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Bildung

6. Juli 2011

Verwaltung: „Modern, serviceorientiert, sparsam“?

Das ist mutig. Die Regierungsparteien haben heute die „Aktuelle Stunde“ dazu genutzt, unter diesem Titel eine Feierstunde für die Struktur (!) der österreichischen Verwaltung abzuhalten. Ich habe ein paar Hinweise zur Realität gemacht:



In Kürze: Vor einem Jahr hat der Unterausschuss zur Verwaltungsreform ein Reformpapier zur Schulverwaltung präsentiert, das eine wesentliche Vereinfachung der bürokratischen Abläufe zum Inhalt hatte. Alle drei Oppositionsparteien (!!) haben zugestimmt.
Was ist seither passiert? Vor zwei Monaten hat die Regierung dieses von allen fünf Parteien begrüßte Papier zurückgezogen: Die Bundesposition ist wegen des Widerstands der Länder nicht umsetzbar. O-Ton von Ministerin Claudia Schmied: „Da bin ich realistisch!“
Dieser Kniefall vor den Landesfürsten bedeutet:
• keine Strukturreform, weiterhin Bezirksschulräte etc.
• weiterhin vier verschiedene Schulerhalter (Bund, Land, Gemeinden, Private)
• kein neues Dienst-und Besoldungsrecht (obwohl das noch versprochen wird)
• Keine Aufwertung der Kindergartenpädagoginnen (obwohl auch das noch versprochen wird)
Das soll „modern, serviceorientiert, sparsam“ sein? Die Aufgabe der Verwaltungsreform mitten in der Legislaturperiode ist eine Selbstaufgabe der Regierungsparteien!
Und damit wir nicht vergessen, worum es in der Schule eigentlich geht: „Kein Kind zurücklassen!“
1. Juli 2011

Bildung: „Ich will meine Chance!“

headling-bildungsspotEs ist zum Jammern, ich weiß. Jammern allein nützt aber nichts. Natürlich: Es sind düstere Zeiten für Bildung in Österreich - bei der PISA-Studie auf den hinteren Plätzen, unterbezahlte KindergartenpädagogInnen, zu wenig ProfessorInnen für zu viele StundentInnen. Rot und Schwarz stehen seit Jahren auf der Bildungsbremse: Die ÖVP steht für Sitzenbleiben und Privilegien, die SPÖ steht für faule Kompromisse - die Grünen hingegen stehen für Lernfreude und Leistungswillen! Genauer nachzulesen sind unsere Vorstellungen übrigens in unserem Bildungsprogramm und natürlich in den vielen Beiträgen zur Situation im Bildungsbereich sowie unseren Grünen Bildungsaktivitäten auf diesem Blog und der Grünen Homepage.
Wir wollen uns diesem heiklen Thema filmisch-kreativ nähern (Motto: „Ich will meine Chance!“) und drehen in vier Städten einen Spot zum Thema „Bildung und Zukunft“. Dafür suchen wir Dich:
• Du bist zwischen 10 und 30 Jahren alt und
• willst für uns vor der Kamera stehen?
Dann mach' mit beim Grünen Bildungsspot!
Schick' uns einfach ein Mail mit deinem Namen, Kontaktdaten und Foto an bildungsspot@gruene.at. Weitere Informationen zum Filmprojekt erhältst du anschließend via E-Mail von uns. Wir freuen uns auf Dich!
DREHTERMINE & ORTE
• 16./17. Juli 2011: Salzburg, Linz
• 23./24. Juli 2011: Wien, Graz
Für uns gilt im Bildungsbereich: „Kein Kind zurücklassen!“
30. Juni 2011

„Modulsystem in der Oberstufe?“ – Ja, aber richtig!

Nun hat die Regierung nach einer Reihe von Peinlichkeiten also doch noch einen Beschluss gefasst: Ab nächstem Jahr soll die gesamte Oberstufe an AHS und BHS „modularisiert“ werden. Wie zu erwarten: ein Murks! Sogar sitzen bleiben kann man, weil die SchülerInnen nach wie vor in einer Klasse bleiben und somit wieder alle zum selben Zeitpunkt die selbe Leistung bringen sollen und die gleichen Fächer belegen müssen. Nur ein kleiner Teil der Fächer kann selbst bestimmt werden. In der 9. Schulstufe gibt es die meisten Betroffenen, weil dort zwei Drittel aller ÖberstufenschülerInnen sitzen bleiben. Genau diese Schulstufe ist aber von der Reform ausgenommen.
Unser Vorschlag einer modularen Oberstufe schaut so aus:
• Echtes Modulsystem ab der 9. Schulstufe (nicht erst ab der 10., wie es die Regierung will)
• Kein Sitzenbleiben, weil ein echtes Modulsystem leistungsfördernd ist und das leistungsfeindliche Sitzenbleiben per Definition ausschließt. Jedes Modul muss positiv absolviert werden. Erst dann kann der/die SchülerIn zur Matura antreten.
• SchülerInnen sind in der Wahl der Reihenfolge, in der sie die Module absolvieren, frei. Aufrechterhaltung des Klassenverbandes daher nur noch für gemeinsame Aktivitäten wie Ausflüge, Theaterbesuche oder Schullandwochen.
Als Einstieg in die dringend nötige umfassendere Reform fordern wir schon jetzt das sofortige generelle Aufsteigen mit einem Nicht genügend. Das erfordert nichts weiter als den verstärkten Einsatz von Förderkursen zu Beginn des folgenden Schuljahres und könnte schon diesen Herbst tausende SchülerInnen entlasten sowie Millionen Euro an verschwendetem Steuergeld sparen.
Wir müssen das Rad nicht neu erfinden: Anleihen dafür können im Ausland gefunden werden. Etwa in Schweden oder am vielgerühmten finnischen System der stufenlosen gymnasialen Oberstufe.
Kinder und Jugendliche haben jedenfalls im Mittelpunkt jeder Reform zu stehen: „Kein Kind zurücklassen!“
28. Juni 2011

ÖVP: „Hände falten, Goschen halten!“

Der ÖVP-Abgeordnete Ferry Mayer muss wissen, wovon er spicht, wenn er meint, in seiner Partei herrsche das Motto: „Hände falten, Goschen halten!“
Der (wirkliche) ÖVP-Bildungsexperte Bernd Schilcher sagte am Sonntag in der ORF-Sendung „Im Zentrum“: „Ich habe heute Rücksprache mit dem Hermann Schützenhöfer gehalten, offenbar gibt es in anderen Volksparteien ein Verbot, da zu unterschreiben, bei uns (in der ÖVP-Steiermark, HW) natürlich nicht. Jeder ÖVPler kann da unterschreiben, weil das wäre ja das Letzte, wenn es da einen Sachwalter gibt, der sagt, du darfst dort nicht hingehen. Also da tun wir in der Steiermark nicht mit.“
Im heutigen „Kurier“ ist zu lesen: „'Der steirische Vizelandeshauptmann Hermann Schützenhöfer stellt nämlich Anhängern der Steirer-VP frei, das vom einstigen SPÖ-Vizekanzler Hannes Androsch initiierte Bildungsvolksbegehren zu unterschreiben.“
Ich habe daher folgende Fragen an ÖVP-Obmann Michael Spindelegger gestellt:
1. Für wen gilt das ÖVP-Motto „Hände falten - Goschen halten“: Nur für ÖVP-Funktionäre oder auch für WählerInnen der ÖVP?
2. Verbote müssen kontrolliert werden: Betreibt die ÖVP eine Privat-Stasi, die in jedem Eintragungslokal darüber wacht, dass kein ÖVP-Anhänger unterschreibt?
3. Was sind die Folgen für jene, die Ihr Verbot trotzdem umgehen: Dürfen diese WählerInnen in Zukunft die ÖVP nicht mehr wählen? Müssen Funktionäre zur Strafe mit Wolfgang Schüssel auf Wallfahrt oder mit Elisabeth Gehrer Flöte spielen?
Wie auch immer, für uns gilt: „Kein Kind zurücklassen!“

„Bildung in Not!“

100x84_vbbi_bannerIn Steyr wird heute heftig über das Thema „Bildung in Not!“ diskutiert. Wie soll es weitergehen? Welche Reformen sind notwendig! Was darf man sich vom Bildungsvolksbegehren erhoffen, was darf man sich als gelernte Österreicherin und gelernter Österreicher realistischerweise davon erwarten?
Ich freue mich auf die Veranstaltung. Mit mir diskutieren Bernd Schilcher, der Vorsitzende der BMUKK Expertenkomission, Eva Zöchling, Bezirksschulinspektorin Steyr und die Unternehmerin Gertrude Schatzdorfer von der Industriellenvereinigung. Die Moderation übernimmt Georg Neuhauser vom Impulszentrum für Cooperatives Offenes Lernen.
  • Zeit: Dienstag, 28. Juni 2011, 20:00 Uhr
  • Ort: Bildungszentrum Dominikanerhaus, Grünmarkt 1, Steyr
Auf der Veranstaltung wird es unter notarieller Aufsicht möglich sein, das Volksbegehren Bildungsinitiative zu unterschreiben. Nähre Information zum Volksbegehren gibt es hier: Bildungsvolksbegehren. Bitte informieren, mitdiskutieren und unterstützen, denn es gibt noch viel zu tun. Wir müssen in Österreich endlich runter von der Bildungsbremse! Deshalb an alle, die heute nicht dabei sind die Bitte: möglichst noch diese Woche die Unterstützungserklärung auf den rund 2400 Gemeindeämtern bzw. Magistratischen Bezirksämtern der Hauptwohnsitz-Gemeinde unterschreiben. Freitag ist der letzte Tag, dann ist dann Schluss. So erspart man sich im Herbst in der Eintragungswoche den Weg und lange Wartezeiten.
Für uns Grüne: „Kein Kind zurücklassen!“
22. Juni 2011

Unterrichtsausschuss gibt grünes Licht für Uraltpädagogik!

Das war gestern eine harte und intensive Diskussion im Unterrichtsausschuss: Es ging unter anderem um den Ausbau ganztägiger Schulformen und das neue Berufsbild „FreizeitpädagogIn“.
Schließlich waren sich FPÖ, ÖVP, SPÖ und BZÖ einig: zu fördern ist die Nachmittagsbetreuung und nicht unser Modell eines verschränkten Unterrichts. Ebenfalls gegen unsere Stimmen wurde der neue Beruf eines oder einer „FreizeitpädagogIn“ beschlossen. Was sind unsere Gegenargumente?
Die Konservativen verhindern mit dem - de facto auf reine Betreuung und nicht auf moderne Pädagogik ausgerichteten - Modell der Nachmittagsbetreuung ein pädagogisches weiterführendes Modell einer Schule, wie sie außer in Deutschland und Österreich auf der ganzen Welt selbstverständlich ist: eine Schule mit einer Kernzeit bis zumindest 15.00 Uhr und erst dann mit Betreuung auf freiwilliger Basis. So versteht man Schule am Nachmittag weiterhin nur als „notwendiges Übel“ und zementiert die „Halbtagsschule“ für längere Zeit.
Die Einführung von „FreizeitpädagogInnen“ hat vor allem einen finanziellen Hintergrund, wie Ministerin Schmied auch unverblümt zugab. Die künftigen „PädagogInnen light“ dürfen nicht einmal bei den Hausaufgaben helfen. Zudem kann die Regierung derzeit weder über ihre Ausbildung noch über ihre Bezahlung Auskunft geben. Für uns ist es daher unmöglich, so einem Gesetz zuzustimmen. Ein weiteres Beispiel für Bildungspolitik à la Österreich - derzeit leider kein Qualitätsmerkmal.
Interessant ist übrigens, dass die Gewerkschaftsbosse hier - wo wirkliche LehrerInnen-Interssen auf dem Spiel stehen - schweigt.
Wie auch immer, für uns gilt: „Kein Kind zurücklassen!“ target="_blank"
20. Juni 2011

Bildungsvolksbegehren: runter von der Bildungsbremse!

100x84_vbbi_bannerIn einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Hannes Androsch und Bernd Schilcher werbe ich heute für das Bildungsvolksbegehren, denn es gibt noch viel zu tun. Wir müssen in Österreich endlich runter von der Bildungsbremse! Deshalb bitte die Unterstützungserklärung möglichst noch im Juni auf den rund 2400 Gemeindeämtern bzw. Magistratischen Bezirksämtern der Hauptwohnsitz-Gemeinde unterschreiben, ab 1. Juli ist dann Schluss. So erspart man sich im Herbst in der Eintragungswoche den Weg und lange Wartezeiten.
Ich werde auf der heutigen Pressekonferenz folgende Schwerpunkte setzen:
  • Für eine Volksschule ohne Noten
Schulnoten haben in vielen Bereichen negative Rückwirkungen auf das Lernen. Sie führen zu einem verstärkten „learning to the test“, fördern die extrinsische über die intrinsische, sachorientierte Motivation, befördern oberflächliche Lernstrategien und sind vor allem für lernschwache SchülerInnen häufig eine Entmutigung. Der Einsatz dieser fünfstufigen Skala ist so lange wie möglich zu vermeiden und jedenfalls in der Volksschule gänzlich zu streichen.
  • Ein Fünfer ist kein Fünfer – nicht erst in der Oberstufe
„Sitzenbleiben“ ist ein österreichisches Problem. Wegen einer Schwäche in einem einzigen Fach alle anderen, positiv abgeschlossenen Fächer ein ganzes Jahr lang wiederzukäuen, ist leistungsfeindlich, demotivierend und darüber hinaus teuer.
Aufsteigen mit drei Fünfern in der von BM Schmied vorgeschlagenen modulare Oberstufe ist nur die halbe Wahrheit. Die größten Probleme gibt es in den Schulstufen davor. Die bleiben im Entwurf der Regierung aber ausgeklammert.
  • Gemeinsame Schule statt zweitklassiger Bildung
Das Volksbegehren unterstützt zu Recht die Forderung nach einer Gemeinsamen Schule bis zum Ende der Schulpflicht. Die Trennung der Kinder mit neuneinhalb Jahren ist ungerecht! Damit wird die Vererbung von Bildung gefördert und Talent bewusst vergeudet. Das ist volkswirtschaftlich unsinnig und für das Schicksal jedes einzelnen betroffenen Kindes ein persönlicher Schlag. Die Gemeinsame Schule führt nachweislich zu besseren Leistungen und langfristige Laufbahnentscheidungen werden erst dann getroffen, wenn sie sinnvoll getroffen werden können: am Ende der Schulpflicht.
Deshalb gilt für uns Grüne: „Kein Kind zurücklassen!“
14. Juni 2011

„Deutscher Schulpreis“ - Modell für Österreich?

Nuernberger-TrichterDas wäre doch auch eine Idee für Österreich! Nein, nicht der „Nürnberger Trichter“, sondern der „Deutsche Schulpreis“. Denn es gibt nicht nur in Deutschland Schulen, die sich den Herausforderungen der Zeit stellen, sondern auch in Österreich: Schulen mit neuen Konzepten und erfolgreicher Praxis, Schulen, die begeistern, Lernfreude wecken, Perspektiven geben und Schule zu neuem Leben erwecken.
Solche Schulen werden bei unserem nördlichen Nachbarn mit dem „Deutschen Schulpreis“ ausgezeichnet. Dabei erhalten jedes Jahr die besten deutschen Schulen neben einer Auszeichnung auch respektable Gelder (bis zu 100.000,- €). Zudem unterstützt die Akademie des Deutschen Schulpreises andere Schulen dabei, von den Preisträgerschulen zu lernen.
Hier zum Nachhören ein Beitrag des Hessichen Rundfunks: „Schule 2011“.
Die Situation ist vergleichbar mit der Situation in Österreich: Das neue hessische Schulgesetz setzt auf Bildungsstandards. Die sollen den bisher vermittelten Wissenskanon ersetzen. Die Schüler sollen in Zukunft Kompetenzen erwerben. Es geht um so genannte „Soft Skills“ - um soziale Kompetenz, die den alten „Nürnberger Trichter“ ersetzen soll. Und noch etwas: So etwas wie den Deutschen Schulpreis sollten wir auch in Österreich verwirklichen!
Für uns Grüne in Österreich gilt jedenfalls: „Kein Kind zurücklassen!“
13. Juni 2011

Aufsteigen mit einem „Fünfer“!

Lehrer-LaempelWer etwas leisten soll, muss bekanntlich aufstehen und darf nicht sitzen bleiben. Theoretisch weiß das auch die Ministerin und fordert ein Ende des Sitzenbleibens, praktisch geschieht aber nichts. Ich habe daher heute in einem ORF-Interview folgenden Appell formuliert:
Ich fordere die Lehrkräfte auf, generell alle Schülerinnen und Schüler mit nur einem Nicht genügend aufsteigen zu lassen. Ein pädagogischer Nutzen des Sitzenbleibens ist nur in ganz wenigen Fällen vorhanden. Wegen einer Schwäche in einem Fach auch alle anderen, positiv abgeschlossenen Fächer ein ganzes Jahr lang wiederzukäuen, ist leistungsfeindlich, demotivierend und darüber hinaus teuer.
Derzeit entscheidet die Klassenkonferenz darüber, ob SchülerInnen mit einem Nicht genügend aufsteigen dürfen oder nicht. Österreichweit profitieren 12.500 und somit etwa die Hälfte der SchülerInnen mit einem Nicht genügend von der sogenannten „Aufstiegsklausel“: An einigen Schulen steigen fast alle Betroffenen auf, an anderen fast keine. Das ist ungerecht und sachlich nicht zu rechtfertigen. Dabei gibt der Erfolg dieser Regelung Recht, denn derzeit schaffen vier von fünf SchülerInnen mit der „Aufstiegsklausel“ im nächsten Jahr das Klassenziel problemlos.
Das automatisches Aufsteigen mit einem „Fünfer“ würde zudem allen helfen: den SchülerInnen, die sich auf das nächste Schuljahr konzentrieren können, ihren Familien, die sich viel Stress im Sommer ersparen, und auch den LehrerInnen, denen eine schwere Gewissensentscheidung abgenommen wird. Begleitend brauchen wir zu Beginn des folgenden Schuljahres Förderunterricht im Ausmaß von mindestens zehn Stunden, damit die SchülerInnen leichter Anschluss finden. Das sei leicht zu finanzieren, denn mein Vorschlag entlastet das Unterrichtsbudget sogar. Pro SchülerIn liegt beispielsweise die durchschnittliche Ausgabe pro Jahr an einer HTL bei bis zu 15.000 Euro.
Es ist Zeit für einen mutigen Schritt der Lehrkräfte: Wenn sich die Regierung mit Ankündigungspolitik zufrieden gibt, sollten die Lehrkräfte ein konkretes Zeichen für eine moderne Pädagogik setzen und für alle Schülerinnen und Schülern mit nur einem Fünfer die Möglichkeit zum Aufstieg schaffen!
Denn für die Schule muss gelten: „Kein Kind zurücklassen!“
10. Juni 2011

Krisensignale für unser Bildungssystem!

AlarmglockeWann läuten bei den Bildungsverantwortlichen in der Regierung endlich die Alarmglocken? Tag für Tag klagen Unternehmer, dass sie kaum geeignete Lehrlinge finden. Die Ursache: mangelnde Deutschkenntnisse. So heißt es beispielsweise auf der Homepage der oberösterreichischen Wirtschaftskammer: „Abseits von PISA stellen die Unternehmen z.B. bei Bewerbungstests und Vorstellungsgesprächen das Fehlen von Grundkenntnissen in Mathe­matik fest, ganz zu schweigen von der Fähigkeit, einfachste Texte zu verstehen.“
Und ausdrücklich wird betont, dass es sich dabei keineswegs nur um Jugendliche mit Migrationshintergrund handelt: „Mangelnde Sprachkenntnisse und (dem Alter entsprechende) Ausdrucksfähigkeit sind übrigens nicht nur ein Phänomen bei Kindern mit Migrationshintergrund.“
Auch staatliche Institutionen haben zunehmend Probleme. Letztes Beispiel: Für 25 Ausbildungsstellen bei der Polizei haben sich in Vorarlberg 200 Personen interessiert, genommen wurden nach umfangreichen Test aber nur 22 BewerberInnen. Die Ursache bringt der ORF auf folgende Kurzformel: „Polizei: Bewerber können zuwenig Deutsch
Damit künftig alle AbsolventInnen der österreichischen Schulen ausreichend Deutsch-Kenntnisse haben, gilt für uns: „Kein Kind zurücklassen!“

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