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Bildung

26. Mai 2010

ÖVP-Bildungsdampfer auf Nebelfahrt

„Das derzeitige Schulsystem ist ein Problem: Wir brauchen eine gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen.“ Auf diesen kurzen Nenner bringt die „Presse“ einen Kommentar von mir, der in der heutigen Ausgabe abegdruckt ist: „ÖVP-Bildungsdampfer auf Nebelfahrt
Ausgangspunkt ist die Forderung von Beatrix Karl nach einem „Gymnasium für alle“, womit sie zwar Bewegung in die Diskussion gebracht hat, aber etwas zur Lösung erklärt, was in Wirklichkeit der Hauptteil des Problems ist.
Neben unflätigen Beschimpfungen aus der eigenen Partei, hat die Wissenschaftsministerin auch schüchterne Unterstützung aus ihren Reihen erhalten - und von der Opposition. Zudem hat sie erreicht, dass immerhin in Ansätzen so etwas wie eine Bildungsdiskussion entstanden ist. Mir geht es in meinem Kommentar um Antworten auf drei Fragen:
  • Warum ist die Hauptschule ein Problem?
  • Warum ist die Sonderschule ein Problem? und
  • Wohin muss die Reise gehen?
25. Mai 2010

„Genormte Schüler gibt es nicht“

Wie schaut die „Grüne Schule“ aus? In den „Salzburger Nachrichten“ konnte ich heute in einem Gespräch mit Alexandra Parragh einige Eckpunkte erläutern: Aufwertung des Kindergartens, „fließender“ Einstieg in die Schule, Gemeinsame Schule bis 14 Jahre, Standards und unabhängige Leistungsbeurteilung, selbstständiges Lernen, Kurssystem, individuelle Ganzstagsbetreuung, Kleingruppenunterricht, Projekte und eine Zeitgestaltung, die den Kindern entgegenkommt. Zum Nachlesen: „Genormte Schüler gibt es nicht
20. Mai 2010

Bildungspolitik: Was geht da ab in der ÖVP?

Da soll sich einer auskennen: Zuerst zeigt Beatrix Karl zumindest Bereitschaft zum Nachdenken („Karl: Gemeinsame Schule für 10 bis 14-Jährige. Kehrtwende in der ÖVP“), schon wird sie vom Parteichef gemaßregelt.
Bröckelt eventuell bei der ÖVP der Bildungs-Beton? Ich bin jedenfalls gespannt, wer sich im Machtkampf um die Bildungsreform durchsetzt - die Dinosaurier um Neugebauer, Pröll und Amon oder die neuerdings zart sichtbaren Reformpflänzchen um Beatrix Karl.
Sie hat offensichtlich erkannt, dass die Aufsplitterung des österreichischen Schulsystems in Gymnasien, Sonder-, Haupt-, Mittel-, Begabten-, Eliten- und sonstige Schulen den SchülerInnen nur schadet. Umso bedauerlicher ist die sofortige Disziplinierung durch den Parteichef.
Die Einsichten Karls sind ja unter Fachleuten allgemein anerkannte Meinung. Ich sehe es allerdings als Problem, wenn die Ministerin von einem „Gymnasium für alle“ spricht: Wir brauchen kein Gymnasium für alle, sondern eine Gemeinsame Schule für alle Kinder, in der diese entsprechend ihren Fähigkeiten individuell gefördert werden können.
Wenn sie ihre Aussage selbst ernst gemeint hat, dann hätte die Ministerin schon jetzt - ohne ihre Beton-Fraktion zu Reformen zu zwingen - Möglichkeiten zu handeln. Einen wichtigen Schritt könnte sie setzen, wenn sie gemeinsam mit Bundesministerin Schmied ein neues System der LehrerInnenausbildung entwickelt, um den LehrerInnen das nötige Rüstzeug für die individuelle Förderung aller SchülerInnen mitzugeben. Wir Grüne sind jedenfalls bereit, konstruktiv an der überfälligen Reform des österreichischen Schulwesens mitzuarbeiten.
19. Mai 2010

Um welche Werte geht es in der Schule?

Eine richtige Antwort blieben wir gestern schuldig. Mit Abt Anselm van der Linde von der Zisterzienserabtei Mehrerau hatte ich gestern das Vergnügen, genau 60 Minuten in einer öffentlichen Diskussion auf dem WIFI-Campus in Dornbirn über folgende Themen zu diskutieren: Sind katholische Schulen wirklich in der Lage, junge Menschen angemessen beim Erwachsenwerden zu begleiten? Muss die katholische Kirche ihren Erziehungsstil überdenken? Oder sind katholische Privatschulen ohnehin ein Relikt vergangener Jahrhunderte?
In ihrer derzeitigen Verfassung vieler konfessioneller Schulen neige ich zu letzterer Einschätzung. Wo werden denn ethische Prinzipien deutlich? Welche Werte werden da vermittelt? Verschrobene Ideen über „Elitenbildung“ - Abt Anselm nehme ich da ausdrücklich aus - führen zu genau jenem großteils nach „unten“ abgeschotteten Schulwesen, unter dem unsere Kinder derzeit leiden. Den Reichen wird gegeben, den Armen wird genommen - nämlich Bildungschancen.
Derzeit zementiert das konfessionelle Schulwesen die verkrusteten Strukturen des österreichischen Schulwesens statt Impulse zu setzen. „Geschlossene Systeme“ wie Internate neigen zudem dazu, dass es in ihnen zu Gewalt und Übergriffen kommt. Und das ist ein Problem der Vergangenheit und der Gegenwart. Literarische Warnzeichen gab und gibt es genug - unabhängig vom Träger der Internate. Ich erinnere an Hermann Hesses „Unterm Rad“, Robert Musils „Verwirrungen des Zöglings Törleß“ oder jüngst Michael Köhlmeiers „Musterschüler“.
Und noch ein Thema wurde kontroversiell gesehen: Auseinandersetzungen um allgemein verbindliche Grundwerte werden immer wichtiger. Der jetzige Religionsunterricht schafft das aus meiner Sicht nicht (mehr): Zuviele Kinder melden sich davon ab, es gibt sehr viele unterschiedliche Religionsbekenntnisse und zunehmend Kinder ohne Bekenntnis - eine gemeinsame Auseinandersetzung über Werte kann daher im Rahmen des konfessionellen Religionsunterrichts nicht (mehr) stattfinden. Ein vom Staat durchgeführter Religionen-Unterricht ist zusammen mit einem Unterricht in ziviler Ethik daher die sinnvolle Alternative zum jetzigen konfessionell gebundenen Unterricht. Das entspricht unserer multikulturell, multireligiös und multiideologisch gewordenen Lebenswirklichkeit.
Es ist aber wie beim Zölibat: Bewegung und unaufgeregte Diskussion sind nicht in Sicht!
18. Mai 2010

Schwarzer Bildungstango: „Vorwärts in alte Zeiten“

Nun haben wir also ein angeblich neues ÖVP-Bildungskonzept. Noch vor wenigen Wochen hat ÖAAB-Chef Spindelegger begeistert von seinen Eindrücken aus dem finnischen und schwedischen Schulsystem berichtet. Nun präsentiert er ein Papier des ÖAAB, das am differenzierten Schulsystem festhält und die Hauptschule zum „Gymnasium-light“" machen soll. Die ÖVP schlingert im Bildungstango itgendwie führungslos über das politische Parkett, ihr fehlen ganz offenkundig die Konzepte aus der Bildungssackgasse. Stattdessen werden immer neue Hürden für sozial schwache Familien errichtet. Fachleute schütteln den Kopf. Um eine unverdächtige Quelle zu nennen: „Schlafmützig“ nennt beispielsweise die Lebenshilfe Österreich das Konzept und bemängelt, dass die von Österreich im Oktober 2008 ratifizierte UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen schlichtweg ignoriert wird.
Dafür soll es - no na - „Elitenförderung“ geben: Die ÖVP will in jedem Bundesland „Begabtenschulen“ oder zumindest „Begabtenklassen“ einrichten.
So soll es in die Zukunft gehen? So sollen die Probleme des bestehenden Systems gelöst und unsere Kinder fit für das 21. Jahrhundert werden? Das ÖAAB-Konzept fördert wieder nur die Kinder aus besser verdienenden Kreisen, der Rest wird „bestraft“: Kindergarten am Nachmittag kostenpflichtig, Streichung von Sozialleistungen, wenn kein Deutschkurs besucht werden kann, Rückstellung statt Förderung von Kindern mit Sprachdefiziten, Beibehaltung des differenziertes Schulsystems, Nachmittagsbetreuung und Hausaufgabenbegleitung nur gegen Gebühr, Begabungsförderung für jene, die es sich leisten können, ihr Kind in die Begabtenklassen und in die Sommerschule zu bringen. Letzteres wird vom ÖAAB ganz unverhohlen auch noch Elitenförderung genannt. Nicht die Eliten brauchen Förderung, sondern alle Kinder haben ein Recht darauf, die beste Ausbildung zu erhalten. Chancengleichheit scheint für Spindelegger aber ein Fremdwort zu sein. Wir brauchen die gemeinsame Schule, die den ganzen Tag über für die SchülerInnen offen steht.
Unter diesen Umständen ist Unterrichtsministerin Schmied gezwungen, andere Partner für die Umsetzung der Schulreform zu suchen. Andernfalls droht die Verbesserung des österreichischen Schulsystems wieder einmal auszufallen.
8. Mai 2010

UN-Kritik an Sonderschulen ist richtig

In Vorarlberg ist eine heftige Diskussion darüber entstanden, ob die Äußerungen des „Monitoring-Ausschusses“, der über die Einhaltung der UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung wacht, richtig sei: „Aussonderung ist menschenrechtswidrig“, das ist die Kritik der UNO am österreichischen Schulsystem. Mit dieser Aussage müssen wir uns ernsthaft auseinandersetzen. Es ist polemisch zu behaupten, die Kritik richte sich gegen die Lehrkräfte, sie damit einfach vom Tisch zu wischen und so zu tun, als ob alles bestens wäre. Das ist kurzsichtig und wird den Kindern und ihren Bedürfnissen nicht gerecht. Die Kritik der UNO bezieht sich ausschließlich auf das Schulsystem und in keiner Weise - wie die KritikerInnen unterstellen - auf die Arbeit der LehrerInnen. Die Kernfrage lautet: Wo sollen die PädagogInnen und Therapeutinnen mit Kindern mit Behinderung arbeiten? Dort, wo die anderen Kinder sind, oder an Sonderanstalten? Für mich ist klar: Wir wollen eine gemeinsame Schule, in der jedes Kind das erhält, was es braucht.
Wir brauchen einen geordneten Übergang vom jetzigen System der Aussonderung in eine gemeinsame Schule, in der alle Kinder, auch wenn sie besondere Förderung brauchen, Platz haben.
Speziell in Vorarlberg wird die Integration von Kindern mit Behinderung im Regelschulwesen stiefmütterlich behandelt. Unter der Verantwortung der nachmaligen Bundesministerin Gehrer wurde das Schulorganisationsgesetz in Sachen Integration schlicht und einfach nicht vollzogen. Sonderschulen wurden einfach in Sonderpädagogische Zentren umbenannt, nahmen aber ihre Aufgabe als Begleiter und Förderer der Integration nicht wahr.
In der Steiermark werden acht von zehn Kindern mit Förderbedarf in der Regelschule unterrichtet. In vorarlberg gerade einmal die Hälfte davon. Sind Vorarlberger SchülerInnen doppelt so schlecht geeignet sind für integrative Lösungen wie steirische?
Die Situation ist problematisch, weil Lehrkräfte vielfach überfordert sind: Derzeit geht das Unterrichtsressort davon aus, dass nur 2,7% der SchülerInnen einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben. Tatsächlich sind es aber weit mehr. Deshalb habe ich im Parlament schon vor eineinhalb Jahren (25.11.2008) einen Antrag eingebracht, die Förderquote auf 4,5 % der Schülerpopulation anzuheben. Der Mangel an ausgebildeten SonderpädagogInnen ist speziell in Vorarlberg schon seit längerem ein strukturelles Problem. Seit über 10 Jahren gibt es im westlichsten Bundesland keine Vollausbildung, keine Erstausbildung zum/zur SonderpädagogIn.
Die Anhänger der Aussonderung tun ja gerade so, als wäre therapeutische Betreuung nur in Sonderschulen möglich. Selbstverständlich muss es das in der gemeinsamen Schule geben. Ich bin aber gegen Schnellschüsse. Wir brauchen einen Masterplan, der das Prinzip der Integration mittelfristig umsetzt.
1. Mai 2010

„Sorgenkinder“ im Schulwesen?

Der Befund des „Monitoring-Ausschusses“ zur Einhaltung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ist eindeutig: Das österreichische Bildungssystem ist menschenrechtswidrig und verletzt die Grundrechte behinderter Menschen. Unsere Forderung ist klar: ehestmögliche Abschaffung von Sonderschulen. Damit sind wir auf einer Linie mit den führenden Fachleuten: Experten fordern Abschaffung von Sonderschulen. Um das umzusetzen, braucht es einen Aktionsplan des Unterrichtsministeriums.
Auch in einem anderen Feld gibt es Nachholbedarf: In Tirol ist eine Elternselbsthilfe-Gruppe aktiv. Ihr Forderungsprogramm entspricht auch meinen Vorstellungen: Elternselbsthilfe (doc, 24 KB). Es geht um Hilfe bei Legasthenie und Dyskalkulie. Auch hier ist seit langem klar, was zu tun wäre. PädagogInnen müssen schon während ihrer Ausbildung sensibilisiert und befähigt werden, Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwierigkeiten bei betroffenen Kindern zu erkennen und zusätzliche individuelle Förderung durch entsprechend ausgebildete SpezialistInnen in die Wege zu leiten. Wir brauchen für diese Kinder ein Recht auf entsprechende Förderstunden in der Schule und im Bedarfsfall auch außerschulisches, spezielles, individuelles pädagogisches Einzeltraining durch Legasthenie- bzw. Dyskalkulietrainer.
Eine verständnisvolle, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Förderung betroffener Kinder führt dazu, dass auch Sekundärsymptome wie Verhaltensauffälligkeiten seltener auftreten und somit auch LehrerInnen und MitschülerInnen davon profitieren.
Wir müssen umdenken: Kinder mit Behinderungen, Legasthenie oder Dyskalkulie sind keine „Sorgenkinder“ und keine jungen BürgerInnen 2. Klasse, das „Sorgenkind“ ist unser Schulwesen!
29. April 2010

Der Vatikan und die ÖVP im Reformeifer?

Die ÖVP braucht Nachhilfe in Sachen Bildungspolitik. Gut, dass sie es merkt. Also begibt sich ÖAAB-Obmann Spindelegger auf Forschungsreise nach Finnland und Schweden: „ÖVP nimmt Nachhilfe beim PISA-Sieger!“
Seien wir optimistisch: Der Vatikan schafft das Zölibat ab und die ÖVP führt die Gesamtschule ein. Immerhin sind in beiden Institutionen ja durchaus zarte Pflänzchen der Hoffnung am Wachsen.
Es ist gut, dass Spindelegger ein wenig über den politischen Tellerrand seines ÖAAB hinausschaut und das finnische System studiert. Finnland hat nur ein Drittel soviele RisikoschülerInnen wie Österreich, aber doppelt soviele hervorragende SchülerInnen in der Spitzengruppe. Die Sorge Spindeleggers um die angeblich zuwenig geförderten SpitzenschülerInnen ist daher unbegründet.
Eine Durchlüftung der verstaubten bildungspolitischen Stuben ist notwendig. Wir müssen daran gehen, die gemeinsame Schule aller 6- bis 14-Jährigen mit individueller Förderung umzusetzen, tendenziell sollte es zur Trennung zwischen LehrerInnen und PrüferInnen kommen und Schule muss in der Schule stattfinden und nicht zuhause oder in Nachhilfeinstituten.
Jedes Regierungsmitglied, das Finnland besucht, ist begeistert vom dortigen Modell: Wann folgen endlich bildungspolitische Taten?
22. April 2010

Schulreform: Es fehlen Gesamtkonzept und solide Planung!

Unterrichtsministerin Claudia Schmied will jetzt also in der AHS-Oberstufen ein Kurssystem einführen („Schmied will Kurssystem in Oberstufe“). Recht so. Aber ist das auch wirklich ernst gemeint? Immerhin eröffnet sie fast jede Woche eine andere Baustelle, von solider Planung aber ist wenig zu bemerken. Und das ist speziell bei einer zukunftsweisenden Schulreform unabdingbar.
Es ist zudem merkwürdig, dass das geforderte Kurssystem nicht auch dazu dienen soll, das pädagogisch kontraproduktive Sitzenbleiben endlich weitestgehend zu vermeiden. Vielmehr sollen offensichtlich wohl Leistungsgruppen in der AHS-Oberstufe eingeführt werden.
Der Ansatz wäre – wie bei vielen Aktivitäten der Ministerin – richtig: Die jetzige gymnasiale Oberstufe muss flexibel organisiert sein, damit sie den vielfältiger werdenden Anforderungen gerecht wird. Grundsätzlich sollte die modulare Oberstufe in der gesamten Sekundarstufe II eingeführt werden. Unterschiedliche Fach-Module können dabei frei kombiniert werden. Es hat den vorliegenden Informationen zufolge allerdings bei dieser Meldung wieder den Anschein, dass nicht die Kompetenzen der SchülerInnen im Mittelpunkt stehen, sondern die Selektion.
16. April 2010

Schulverwaltung: „organisierte Verantwortungslosigkeit“

Wie ist das zu erklären - alle fünf Parlamentsparteien stimmen mit der Regierung überein und dennoch passiert nichts?
Im Schulwesen schaffen in Österreich die Länder an und der Bund bezahlt. Das WIFO bringt das so auf den Punkt: „Das System ist geprägt durch organisierte Verantwortungslosigkeit.“
Im Unterausschuss zur Verfassungsreform hat die Regierung gestern ihre Position zur Reform der Schulverwaltung präsentiert. Die Ministerinnen Claudia Schmied und Beatrix Karl waren sich einig und auch alle drei Oppositionsparteien begrüßten das Regierungs-Papier. Im Kern sieht es eine Straffung der Verwaltung sowie ein einheitliches Dienst- und Besoldungsrecht vor. Es könnte somit eine Fünf-Parteien-Einigung geben, wenn da nicht Landesfürsten wie Herbert Sausgruber oder Hans Niessl wären. Sie fordern in periodischen Abständen die Regierung zum Sparen auf, verhindern aber gleichzeitig die von allen (!) Parlamentsparteien und allen Experten (WIFO, RH, IHS …) geforderten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Schulbereich.
Dieses Doppelspiel ist unerträglich und verantwortungslos gegenüber den Steuerzahlern. Zudem leiden vor allem die Kinder in den Schulen, die Lehrkräfte und die Eltern unter den verkrusteten Strukturen.
Wir brauchen dringend eine Reform, die den Schulen mehr Autonomie und somit auch Verantwortung gibt. Die Mehrgleisigkeiten in der Verwaltung mit vier Entscheidungsebenen muss beseitigt werden.

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