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Bildung

6. April 2010

Türkische Gymnasien in Österreich? Warum nicht!

Die Wogen gehen derzeit hoch in Deutschland. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hatte in einem Interview mit der „Zeit“ gemeint: „In der Türkei haben wir deutsche Gymnasien – warum sollte es keine türkischen Gymnasien in Deutschland geben?“
Nun gibt es einen interessanten Kommentar dazu: „Türkische Gymnasien? Aber ja!
Darin wird die These vertreten, es sei „das legitime Interesse eines in Deutschland von türkischsprachigen Eltern geborenen Kindes, seine Muttersprache ordentlich beigebracht zu bekommen. Genauso wie es in seinem Interesse ist, die deutsche Sprache schnell und gründlich zu lernen. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist kein Widerspruch. Wer darin dennoch einen sehen will, wird in der Integrationsfrage wohl kaum vorankommen.“
Da ist einiges dran. Diskutieren wir das auch bei uns - sachlich und somit ohne die von den Rechten geschürten Urängste vor einer angeblichen „Überfremdung“.
Ich persönlich würde solche Gymnasien in Österreich begrüßen, wenn sie Deutsch/Türkisch geführt werden und unserer staatlichen Schulaufsicht unterstellt sind. Darin müsste dann natürlich Platz sein für die kritischen Aspekte vor allem der jüngeren türkischen Geschichte - etwa den Umgang mit Armeniern, Kurden, Griechen, die zunehmende Islamisierung etc., aber auch Platz für die Modernisierungsgeschichte der türkischen Republik oder das sehr enge Verhältnis zur europäischen Kultur. Das könnte auch für nicht-türkischstämmige SchülerInnen interessant sein und zur Entkrampfung der Situation beitragen.
Übrigens: In Istanbul gibt es seit 1889 das deutschsprachige österreichische St. Georgs-Kolleg. Auf der Homepage ist unter anderem eine von den Außenministerien der Türkei und Österreichs im Juni 2005 unterzeichnete Vereinbarung nachzulesen: „Das St. Georgs-Kolleg ist eines der bemerkenswertesten Beispiele der österreichisch-türkischen Zusammenarbeit und wird von beiden Seiten als Brücke zwischen unseren Völkern betrachtet. Beide Seiten werden jede mögliche Anstrengung unternehmen, um den reibungslosen Ablauf des österreichischen St. Georgs-Kollegs Istanbul als private ausländische höhere Schule zu gewährleisten.“
1. April 2010

Herr Spindelegger „Setzen, Nicht Genügend!“

Will der ÖAAB-Obmann die Bevölkerung für dumm verkaufen? Angesichts der von Michael Spindelegger in den Salzburger Nachrichten groß angekündigten „grundlegenden Bildungsreform“ (ÖVP für mehr Leistung an den Schulen). Seit Wochen munkeln JournalistInnen in Wien, bei der ÖVP stehe die große Bildungsreform auf der Tagesordnung. Jetzt zu Ostern sollte es offenkundig soweit sein, doch statt einer bildungspolitischen Frohbotschaft bringt Spindelegger gerade einmal die Auferstehung alter Zöpfe zustande.
Spindelegger kündige zwar eine grundlegende Reform an, nimmt dieses überfällige Versprechen dann aber auch gleich wieder vollständig zurück, um die Eckpfeiler seines Reformwillens einzurammen: Am bestehenden Nebeneinander von Hauptschule und AHS-Unterstufe wird nicht gerüttelt.
Damit wird aber das Grundproblem der Misere unseres Bildungssystems nicht einmal angetastet: die Selektion der Kinder mit neuneinhalb Jahren. Die Bildungsforschung ist sich einig, dass diese Trennung viel zu früh kommt, da das Leistungsvermögen der Kinder in diesem Alter noch nicht abgeschätzt werden kann.
Außer Österreich hält nur noch Deutschland an dieser zu frühen Trennung fest: Beide Länder sind international daher trotz hoher Bildungsausgaben nur noch Mittelmaß. Wenig abgewinnen kann ich auch dem Vorschlag Spindeleggers zur Einrichtung von Eliteschulen in allen Bundesländern: Es ist wichtig, hochbegabte Kinder optimal zu fördern, aber durch die zu frühe Trennung in sogenannte Eliteschulen werden fast nur Kinder aus bildungsnahen Schichten gefördert.
Wie lange sollen wir noch auf die längst überfällige grundlegende Schulreform warten? Unser verkrustetes System stärkt weder die Starken noch hilft es den Schwachen, sondern produziert nur mittelmäßige Leistungen. Länder wie Finnland mit einer modernen Gemeinsamen Schule haben daher doppelt so viele SpitzenschülerInnen und nur ein Drittel so viele ProblemschülerInnen wie Österreich. Spindelegger müsse sich endlich vom Gängelband Fritz Neugebauers lösen und den Weg für eine moderne Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen freimachen!
23. März 2010

Schulreformmodell Vorarlberg ist möglich!

Ich habe auf meine gestrige Aufforderung, Vorarlberg soll in Sachen Gemeiname Schule eine Vorreiterrolle spielen, viele positive Reaktionen erhalten. Hier das Wesentliche nochmalls in Kürze:



Der zitierte Antrag hier im Wortlaut: Modell-Vorarlberg (doc, 30 KB)
22. März 2010

Vorarlberg: Modellregion Gemeinsame Schule?

Diese Woche werde ich im Parlament einen Initiativantrag (Modell-Vorarlberg (doc, 30 KB)) mit dem Ziel einbringen, Vorarlberg zu einer Modellregion für die Gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen zu machen. Diesen Antrag habe ich heute in einer Pressekonferenz vorgestellt.
Ständig sprechen auch schwarze BildungspolitikerInnen von einer notwendigen Reform - und blockieren genau das auf Bundesebene. Meist werden „Totschlagargumente“ vorgebracht: die fehlenden Voraussetzungen für ein einheitliches Dienst- und Besoldungsrecht etwa. Natürlich brauchen wir möglichst bald so ein einheitliches Dienst- und Besoldungsrecht - aber auf vernünftige Reformen brauchen wir deshalb jetzt doch nicht zu verzichten!
Das jetzige System gefährdet die Gesundheit unserer Kinder. Zuletzt hat das Dr. Harald Geiger deutlich gemacht, der Sprecher der Vorarlberger Kinder- und Jugendfacharzt. Demnach tauchen bei VolksschülerInnen zunehmend Kopfweh und Magenbeschwerden auf, Angstzustände, Versagensängste, mangelndes Selbstwertgefühl und Depressionen durch den enormen Leistungsdruck. Was wir brauchen:
• Ausbau der individuellen Förderung (statt Unter- und Überforderung)
• Schaffung von Ganztagsangeboten statt immer mehr Nachhilfeunterricht
• gemeinsame Schule
Die Selektion der Kinder am Ende der Volksschule ist unhaltbar. Wir brauchen mehr individuelle Förderung und die gemeinsame Schule aus pädagogischen, sozialen, wirtschaftlichen und medizinischen Gründen.
Übrigens den Leistungsfetischisten ins Stammbuch: Das jetzige System verhindert Leistung und ist extrem ungerecht. Zitat Günter Haider: „Die obersten 20% der Schüler/innen aus der untersten, der 3. Leistungsgruppe, decken sich leistungsmäßig annähernd mit den untersten 20% in den AHS – das heisst im Klartext: Wir haben es mit in Mathematik annähernd leistungs-gleichen Schüler/innen zu tun, wobei allerdings die eine Gruppe (AHS) heute zu 100% in einer höheren Schule sitzt und alle höhe-ren Bildungswegchancen intakt sind, während die andere Gruppe gar nicht die Chance bekam, ihre offensichtlich in ähnlichem Ausmaß vorhandenen Leistungspotentiale zu realisieren. Ein eklatanter Fall von ungerechter Chancenverteilung!“
11. März 2010

Demo für mehr Bildung in Wien!

BildungsdemoEs gibt wahrlich viele krative Plakate, Titel und Texte zum Thema. „Bologna ist abgebrannt. Das neue Budget besiegelt das Schicksal der Universitäten in Österreich.“ So titel etwa unser Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald seine heutige Pressekonferenz zum Thema. „Macht Bologna den Prozess – gemeinsam dem Bildungs- und Sozialabbau entgegentreten!“, so lautet der Aufruf von StudentInnen zur heutige Demonstration in Wien: Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Westbahnhof.
So der so: Heute und morgen findet die „Bologna-Jubiläumskonferenz“ der europäischen Bildungs- und WissenschaftsministerInnen in Wien und Budapest statt.
Das Thema heißt aber nicht nur „Bologna“. Im heutigen Unterrichtsausschuss habe ich Ministerin Schmied zu den Budgetkürzungen befragt. Sie hat gemeint, ihr Ressort sei „glimpflich“ davongekommen. Ich sehe das nicht so. Die Budgetkonsolidierung kann nicht alle gleich treffen. Es ist kurzsichtig, im Bereich Bildung zu sparen. Eine intelligente und sozial gerechte Budgetkonsolidierung spart nicht querbeet, sondern denkt an Konjunkturmaßnahmen auf der einen Seite, eine umfassende Verwaltungsreform und eine Besteuerung der obersten zehn Prozent der Bevölkerung auf der anderen.
Privatstiftungen und Konzerne müssen endlich ihre Beiträge leisten, hin zu einer Vermögenszuwachssteuer und weg mit Stiftungsprivilegien: jedes Jahr ersparen sich die 3.700 reichsten Österreicherinnen eine Milliarde an Steuern, hingegen zahlt jeder Normalbürger für Zinsen auf seinem Sparbuch 25% KESt.
All das ist heute auch ein Thema.
9. März 2010

Postenschacher: Anfrage an Schmied!

Die unterlegene Kandidatin für die Stelle einer/eines Bestellung des LandesschulinspektorIn für Pflichtschulen in Vorarlberg wehrt sich. Das ist gut so. Karin Engstler - sie wird übrigens nicht uns Grünen, sondern ebenfalls der ÖVP zugerechnet - gibt sich in den heutigen „Vorarlberger Nachrichten“ selbstbewusst: „Ich bin die Bessere!“
Ich habe aus diesem Grund heute eine parlamentarische Abnfrage an Bundesministerin Claudia Schmied eingebracht (Anfrage_LandesschulinspektorIn (doc, 36 KB)).
Unter anderem möchte ich von ihr wissen, wie sie dazu steht, dass bei der Bestellung eines Landesschulinspektors/einer Landesschulinspektorin eine gleich qualifizierte Frau, die für die jetzt anstehenden, notwendigen Reformen steht, an die zweite Stelle gereiht wurde.
Ebenfalls interessiert mich ihre Beurteilung der Feststellung des Personalberaters Ebner gegenüber dem Kollegium, dass Herr Rothmund als „stabilisierend“ und Frau Engstler als jemand charakterisiert wird, der „kreativ und organisationsbegabt“ ist: „Welche Auswirkungen sollte das aus Ihrer Sicht auf die Besetzung dieser zentralen Stelle im Vorarlberger Schulwesen haben?“
Völlig zurecht verweist übrigens die Vorarlberger Grüne Bildungssprecherin Katharina Wiesflecker darauf, dass Landesrat Stemer schon jetzt Kindsweglegung betreibt. Im Kollegium sitzen zehn stimmberechtigte Mitglieder. Sechs wurden von der ÖVP nominiert, drei von den Freiheitlichen und eines von den Grünen. Die Mehrheit ist deutlich. Wiesflecker: „Dass das Kollegiumsmitglied Stemer mit der Fehlentscheidung nichts zu tun haben will, ist ein schlechter Scherz.“
8. März 2010

Schule: Postenschacher - und kein Ende!

So stellt man sich den Weltfrauentag vor. Zwei laut Objektivierungskommission gleich Qualifizierte und im Zweifel wird es der Mann. Wir haben daher an Landesrat Siegi Stemer und Ministerin Claudia Schmied einen „Offenen Brief“ (Offener-Brief-an-Stemer-und-Schmied (doc, 31 KB)) verfasst. Es hat natürlich auch eine inhaltliche Komponente, der Mann wird vom Personalberater als bewahrend, die Frau als innovativ beurteilt.
Sie verfügt über ein sehr umfangreiches Fachwissen in den Bereichen Integration in der Sekundarstufe, offene Lernformen sowie alternative Formen der Beurteilung und hat eine umfassende einschlägige pädagogische Publikationstätigkeit vorzuweisen, hat als Direktorin und Bezirksschulinspektorin und im Zusammenhang mit der Neuen Mittelschule maßgeblich zur Unterrichtsentwicklung im Bereich Individualisierung, Differenzierung, Öffnung usw. beigetragen. Er ist ehemaliger Vorsitzender der Personalvertretung der APS-LehrerInnen, hat vor allem standespolitische Interessen verfolgt und ist der reform-skeptischen bis reform-feindlichen Linie eines Fritz Neugebauer zuzuordnen.
Katharina und ich fagen daher: „Was wollen Sie, Herr Landesrat? Bewahren oder reformieren? Diese Personalentscheidung widerspricht diametral Ihren sonstigen Bekundungen für eine „neue Pädagogik“ und die Weiterentwicklung der Schule. Sie ist ein Schlag ins Gesicht aller Pädagogen und Pädagoginnen in Vorarlberg, die sich im Zuge der Vorarlberger Mittelschule engagiert an der Weiterentwicklung der Schule beteiligen!“
Wir haben eine durchschnittlichen Frauenquote in Führungsfunktionen von knapp 10%. In der Evaluation des Landesfrauenfördergesetzes wird festgestellt, dass sich der Anteil der Frauen in der Führung von Volksschulen auf knapp 50% wohl stark gesteigert hat, bei einem Lehrerinnenanteil von 89% ist das aber nicht verwunderlich. Allerdings werden – bei einem Frauenanteil von 60% - nur 6% der Hauptschulen von Frauen geleitet. Dieser Anteil ist im Vergleich zu früheren Untersuchungen sogar leicht gesunken.
22. Februar 2010

Schulreform: CDU weiter als die ÖVP!

„Omnes, omnia, omnino. Alle Menschen alles gründlich lehren.“ So lautet der Wahlspruch des tschechischen Philosophen, Theologen und Pädagogen Jan Amos Komenský (manchmal auch Komenius).
Letzte Woche war ich bei einer Bildungsdiskussion, die vom Komenský-Fond und der Caritas veranstaltet wurde. Spannend - vor allem deshalb, weil quer durch alle Parteien klar war, dass wir eine grundlegende Reform brauchen.
Caritas-Präsident Franz Küberl betonte, dass für Menschen in Not Bildung der erste Schritt ist, um langfristig der Armutsspirale zu entkommen. Rita Süssmuth, die ehemalige Präsidentin des deutschen Bundestages, bewies, dass auch Konservative die Zeichen der Zeit erkennen: Gesamtschule? Her damit! Ganztagsschule? Natürlich!
Süßmuth ist kein Einzelfall. In Hamburg gibt es eine schwarz-grüne Koalition. Das Ergebnis ist zwar nicht die „grüne Schule“, immerhin aber ein wesentlicher Fortschritt. Noch heuer kommt es zu einer großen Reform. Die Grundschule wird um zwei Jahre verlängert, das anschließende mehrgliedrige Schulsystem auf zwei Formen vereinfacht: „Stadtteilschule“ und Gymnasium. Es gibt zwar vehemente Elternproteste, aber jetzt tritt auch die SPD für die Reform ein. Ihr neuer Landesvorsitzender Olaf Scholz bekennt sie sich eindeutig zur Schulreform, denn er weiß, was ansonsten passiert: „Die Gesellschaft driftet auseinander
Wann kommen SPÖVP in Österreich daruf, dass die Zeit drängt?
Immerhin wusste ja schon Jan Amos Komenský: „Omnes, omnia, omnino.“
16. Februar 2010

Maturanoten müssen vergleichbar sein!

Die Wogen gehen hoch beim Thema „Zentralmatura“: Die einen vermuten den Untergang des christlichen Abendlandes, die anderen warnen vor einer Zentralisierung des gesamten Unterrichts und inhaltlichen Vorgaben durch die „Zentrale“. Die „Presse“ hat gestern über die Bedenken dagegen berichtet: „Zentralmatura: Streit um die Grundkompetenzen“. Die große Befürchtung ist, dass es einen Niveauverlust geben könnte. Warum das so sein soll, wird allerdings nicht geklärt. Wenn eine Klasse in Englisch die Matura auf B2-Niveau bestens absolviert, spricht ja nichts dagegen, dass die Matura für einen Teil der SchülerInnen uf einem höheren Niveau - also beispielsweise C1 - durchgeführt wird. Diese Gegenargumente sind nicht nachvollziehbar.
Heute konnte ich einige aus meiner Sicht wesentliche Einwände vorbringen: „Zentralmatura: Noten vergleichen“.
Die zentral vorgegebene schriftliche Matura soll ab 2014 an AHS und ab 2015 an BHMS durchgeführt werden. Dann sollte auch klarer als jetzt sein, wie es um das Niveau an den einzelnen Schulstandorten steht.
Ein Aspekt ist noch wesentlich: Es geht bei dieser Matura nicht um Faktenwissen, sondern um Kompetenzen. Es geht also um die Frage: Wie gut kann jemand Englisch? Und nicht darum, ob er auf eine Prüfung gelernt hat oder nicht.
5. Februar 2010

Bildung wird in Österreich vererbt!

An den Universitäten und Hochschulen setzt sich das fort, was im Schulbereich begonnen wird: Das System benachteiligt systematisch junge Menschen aus unteren sozialen Schichten. Das zeigt jetzt der Rohbericht der „Studierenden-Sozialerhebung 2009“. Der Anteil von StudentInnen aus niedrigen Schichten an Unis und Fachhochschulen sank zwischen 1998 und 2009 von 26 auf 19 Prozent, mittlere (1998: 28 Prozent, 2009: 31 Prozent) und gehobene Schichten (1998: 28 Prozent, 2009: 33 Prozent) haben deutlich zugelegt.
Das kommt nicht überraschend: Nur das deutsche Bildungssystem ist ähnlich ungerecht wie das österreichische und bevorzugt Kinder reicher Eltern in einem ähnlichen Ausmaß.
Das wird übrigens auch durch Detailuntersuchungen der PISA-Studie belegt: Akademikerkinder werden AkademikerInnen, Arbeiterkinder werden ArbeiterInnen. Unterrichtsministerin Claudia Schmied muss für sozial gerechte Schule sorgen. Die Notengebung ist da ein wichtiger Faktor, denn der familiäre Hintergrund hat sogar Einfluss auf die Leistungsbeurteilung (der „Standard“ berichtet heute darüber: „Grüne wollen Ziffernnoten abschaffen“). Bei gleicher Leistung bekommen Kinder aus sozial schwachen Familien tendeziell schlechtere Noten. Bildungsstandards und eine Reform der Leistungsbeurteilung können helfen, die soziale Selektion in den Schulen zu mindern. Dazu gehört: Die Abschaffung der Schulnoten in der Volksschule und die Einführung von Bildungsstandards in allen Schulstufen.
Und eines muss man immer wieder wiederholen: Die ÖVP muss ihre Blockadepolitik im Bildungsbereich endlich aufgeben und zu einer grundlegenden Reform bereit sein. Wir brauchen die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen und ganztägige Angebote!

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