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Bildung

22. Oktober 2010

„Finger weg von der Schule, Erwin!“

Im Rahmen einer Pressekonferenz habe ich heute über eine neue Initiative berichtet. Ich bringe eine Petition gegen die Provinzialisierung und den Postenschacher im Schulbereich ein („Finger weg von der Schule, Erwin!“).
Die Gefahr ist real: Letzte Woche habe ich ein Geheimpapier öffentlich gemacht, aus dem die Pläne einiger Landeshauptleute rund um Erwin Pröll zur Neuorganisation des österreichischen Schulwesens hervorgehen. Seither ist klar, dass die Landesfürsten die gesamte Ausführungsgesetzgebung im Schulbereich wollen. Die Fortführung eines noch unverblümteren Postenschachers, z.B. bei der Besetzung von DirektorInnenstellen, wäre garantiert, denn die „Kontrollinstanz“ Bund fiele völlig weg. Das „System Pröll“ würde auch teurer, denn schon jetzt gibt es wegen der stark aufgesplitterten Finanzierungsverpflichtungen, Personalkompetenzen und Verwaltungsebenen keine wirksame Kontrolle über den Einsatz von Steuergeldern. Einen Fleckerlteppich aus neun verschiedenen Schulsystemen kann sich Österreich schlichtweg nicht leisten. Internationale Erfahrungen bestätigen dies. Und eines ist sicher: Niederösterreich ist angesichts der höchsten Verschuldung unter allen Bundesländern und der (nach Kärnten) zweithöchsten Pro-Kopf-Verschuldung nun auch in Sachen Effizienz wahrlich kein Vorbild.
Es geht aber um mehr als „nur“ um Geld. Österreich droht die Provinzialisierung der Bildung. Das Niveau an Österreichs Schulen würde weiter sinken. Hier die näheren Erläuterungen: Petition_gegen_Provinzialisierung (doc, 34 KB)
Die UnterzeichnerInnen wehren sich gegen die Provinzialisierung der Schulen durch die Landesfürsten. Wir fordern eine klare Absage an die Pläne, alle Lehrkräfte dem Verantwortungsbereich der Bundesländer zu unterstellen. Österreich braucht nicht neun landesspezifische Schulmodelle. Anklicken und unterzeichnen: „Finger weg von der Schule, Erwin!“
21. Oktober 2010

„Reden wir über Bildung! Am besten auf Deutsch!“

Mit diesem Slogan hat die Wiener ÖVP das erreicht, was sie nicht wollte: Sie hat der FPÖ in die Hände gespielt und die eigene Wahlniederlage vorbereitet. Wenn man schon auf rassistische und ausländerfeindliche Parolen abfährt, dann geht man gleich zum extremistischen „Schmied“ und nicht zum - allerdings nicht minder verwerflichen - rechtspopulistischen „Schmiedle“.
In der Freitag-Ausgabe der „Presse“ („Reden wir über Bildung! Am besten auf Deutsch!“) gehe ich in einem Gastkommentar auf eine schlichte Tatsache ein: Mangelnde Sprachkenntnisse sind zuallererst einmal ein soziales Problem.
18. Oktober 2010

Kindergarten aufwerten!



Integrationspolitik beginnt im Kindergarten: Wir müssen Kinder mit Sprachdefiziten ab 3. Lebensjahr im Kindergarten gezielt fördern. Darauf habe ich heute in Bregenz im Rahmen einer Pressekonferenz hingewiesen. Wir wollen eine Aufwertung des Kindergartens.
Wir stellen uns eine Verpflichtung zum Kindergartenbesuch ab dem vollendeten 3. Lebensjahr vor, von der Kinder ohne Sprachschwierigkeiten ausgenommen werden können. Es kann nicht unser Ziel sein, den Familien die Dreijährigen „wegzunehmen“, wie uns das die Konservativen unterstellen. Es geht darum, die Bildungs- und Teilhabechancen für alle Kinder zu verbessern. Und da spielt der Kindergarten eine zentrale Rolle. Sprachliche Nachteile können später oft nur schwer kompensiert werden.
16. Oktober 2010

Schullandesrat Stemer reitet wieder!

Vorarlbergs Schullandesrat Stemer ist sauer. Auf mich. Wer zornig ist, nimmt´s oft mit der Wahrheit nicht so genau.
Wenn ich eine universitäre Ausbildung für KindergartenpädagogInnen fordere und darauf verweise, dass diese durch die gesellschaftliche Entwicklung und die daraus resultierenden Probleme (vor allem enorme Sprachdefizite bei den Kindern, soziale Auffälligkeiten etc.) vielfach überfordert sind, macht er daraus eine generelle Abqualifizierung des Berufststandes. Soweit, so unfair.
Stemer reagiert zudem völlig jenseitig, wenn er meine Forderung nach einer sanften Ausweitung der Kindergartenpflicht ab drei Jahren als „DDR-Methode“ bezeichnet und gleichzeitig Eltern, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen, staatliche Geldleistungen kürzen will. Kindergartenpflicht und Schulpflicht sind Errungenschaften jedes modernen Staates. Sie wurden in den letzten zwei Jahrhundert gegen den erbitterten Widerstand der Konservativen durchgesetzt.
Wenn heute insbesondere Kinder mit migrantischem Hintergrund mangelnde Deutsch-Kenntnisse aufweisen, aber auch immer mehr einheimische Kinder große Sprachdefizite haben, muss der Staat reagieren und Lösungen anbieten. Nach dem Grünen Modell kann jeder sein Kind vom Kindergarten abmelden, wenn dieses nachweislich die entsprechende Sprachkompetenz besitzt. Ein Blick über seine enge Bergwelt hinaus etwa in die skandinavischen Staaten würde Stemer zeigen, dass unsere Vorschläge dort mit großem Erfolg umgesetzt werden.
Natürlich möchte ich die Ausbildung an der BAKIP nicht schlechtreden. Ich weiß, wie engagiert dort die KollegInnen arbeiten und dass die AbsolventInnen sehr qualifiziert sind. Genauso überzeugt bin ich aber, dass dies in Zukunft nicht ausreichen wird und sowohl das Image, Entlohnung und die Ausbildung verbessert bzw. intensiviert werden müssen. Es ist das alte Problem mit den Konservativen: Jede Höherqualifizierung von Lehrkräften wurde von ihnen bekämpft. Nicht nur in Vorarlberg, hier aber besonders konsequent.
Eine zentrale Aufgabe ist etwa die Integration von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache und die Förderung in Deutsch als Schulvorbereitung werden. Gesellschaftliche Realität sind bspw. Kinder aus vielen türkischstämmigen Familien, die nicht oder nur sehr schlecht Deutsch können. Aber auch Kinder aus Unterschichtenfamilien, die stundenlang vor dem Fernseher sitzen, haben erhebliche Sprachdefizite. All diese Kinder haben dann in der Schule kaum mehr eine Chance. Das ist ein „Gerechtigkeitsdefizit“, aber auch volkswirtschaftlich ein Problem: Es gehen unserer Gesellschaft viele Begabungen verloren. Das sind nur einige Gründe, warum aus meiner Sicht die Ausbildung der PädagogInnen intensiviert werden muss.
Zudem müssen die Arbeitsbedingungen besser werden: kleinere Gruppen (unser Ziel sind Gruppen mit 15 Kindern und zwei PädagogInnen), speziell geschulte PädagogInnen für die Frühförderung, mehr Möglichkeiten zur individuelle Förderung für jedes einzelne Kind.
Herr Landesrat - wie stehen Sie zu diesen Forderungen? Allein mit konservativem Beharren werden wir die bildungspolitischen Probleme der Zukunft nicht lösen!
14. Oktober 2010

Schule: Frontalangriff der Landesfürsten

Die ärgsten Befürchtungen werden wahr. Mir liegt das derzeit mit dem Ministerium in Verhandlung befindliche Positionspapier der Landeshauptleute in Sachen Schulreform vor. Der Inhalt dieses Papiers muss dringend an die Öffentlichkeit, was ich heute im Rahmen einer Pressekonferenz auch mache. Meine Sorge: Wenn sich die Landesfürsten damit durchsetzen, droht die weitere Provinzialisierung des gesamten Schulsystems. Statt einer grundlegenden Reform in Richtung eines modernen Schulsystems gäbe es den Rückschritt in neun Kleinst-Fürstentümer, statt bundeseinheitlicher Bildungsstandards Selbstbeweihräucherung, Schwierigkeiten beim Schulübertritt von Bundesland zu Bundesland usw.
Die Landeshauptleute (in den Verhandlungen vertreten durch den oberösterreichischen Landeshauptmann Pühringer und den niederösterreichischen LH-Stellvertreter Wolfgang Sobotka) fordern von der Regierung die gesamte Ausführungsgesetzgebung im Schulbereich. Wörtlich heißt es in dem Papier:
„Ausführung der Grundstruktur (z.B. Schulorganisation)
• Ausführungsgesetzgebung durch die Länder
Der Spielraum in der Ausführungsgesetzgebung muss so gestaltet sein, dass es den Ländern ermöglicht wird, ihre landesspezifischen Modelle – unter Beachtung der Durchlässigkeit und der Möglichkeit des Wechsels der SchülerInnen zwischen den Ländern – durchzuführen.“

Das würde zu „Schweizer Zuständen“ führen: landesspezifische Modelle, Bildungsdirektionen nicht in Bundeshand, sondern als Landesbehörde, Schulgebäude des Bundes sollen an Länder gehen. Der Kantönligeist soll also auch in Österreichs Schulen einziehen.
Besonders problematisch ist die Position der Länder auch für die seit einigen Jahren in Probe befindlichen bundesweiten Bildungsstandards:
„Die rechtliche Umsetzung der Organisation und Ausgestaltung der Bildungsdirektion/-behörde obliegt den Ländern.“
Künftig müsste das Ministerium also jedesmal mit neun Ländern Kontakt aufnehmen und in langwierigen Verhandlungen das Einvernehmen herstellen, wenn es um – jährlich notwendige – Veränderungen bei der Durchführung der Überprüfungen geht. Das wäre das Ende jeder bildungspolitischen Innovation. Unvorstellbar!
Und nicht zuletzt beweist der schon jetzt vom Rechnungshof immer wieder kritisierte sorglose Umgang der Länder mit dem „Bundesgeld“, das uns dieser „Reformvorschlag“ extrem teuer käme. Im Papier heißt es wörtlich:
„Die Übernahme von Bundeskompetenzen durch die Länder kann in jedem Fall nur unter Voraussetzung erfolgen, dass die damit verbundenen Kosten vom Bund dauerhaft zur Gänze abgegolten werden.“
„Dauerhaft und zur Gänze“ - das ist nichts anderes als eine gefährliche Drohung für die SteuerzahlerInnen!
Diesem Papier möchte ich die Grundzüge unseres Schulkonzepts entgegenstellen:
• Alle Lehrkräfte in Bundeskompetenz
• Regionale Bildungsplanung gemeinsam mit den Ländern
• Schulautonomie (Anstellung von LehrerInnen, pädagogische Schwerpunktsetzung, …)
• Schulgebäude in Gemeindekompetenz
• Regionale Bildungsdirektionen als Bundesinstanz
• Gemeinsame Ausbildung aller PädagogInnen
11. Oktober 2010

„Fachfremder“ Einsatz von LehrerInnen!

Es ist typisch für die Herablassung, mit der unsere Bildungspolitik die Lehrkräfte in den Hauptschulen seit Jahrzehnten behandelt: Egal, welche Fächer in der Pädagogischen Akademie oder jetzt Hochschule studiert wurden, unterrichten müssen sie alles. Das Motto dahinter: die Inhalte sind nicht so wichtig, Hauptsache ist, dass die „Erziehung zu einem handwerklichen Beruf“ funktioniert. „Vorbereitung für eine manuelle berufliche Tätigkeit“ - dafür war dieser Schulzweig ja ursprünglich gedacht.
Die „Presse“ hat dieses Thema heute in einem Beitrag aufgegriffen und ich konnte ausführlich Stellung beziehen: „Ausbildung der Hauptschullehrer "mangelhaft"
4. Oktober 2010

WeltlehrerInnentag: Politik gefordert!

Lehrerinnen und Lehrer spielen eine entscheidende Rolle bei der längst fälligen Umgestaltung des österreichischen Schulwesens, daran sollten morgen - am WeltlehrerInnentag der UNESCO - jene denken, deren Hauptanliegen das LehrerInnen-Bashing ist.
Eines ist nämlich sicher: Derzeit gibt es in Österreich zu wenig Anerkennung für die wertvolle Arbeit der LehrerInnen und KindergartenpädagogInnen. Sie haben einen der wichtigsten Berufe überhaupt, bilden die nächste Generation aus und sichern damit die Grundlage für unseren Wohlstand und den sozialen Frieden in unserem Land.
Damit sie das erfolgreich tun können, sind wir als Gesellschaft gefordert. Und ist vor allem die Politik gefordert. Notwendig sind grundlegende Reformen im österreichischen Schulsystem - z.B. die Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen oder die Möglichkeit zur Individualisierung des Unterrichts. All das funktioniert in der Praxis nämlich nur, wenn die LehrerInnen im Klassenzimmer diese Veränderungen mittragen. Jede Schulreform beginnt und endet mit den Lehrerinnen und Lehrern. Daher sind auch ein motivierendes neues Dienstrecht, eine leistungsgerechte Entlohnung und zeitgemäße und entsprechend ausgestaltete Arbeitsplätze unbedingt notwendig.
Wir müssen uns aber auch Gedanken machen über eine zeitgemäße Interpretation der Rolle von Lehrkräften. Ich verstehe diese weniger als „RichterInnen“, sondern eher als „Coaches“.
„Begleitmaßnahmen“ auf dem Weg dorthin sind der gänzliche Verzicht auf die Notengebung zumindest in der Volksschule und statt dessen eine differenzierte Beurteilung der Leistungsfortschritte, zumal in einer Gesamtschule der Sechs- bis Vierzehnjährigen die Leistungsbeurteilung in der vierten Klasse nicht mehr, wie bisher, die Weichen für die weitere Schullaufbahn stellen würde.
Bei allen internationalen Vergleichen von Schulsystemen sticht ein Ergebnis hervor: Jene Länder schneiden am besten ab, die in die Ausbildung der pädagogischen Kräfte im primären Bildungsbereich nicht weniger, auf jeden Fall gleich viel, wenn nicht mehr investieren, als in jene der Lehrkräfte im sekundären und tertiären Bereich. Und ein zweites Faktum: In diesen Ländern existiert ein System lebenslanger beruflicher Weiterbildung der Lehrkräfte. Sie sind aber auch für die Lernerfolge oder -misserfolge der Schülerinnen und Schüler mitverantwortlich.
Diese Mitverantwortung besteht in der rechtzeitigen Mobilisierung individueller Lernhilfe für jene, die zurückzubleiben drohen. Das bedeutet aber auch zusätzliche Zeit von Lehrkräften, mithin zusätzliche Personalressourcen und damit zusätzliche Finanzmittel.
Um die Kompetenz einer Lehrkraft und den Erfolg unterstützender Maßnahmen zu bewerten, bedarf es externer Bewertungen der Kompetenzen, des Kenntnisstandes und der Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler. Erst durch externe, also von der einzelnen Lehrperson unabhängige Evaluierungen sind Bewertungen und folglich auch Vergleiche der Leistungen von Lehrenden möglich. Solche objektivierenden Vergleiche sollten auch zwischen einzelnen Schulen vorgenommen werden. Dadurch lassen sich Defizite bei Lernenden und Lehrenden feststellen und Gegenmaßnahmen einleiten.
Bei uns wäre ein solches System gewöhnungsbedürftig. Doch eine Schule, die in erster Linie das Wohl der Kinder im Auge hat, sollte sich einer kritischen Bewertung der jeweiligen Fähigkeiten und Leistungen von Lehrkräften und der Einrichtung insgesamt nicht verschließen. Dabei können schulexterne Faktoren – etwa überdurchschnittlich viele SchülerInnen aus bildungsfernen Schichten und/oder mit nichtdeutscher Muttersprache – gut berücksichtigt werden.
1. Oktober 2010

Kärchern für die Grüne Schule

Hier ein kleiner filmischer Nachschlag zu meinem gestrigen Blog-Eintrag zum Street-Branding für eine gerechte Schule:
30. September 2010

Street-Branding: „Gerechte Schule!“

Banding_BurgWie brechen wir die Verkrustungen im österreichischen Bildungssystem auf? Immerhin verhindert die soziale Undurchlässigkeit unseres Bildungssystems eine „gerechte Schule“: 89% aller Kinder von Eltern, deren höchster Bildungsabschluss die Pflichtschule ist, gehen in die Haupt- oder Sonderschule, nur 11% schaffen es in die AHS. Ganz anders bei Kindern aus AkademikerInnenhaushalten. Von ihnen gehen 61% auf die AHS, während nur 39% in die Haupt- oder Sonderschule gehen (PISA 2006). Rund 8.000 Jugendliche verlassen jedes Jahr unser Bildungssystem mit maximal Pflichtschulabschluss. Ihnen steht eine Karriere als ungelernte Arbeitskraft bevor. Damit sind wir Bildungsschlusslicht in Europa.
Gemeinsam mit unserer Familiensprecherin Daniela Musiol und Gemeinderat Christoph Chorherr bin ich daher heute mit dem Kärcher ausgerückt: Vor der GÖD-Zentrale und an 80 anderen Orten in Wien haben wir „grüne Bildungsbotschaften“ auf verschmutzten Flächen angebracht („Gerechte Schule“ und „Lernfreude“).
Branding_GOeD
Warum gerade vor der Gewerkschafts-Zentrale? Weil der Stillstand einen Namen hat: GÖD! Das von ihr praktizierte Festhalten an sozialer Selektion durch die viel zu frühe Trennung der Kinder in angeblich Begabte und Unbegabte ist eine der Ursachen für die Misere. Und jetzt treiben sie es noch bunter. Wissenschaftministerin Beatrix Karl will allen Ernstes auch im Gymnasium Leistungsgruppen einführen. Das bezeichnen BildungsexpertInnen mittlerweile offen als „Schwachsinn“ („ÖVP will Leistungsgruppen auch in Gymnasien“).
15. September 2010

„Lehrerbestellung nach Parteibuch“

Pröll-Onkel, Häupl, Sausgruber ... die Liste jener, denen es im Bildungsbereich nur um mehr Macht über Lehrerinnen und Lehrer geht, ist lang. Sollten sich die Herrschaften gegen den Bund durchsetzen, wäre ein international schon jetzt rückständiges Schulwesen wohl wieder einen Schritt in Richtung Provinzialisierung gegangen.
Die LHs könnten personalpolitisch dann nicht nur an den Pflichtschulen, sondern auch an Gymnasien und Berufsbildenden Höheren Schulen schalten und walten, wie sie wollen. Im ORF-Morgenjournal (hier zum Nachhören) konnte ich heute ausführlich zu diesem Thema Stellung nehmen („Lehrerbestellung nach Parteibuch“):
Zitiert werden dort auch einige Grüne Erfolge im Kampf gegen den Parteiproporz: „In Villach sollte ein FPK-naher Lehrer eine Schulleitung bekommen, obwohl die interimistische Leiterin als besser qualifiziert galt. Dieser Tage hat Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) der Kärntner Mehrheitspartei einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Frau zur Direktorin bestellt. Und es bleibe noch viel zu tun, meint der Grüne Walser. Denn es habe allein in den letzten Wochen eine ganze Reihe von "haarsträubenden" Fällen gegeben, in der Steiermark, in Kärnten, Vorarlberg, Salzburg und auch Wien, wo nicht der bestqualifizierte Kandidat zum Zug gekommen sei.“
Der Kampf geht weiter!

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