kostenloser Counter

A A A
HOME / /
FOLLOW

Bildung

31. Januar 2010

„Auf der Suche nach der Schule der Zukunft“

In Bregenz veranstaltet heute der Verein „schulejetzt“ um 19.30 Uhr im Kesselhaus (Mariahilfstraße 29) das sogenannte „1. Vernetzungstreffen schulejetzt“. Der Verein „schulejetzt“ will das öffentliche Verständnis für reformpädagogische Ansätze und im Speziellen die Einordnung des Begriffes der Montessori-Pädagogik fördern. Eine weitere Aufgabe ist die Entwicklung und Sicherstellung eines flächendeckenden Montessori- bzw. eines reformpädagogischen (Vor-)Schulangebotes in Bregenz – vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe – durch die öffentliche Hand.
Das Thema heute Abend: „Es gibt sie schon, die guten Schulen. Wir wollen sie auch in Vorarlberg.“ Gezeigt wird der bekannte Dokumentarfilm „Auf der Suche nach der Schule der Zukunft“.
Danach gibt es Berichte über Gespräche mit Entscheidungsträgern und eine Diskussion. Ziel: Mit vereinten Kräften Reformpädagogik an öffentliche Schulen im ganzen Land bringen!
28. Januar 2010

Schule geht auch ohne Noten!

Derzeit produziert unser Bildungssystem wieder unnötigen und kontraproduktiven Stress: Für die Kinder der 4. Klasse Volksschule geht es um die künftige Bildungslaufbahn: Hauptschule oder Gymnasium, Neue Mittelschule oder gar „Sonderschule“? Ausschlaggebend sind die Noten. Doch die alles entscheidende Frage lautet: Sind Ziffernnoten aussagekräftig? Basiert die Entscheidung somit auf einer nachvollziehbaren und objektiven Grundlage? Die Antwort lautet leider eindeutig Nein.
Gemeinsam mit dem „PISA-Papst“ Günter Haider habe ich gestern in einem Pressegespräch dazu Stellung genommen. Umfangreich berichtet heute Helmut Schliesselberger in den „Salzburger Nachrichten“ darüber: „Schule geht auch ohne Noten“.
Nur ein Beispiel: Haider verwies auf PISA-Detailauswertungen, aus denen hervorgeht, dass Schüler aus der mittleren Leistungsstufe Noten von Sehr gut bis Nicht genügend haben. 15 Prozent der heimischen Schüler, die die schlechte Note Vier in Mathematik erhalten, gehören zur internationalen PISA-Spitzengruppe in Mathematik.
Schüler aus bildungsfernen Schichten haben bei gleicher Leistung nur die halb so große Chance auf ein Sehr gut, wenn sie das Sehr gut dennoch schaffen, werden sie von ihren Eltern dennoch deutlich häufiger in die Hauptschule statt in die AHS geschickt.
Und die AHS? Vergleicht man die Mathematikleistung der SchülerInnen der beste und die schlechtesten AHS miteinander, wird ein Leistungsunterschied von 160 Punkten, das entspricht dem Abstand der PISA-Leistungen von Finnland zu Mexiko, gemessen. Die Notenverteilung in den Schulen spiegelt die Leistungsunterschiede (sie entsprechen 2 bis 3 ganzen Lernjahren) jedoch nicht wieder. Die Notenverteilung in Schulen mit einer Durchschnittsleistung von über 600 Punkten entspricht jener von Schulen mit unter 500 Punkten Klassendurchschnittsleistung.
Der Reformbedarf ist auch hier offensichtlich!
18. Januar 2010

Rot-schwarzer Postenschacher in Wien!

„Zum Kosten“ sei der Postenschacher im Schulbereich, meinte einst der ehemalige Wiener Bürgermeister Helmut Zilk. Recht hat er gehabt. Im Schulzentrum Ungargasse in Wien möchte nun die rote Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl eine schwarze Leiterin einsetzen, damit deren jetziger Job für ihre rote Wunschkandidatin frei wird.
Es geht um die Leitungsfunktion für das Schulzentrum Ungargasse in Wien. Dort ist man auf die Integration körper- und sinnesbehinderter SchülerInnen spezialisiert und bietet am Standort neben den beiden Zweigen einer technischen und einer kaufmännischen Ausbildung auch ein SchülerInnenheim an. Daher werden an eine zukünftige Schulleitung auch entsprechende Anforderungen gestellt.
In der Wiener Zeitung vom 12. September 2009 wurde aber lediglich die „Stelle eines Direktors/einer Direktorin an der Höheren technischen Bundeslehranstalt 1030 Wien, Ungargasse 69“ ausgeschrieben. Warum wohl? Zufällig hat die gewünschte Leiterin nur Erfahrung an einer HTL. Es liegt allerdings bereits ein Votum der Dienststellenausschüsse und des Schulgemeinschaftsausschusses vor, das eindeutig für eine sehr qualifizierte Bewerberin ausgegangen ist.
Nun ist Feuer am Dach: Zusätzlich gibt es einen Appell von LehrerInnen, SozialpädagogInnen und weiteren MitarbeiterInnen (medizinischer und therapeutischer Bereich und Verwaltung) des Schulzentrums Ungargasse, die „spezielle Aufgabe der Behindertenintegration zu berücksichtigen“.
Ich habe daher heute eine entsprechende Anfrage an Bundesministerin Schmied (Anfrage-Ungargasse (doc, 36 KB)) eingebracht. Ich will von ihr wissen, wieso es zu einer derart eingeschränkten Ausschreibung kommen konnte und wie sie mit dem Votum der Betroffenen umgehen wird. Man darf gespannt sein!
13. Januar 2010

Grüne orten Einsparungspotenzial im Bildungsbereich

Gebi Mair lässt aufhorchen. Der Bildungssprecher der Grünen im Tiroler Landtag verweist auf ein sinnvolles Einsparungspotenzial.
Die Oppositionsparteien im Tiroler Landtag haben am Freitag dazu Gelegenheit - indem sie keinen Landesschulratspräsidenten wählen. Sie brauchen dazu nur eine Stimme von ÖVP und SPÖ. Mair: „Wer den amtsführenden Landesschulratspräsidenten einspart, spart dem Land Tirol auf einen Schlag 200.000 Euro. Und dem Bund wahrscheinlich noch einmal die gleiche Summe. Das ist viel Geld, das besser in die Bildung investiert wird als in die Verwaltung derselben.“
Möglich ist es: Durch die Zusammenlegung mit dem Amt des Schullandesrats war es nämlich - wie in Vorarlberg - schon einmal so. Erst als für Landesrat Koler ein Versorgungsposten gebraucht wurde, hat man das Amt wiederbelebt. Auch ein weiterer wichtiger Einsparungseffekt spricht laut Gebi Mair gegen die Wahl eines neuen Präsidentin bzw. einer neuen Präsidentin - der zusätzliche Dienstwagen, mit dem der aktuelle Präsident in einem Jahr auf Kosten der SteuerzahlerInnen ein Mal um die ganze Welt gefahren ist. Diese Verschwendung hat Gebi bereits im November aufgedeckt:

8. Januar 2010

Streitgespräch mit Landesrat Stemer im ORF!

Gestern habe ich in der Sendung „Vorarlberg heute“ ein bildungspolitisches Streitgespräch mit Landesrat Siegi Stemer durchführen können. Hier zum Nachlesen Streitgespräch über die Bildungspolitik beziehungsweise zum Nachschauen.
Es bleibt dabei: Die Schwarzen wollen ernstzunehmende Reformen weiterhin blockieren. Die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen gilt als „linkes“ Projekt, obwohl die Gesamtschule außerhalb des deutschsprachigen Raums für alle Parteien und Gruppierungen unbestritten ist. Derzeit verpassen wir ein historisches Zeitfenster für eine Reform: In den nächsten zehn Jahren gehen 50% aller LehrerInnen in Pension, man könnte eine neue Generation von LehrerInnen ausbilden, geichzeitig werden die SchülerInnen-Zahlen sinken und man bräuchte keinen zusätzlichen Schulraum, man müsste den vorhandenen Platz nur für die neuen Erfordernisse adaptieren.
Besonders „imponierend“ ist der Hinweis des ÖVP-Politikers Stemer, für die Schulreform im Bund sei ich zuständig: Gerne, Herr Landesrat. Bitte sorgen Sie in Ihrer Partei dafür, dass auch die Herrschaften in Wien erkennen, dass unsere Vorschläge dringend umgesetzt werden müssen!
12. Dezember 2009

SPÖ am Nasenring der ÖVP

Das Motto ihrer Politik hat die SPÖ von Karl Valentin übernommen: „Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.“
Letztes Beispiel: Wochenlang hat SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer einen Initiativantrag im Parlament zur Erhöhung der 10 Prozent-Klausel für Schulversuche angekündigt. Dieser von wird nun doch nicht eingebracht. Werner Amon von der ÖVP war mit dem Antrag nicht einverstanden. Das sollte am Selbstbewusstsein der ParlamentarierInnen und vor allem am Selbtsbewusstsein der einst stolzen SPÖ rütteln: Auch wenn der Regierungspartner keine Zustimmung zu einem solchen Antrag signalisiert, müssen die Abgeordneten des österreichischen Parlaments ihr freies Mandat ausüben. Das Parlament sollte schließlich nicht der Wurmfortsatz der Regierung sein – und die SPÖ nicht der Wurmfortsatz der ÖVP. In einzelnen Bundesländern fordert die ÖVP genau diese Ausweitung der Schulversuche, warum also nicht im Parlament darüber abstimmen?
Um eine parlamentarische Behandlung der Ausweitung der Schulversuche zu ermöglichen, werde ich nun selbst einen entsprechenden Initiativantrag einbringen. Die SPÖ kann sich dann offenbaren und auch bei der ÖVP wird man sehen, wer sich für eine bessere Schule einsetzt. Ich möchte allerdings gleich hinzufügen: Der Protest von 400 Vorarlberger MittelschullehrerInnen, die mit der Neuen Mittelschule unzufrieden sind und sich nicht für pädagogische Alibihandlungen hergeben wollen, muss beachtet werden In diesem Schreiben ist in Bezug auf die Neue Mittelschule von einer „Hauruck-Aktion“ die Rede. Die LehrerInnen fordern die klare Ausrichtung der Schulversuche auf eine echte Gemeinsame Schule. Es muss Schluss sein mit pädagogischen Scheinaktivitäten und Schulversuchen bis zum St. Nimmerleins-Tag. Wir brauchen Reformen in Richtung Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen.
4. Dezember 2009

„Lehreraufstand“ in Vorarlberg gegen Neue Mittelschule

In Vorarlberg hat gestern ein Drittel aller Lehrerinnen und Lehrer, die am Modell der Neuen Mittelschule beteiligt sind, einen geharnischten Protest (Lehrerprotest (doc, 26 KB)) zu diesem Schulversuch unterschrieben. Um es kurz zu machen: Die Zeit des Schönredens der Neuen Mittelschule ist vorbei, die Lehrerinnen und Lehrer wollen sich nicht für pädagogische Alibihandlungen hergeben. Derzeit werden sie vor den Karren einer handlungsunfähigen Politik gespannt. In dem an Schullandesrat Siegi Stemer gereichteten Schreiben geben HauptschullehrerInnen ihrer Unzufriedenheit mit den derzeitigen Entwicklungen beim Projekt „Vorarlberger Mittelschule“ Ausdruck. Darin ist u.a. von einer „Hauruck-Aktion“ die Rede. Man empfinde sich „zunehmend als Marionetten, die in unregelmäßigen Abständen Vorgaben und Verordnungen umzusetzen haben“.
Das Protestschreiben wurde von 496 Pädagoginnen und Pädagogen unterschrieben, das ist ein Drittel aller am Schulversuch beteiligten LehrerInnen. Ich sehe meine Kritik an der Neuen Mittelschule bestätigt: Derzeit wird mit einem unkoordinierten und teilweise nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern sogar von Schule zu Schule unterschiedlich durchgeführten Schulversuch so getan, als ob es Reformen gäbe. In Wirklichkeit wird der Stillstand der Gehrer-Ära fortgesetzt. Wir brauchen die von allen Experten geforderte moderne gemeinsame Schule aller 10- bis 14-Jährigen und keine Schulversuche ohne klares Ziel und ohne Ende.
3. Dezember 2009

OECD bestätigt zu 100% Grüne Kritik an der Bildungspolitik!

Die grünen Kritikipunkte zur Bildungspolitik wurden heute von der OECD hundertprozentig bestätigt. Ich zitiere die APA (leicht gekürzt):
„Mehr Ganztagsschulen, die Einführung einer gemeinsamen Schule der Zehn- bis 14-Jährigen, die tertiäre Ausbildung von Kindergartenpädagogen sowie die vermehrte Einstellung und Aufwertung von Lehrern mit Migrationshintergrund empfiehlt die OECD in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Österreich-Länderbericht zur "Bildung von Migranten". ... Im Vergleich zu österreichischstämmigen Mitschülern verzeichnen Migranten auf allen Ebenen schwächere Bildungserfolge. Dies zeigten etwa die internationalen Vergleichsstudien PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study) und PISA (Programme for International Student Assessment).
Als problematisch sieht es die OECD an, dass aufgrund der in Österreich vorherrschenden Halbtagsschule die Kinder vergleichsweise wenig Zeit in der Schule verbringen, was wiederum die Rolle der Eltern beim Bildungserfolg verstärkt - und dies zulasten von Migrantenkindern. Nach Ansicht der OECD könnte die Situation durch den geplanten Ausbau der Ganztags-Angebote und eine stärkere Einbeziehung der Eltern verbessert werden.
Auch die frühe Trennung der Kinder in Hauptschule und AHS-Unterstufe wirkt sich laut OECD negativ aus. Einerseits könnte das System dazu führen, dass Lehrer schwächere Schüler in "niedrigere" Schultypen abschieben anstatt die Verantwortung für eine Verbesserung ihrer Leistung zu übernehmen. Andererseits hätten Migrantenkinder zu wenig Zeit, um ihre sprachlichen, kulturellen und sozialen Kompetenzen ausreichend zu entwickeln, um an AHS zu wechseln.
Die Sozial- und Familienpolitik Österreichs wiederum setzt laut OECD Anreize für Eltern, daheim bei ihren Kindern zu bleiben, anstatt sie in eine frühkindliche Bildungseinrichtung zu schicken. Konsequenz sei die niedrige Kindergarten- bzw. Krippenbesuchsquote von Kindern zwischen ein und drei Jahren bzw. von Kindern aus niedrigeren sozialen Schichten. ... Die Ausbildung der Kindergartenpädagogen in Österreich hält die OECD für "nicht ausreichend". Sie erfolgt derzeit an den Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik (BAKIP) auf Maturaniveau - Österreich solle eine Aufwertung auf akademisches Niveau erwägen, meint die OECD.
Aufgewertet werden soll laut OECD die Rolle von Lehrern mit Migrationshintergrund - etwa durch die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen und berufsbegleitende Qualifikationen. Derzeit spiegle sich die wachsende kulturelle Heterogenität bei den Schülern nicht im Lehrkörper wider: So betrage der Anteil von Schülern mit nicht-deutscher Muttersprache über alle Schulen gerechnet 16 Prozent, umgekehrt hätten aber nur weniger als drei Prozent aller Lehramtsstudenten eine andere Muttersprache als Deutsch. Die OECD rät daher dazu, mehr Migranten in den Lehrberuf zu bringen und auch verstärkt Direktoren mit Migrationshintergrund zu bestellen.
Die OECD fordert außerdem einen "positiven Zugang zu sprachlicher und kultureller Vielfalt" und bemängelt, dass Migrantenkinder keinen Rechtsanspruch auf Sprachkurse haben.“
28. November 2009

Aushungern der Schule kommt uns teuer zu stehen!

Es sind vor allem die Konservativen, die Ausgaben in den Bildungsbereich mit dem Argument abwehren: Kein Geld!
Man kann die Sache aber auch anders angehen. Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung, durchgeführt vom ifo Institut in München, rechnet nämlich in ganz anderen Kategorien: Das schlechte Bildungssystem kostet Deutschland in den nächsten 80 Jahren - also der Lebensspanne der heute geborenen Kinder - 2,8 Billionen (!) Euro. Die Lösung: Chancengleichheit.
Die Summe kommt zustande, wenn man die Folgekosten unzureichender Bildung durch entgangenes Wirtschaftswachstum für die nächsten 80 Jahre summiert. Der Münchner Bildungsökonom Ludger Wößmann berechnete dabei die abgezinsten Erträge einer Bildungsreform, welche die Zahl der so genannten „RisikoschülerInnen“ – in Österreich ist ihre Zahl in etwa gleich hoch - deutlich reduziert. Auf diese Weise können erstmals langfristige volkswirtschaftliche Effekte von Bildung beziffert werden.
Ausgaben für die Bildung sind als Investitionen in die Zukunft zu sehen. Das hat übrigens schon John F. Kennedy erkannt: „Es gibt nur eine Sache auf der Welt, die teurer ist als Bildung: keine Bildung!“
27. November 2009

ÖAAB ist im Siegestaumel blind!

Wie es ausschaut, haben die schwarzen Personalvertreter die PV-Wahlen im Öffentlichen Dienst gewonnen. Im Siegestaumel ist ihnen allerdings - bewusst oder unbewusst - einiges durcheinander geraten. So wurden gestern Abend der Presse massive Verluste der Unabhängigen GewerkschafterInnen von etwa sechs Prozent übermittelt: „Die größten Verluste mit einem Minus von 6,73 Prozentpunkten mussten überraschend die Unabhängigen Gewerkschafter (UG), bei denen auch Grüne und Linke vertreten sind, einstecken. Die UG hat damit nur noch 2,79 Prozent.“
Ein Unsinn, wie sich jetzt herausstellt: Man hat schlicht die gesamten Stimmen im LehrerInnen-Bereich falsch zugeordnet. Peinlich und nicht ganz untypisch für die Öffentlichkeitsarbeit in der GÖD!
Übrigens: Es gibt einige sensationelle Ergebnisse, die Mut machen und zeigen, dass die Reformbereitschaft unter den LehrerInnen und Lehrern wesentlich größer ist als bei den mutlosen PolitikerInnen von SPÖ und ÖVP. Etwa das Ergebnis aus Vorarlberg. Hier hat die Vorarlberger LehrerInnen-Initiative (VLI) nämlich bei den GymnasiallehrerInnen(!) mit 51,6 Prozent die absolute Mehrheit gewonnen. Und das mit einem Programm, in dessen Mittelpunkt die gemeinsame Schule aller Zehn- bis Vierzehnjährigen und der Ausbau des Ganztagsschulen stand. Im BHS-Bereich war der Erfolg mit 70,53% sogar noch deutlicher. Das zeigt, dass bei entsprechender Information sehr wohl die LehrerInnen für eine grundlegende Reform des Bildungswesens zu gewinnen sind: herzliche Gratulation an die unabhängigen VLI!
Es ist beschämend, wie sich die FSG nun an Ministerin Schmied abputzt und ihr den schwarzen Peter zuschieben will. Im Wahlkampf war man gerade in der AHS zu feig, Reformpositionen (etwa zur gemeinsamen Schule) zu beziehen, jetzt schiebt man die Schuld weit von sich.

Am meisten gelesen...

1 30624 05.11.08 Der Traum hat sich erfüllt! harald.walser 2 30050 11.05.11 Will Strache Brenner-Grenze verschieben? harald.walser 3 22265 01.05.08 Harald Walser - Lebenslauf harald.walser 4 19878 01.05.08 Meine Grundsätze harald.walser 5 15617 11.10.08 Jörg Haider ist tot! harald.walser 6 15470 01.05.08 Bilder harald.walser 7 14394 01.05.08 Kontaktdaten harald.walser 8 12532 01.05.08 Wahlplakate harald.walser 9 11417 27.11.08 (Teil-)Zentralmatura - ein Fortschritt? harald.walser 10 11356 03.11.08 Who's Nailin' Paylin? harald.walser 11 11095 11.03.11 Seminar: „Ideologie und Wirklichkeit des Nationalsozialismus“ harald.walser 12 10991 15.01.09 Cyberangriff gegen den Aufruhrversand harald.walser 13 10934 26.03.14 TTIP: No, thanks! harald.walser 14 10891 16.12.11 „Wehrt euch - occupy Austria!“ harald.walser 15 10878 14.01.13 Bundesheer laut General „megasinnlos“ harald.walser 16 10813 21.10.08 Warum Martin Graf nicht wählbar ist! harald.walser 17 10740 19.01.09 Zeichen der Hoffnung! harald.walser 18 10614 01.02.11 Karl Heinz Grasser - zu schön, zu jung, zu intelligent! harald.walser 19 10492 08.05.09 Fernando Torres nach Altach? harald.walser 20 10439 23.09.10 Ludwig XIV. als Vorbild für Josef Pröll? harald.walser 21 10391 16.11.09 Faymann und Strache als religiöse Fundis harald.walser 22 10252 02.04.11 „Ein Denkmal für Deserteure“ harald.walser 23 10195 12.10.08 Jörg Haider - und unser Umgang mit dem Tod harald.walser 24 10063 23.01.10 „Reinrassig & Echt“ - blauer Stumpfsinn! harald.walser 25 9945 22.02.11 Was ist mit der Dissertation von Johannes Hahn? harald.walser

development