerkungen zur gymnasialen Obsrstufe: „Schule neu denken!“):
Schlüsselindikatoren für die erfolgreichen Systeme in Skandinavien sind hoher Aufwand in der Sprachförderung (in Schweden haben Kinder sogar ein Recht auf Zusatzunterricht in ihrer Muttersprache), individuelle Betreuung der SchülerInnen und hohe Schulautonomie. Es gibt nicht nur keine Schul- und Studiengebühren, sondern freie Mahlzeiten für alle. Das finnische Bildungssystem besteht aus sehr gut finanzierten Kita-Programmen für die Kleinsten und dem Kindergarten, es folgt eine neunjährige Gemeinsame Schule und die in Kurssystemen organisierten Gymnasialen Oberstufen. Diese bieten den SchülerInnen große Wahlmöglichkeiten. Die spätere Selektion und der Zugang zu Studienplätzen ist dann aber zum Teil an sehr hohe Anforderungen geknüpft.
Für die „Grüne Schule“ gilt: „Kein Kind zurücklassen!“
Dazu passen übrigens die finnische Prinzipien:
• Jedes Kind hat das Recht auf einen Kindergartenplatz!
• Alle Kinder haben das Recht auf bestmögliche Bildung!
• Kein Kind darf zurückgelassen, keines darf beschämt werden!
Da war es wieder, das Wort „Usancen“ im Zusammenhang mit der Wahl des 3. Präsidenten im Nationalrat. Für einige mag es „Brauch“ oder „Gewohnheit“ sein, hochrangige Mitglieder einer rechtsextremen Partei wie der FPÖ zu wählen. Für mich und die Grünen ist es das nicht. Das Beispiel Martin Graf hätte auch SPÖVP zu denken geben sollen.
Das ist ein Meuchelfoto. Ich weiß.
Ich muss gestehen: Eigentlich hätte die traditionelle Gedenkfeier für die Deserteure aus der Wehrmacht heuer am Ballhausplatz vor dem neu errichteten Deserteursdenkmal stattfinden sollen. Allein: Das Denkmal steht - noch - nicht.
Man kann eigentlich nur den Kopf schütteln: Meint Werner Faymann das wirklich ernst?
Das ist eine erfreuliche Initiative: Im kleinen Ort Fontanella im hinteren Großen Walsertal begann im Jahr 2008 die Aufarbeitung der eigenen Geschichte in der NS-Zeit. Es enstand eine Initiativgruppe. Aufgearbeitet wurde ein Kapitel der Dorfgeschichte, das in den Archiven so gut wie verschwunden war. Die ganze letzte Woche stand im Zeichen des Gedenkens: „
Reden, Anträge und Ausschussarbeit